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Prof. Dr. Wolfgang Arnold

Prof. Dr. Stefan Wirth

Meldung vom 15.06.2012

DFG und Land NRW unterstützen UW/H beim Kauf eines Rasterelektronenmikroskops

Das neue Gerät ermöglicht Element-, Oberflächen- und Materialanalysen und soll nicht nur im Bereich der Zahnheilkunde zum Einsatz kommen.


Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Land NRW unterstützen die Universität Witten/Herdecke (UW/H) bei der Anschaffung eines neuen Rasterelektronenmikroskops für ihren Lehrstuhl für Kraniofaziale Anatomie. Das neue Mikroskop, das knapp 400.000 Euro kosten wird, wird die Forschungsmöglichkeiten des Lehrstuhls erheblich ausweiten und über ein Elementanalysesystem sowie eine dreidimensionale Messsoftware verfügen, mit der Oberflächenanalysen quantitativ betrieben werden können. Zudem wird es mit einem temperierbaren Probentisch ausgestattet sein, so dass Materialprüfungen direkt im Elektronenmikroskop möglich werden.

„Die Bewilligung des Antrags ist für die Universität ein großer Erfolg, da sich die DFG und das Land damit erstmalig an der Finanzierung eines Großgeräts an der UW/H beteiligen“, freut sich Prof. Dr. Wolfgang Arnold, Inhaber des Lehrstuhls für Kraniofaziale Anatomie. „Wir sehen die Unterstützung als Anerkennung der in den letzten 15 Jahren geleisteten Forschungsarbeiten der Arbeitsgruppe an, da die Gutachter die Notwendigkeit gesehen haben, die begonnenen Arbeiten weiter fortzuführen. Für die Doktoranden der Arbeitsgruppe ist dies ein Ansporn, sich ihren Dissertationen noch intensiver zu widmen.“

Die Bewilligung des neuen Geräts kommt dabei genau zur richtigen Zeit. Prof. Arnold: „Das seit rund 15 Jahren in Betrieb befindliche Rasterelektronenmikroskop ist inzwischen irreparabel ausgefallen. Die Forschungsarbeiten können daran nicht weitergeführt werden.“ Das soll mit dem neuen Gerät, mit dem durch neuere Technologien auch die Betriebskosten gesenkt werden können, anders werden.

„Wir freuen uns über die weitere Stärkung der Grundlagenforschung und Naturwissenschaften an unserer Universität“, sagt der Dekan der Gesundheitsfakultät, Prof. Dr. Stefan Wirth. Zwar sei das alte Mikroskop fast ausschließlich für Forschungsarbeiten im Bereich der Zahnheilkunde eingesetzt worden. „Durch die neuen Einsatzmöglichkeiten wird das moderne Gerät aber auch anderen Abteilungen unserer Fakultät zu Gute kommen“, kündigt Wirth an.

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