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Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange

Meldung vom 22.06.2012

Gesprächsrunde zum Thema „Pandemie in Deutschland“ an der UW/H

Im Rahmen des vom BMBF geförderten Forschungsprojektes „Prioritätenbildung bei Rettungsmaßnahmen“ (PRI-KATS) findet am 17. Juli in der UW/H eine Gesprächsrunde statt, die sich mit den Folgen, Abläufen und Problemen im Falle einer Pandemie beschäftigt.


Der Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Sicherheitsforschung und Sicherheitsmanagement an der UW/H untersucht in seiner wissenschaftlichen Arbeit unter anderem die Bereitschaft, auf eine Pandemie von Influenza zu reagieren. Daraus ist die Idee einer Gesprächsrunde entstanden, die sich vor allem mit dem Erkennen des Erregers und der Impfstoffproduktion und -verteilung im Falle einer Pandemie auseinandersetzen soll.

Die Gesprächsrunde wird am 17. Juli 2012 ganztägig an der Universität Witten/Herdecke stattfinden. Es werden Vorträge vom Robert-Koch-Institut bzw. vom Paul-Ehrlich-Institut, von GENOplan, von GlaxoSmithKline bzw. Novartis und von Vertretern der Gesundheitsämter bzw. der Ministerien für Gesundheit stattfinden.

Im Vorfeld der Gesprächsrunde wurde ein Szenario zum Thema „Pandemie“ erarbeitet, das jedoch noch viele Fragen offen lässt. Vor allem blieben viele Ungereimtheiten bei dem Thema Impfstoffherstellung, Impfstoffproduktion und Impfstoffverteilung. Darüber hinaus auch bei der Kommunikation unterhalb der beteiligten Behörden und mit der Bevölkerung. Es gibt zwar mittlerweile drei Pandemiepläne und mehrere Szenarien, aber konkrete praxisorientierte Ablaufpläne sind nicht allen Akteuren bekannt oder existieren noch nicht. Diese offenen Punkte sollen bei der Gesprächsrunde am 17. Juli geklärt werden. Die Teilnehmenden setzen sich aus allen Institutionen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, die bei der Erarbeitung des Szenarios erkannt wurden.

Das Forschungsprojekt „Prioritätenbildung bei Rettungsmaßnahmen“ (PRI-KATS) beschäftigt sich mit den Themen Koordination, Steuerung und Normenbildung im deutschen Katastrophenschutzsystem unter den Bedingungen von Großschadensereignissen. Für diese Untersuchung wird mit ausgewählten Szenarien gearbeitet. Der Workshop dient u. a. der Ausarbeitung und Weiterentwicklung eines Szenarios im Falle einer Pandemie und fällt unter den Forschungsbereich von Prof. Dr. Lange vom Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Sicherheitsforschung und Sicherheitsmanagement an der UW/H.

Weitere Informationen zur Gesprächsrunde erhalten Sie von Christina Terberl (christina.terberlwe dont want spam@no spamuni-wh.de).

Hier finden Sie das Programm der Gesprächsrunde zum Herunterladen.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Lehrstuhl.

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