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Die Mitglieder des Teams der Universität Witten/Herdecke für die "Modell United Nations" 2017

Die Mitglieder des Teams der Universität Witten/Herdecke für die "Modell United Nations" 2017

Meldung vom 13.02.2017

Model United Nation – UW/H-Studierende simulieren Vereinte Nationen in New York

In dem Planspiel vertreten die Studierenden die Interessen Guatemalas.


Witten wirkt - Mit diesem Projekt bis über den Atlantik nach New York. Im kommenden März werden Studierende der Universität Witten/Herdecke (UW/H) gemeinsam mit mehr als 5000 Kommilitonen aus gut 60 Ländern an einer Simulation der Vereinten Nationen (UN) teilnehmen. In New York werden die Wittener Studierenden tief in die Welt der Diplomatie eintauchen. In diesem Jahr nimmt die UW/H bereits zum zehnten Mal an der weltgrößten UN-Simulation teil. Im Planspiel übernehmen die 22 Wittener Delegierten in elf verschiedenen Komitees und Organen der UN die Rolle, das Land Guatemala zu vertreten.

In Sichtweite des Hauptgebäudes der Vereinten Nationen werden für fünf Tage Themen wie Minderheitenrechte, Welternährung und die Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele verhandelt. Seit Oktober laufen intensive Vorbereitungen für die Konferenz. In wöchentlichen Meetings befassen sich die Studierenden mit den Regeln, üben Reden ein und bereiten Positionspapiere vor. Daneben arbeiten sich die Komiteevertreter in die jeweiligen Diskussionsthemen ein und stellen die Position der Guatemaltekischen Regierung heraus. „Diese Vorbereitung ist notwendig, um die Interessen des lateinamerikanischen Landes im Planspiel möglichst erfolgreich in die Verhandlungen einzubringen, dabei eine führende Rolle einzunehmen, Koalitionen zu bilden und unter den 193 Mitgliedsstaaten eine Mehrheit für die Verabschiedung einer Resolution zu erreichen“, erklärt Nils Luerweg, der an der UW/H Politik, Philosophie und Ökonomie (PPÖ) studiert und einer der Delegierten bei Model United Nations (MUN) ist.

Ende Februar folgt die Delegation der Einladungen der guatemaltekischen Botschaft und des Auswärtigen Amts und reist nach Berlin. Die Treffen bietet die Möglichkeit, Informationen über Guatemalas Rolle innerhalb der Vereinten Nationen und seine Interessen zu erhalten. Mit seinen 15 Millionen Einwohnern steht das Land vor vielen Herausforderungen, die auch im UN-Planspiel zu berücksichtigen sind. Bis heute leidet es unter den Folgen eines 36 Jahre andauernden Bürgerkriegs. Das maßgeblich mit Unterstützung der Vereinten Nationen geschlossene Friedensabkommen, brachte 1996 zwar die Waffen zum Schweigen doch immer noch ziehen sich tiefe Narben durch die Gesellschaft. Das größte Land Mittelamerikas kämpft mit Korruption, einer wachsenden, sozialen Ungleichheit und Drogenkartellen, die das Land als Transitland auf dem Weg nach Nordamerika nutzen. Zwar verzeichnet Guatemala ein stetiges Wirtschaftswachstum mit steigenden Touristenzahlen und einer zunehmenden Alphabetisierung seiner Bevölkerung, doch bleibt es in der Abhängigkeit seiner internationalen Partner. „Ohne Unterstützung durch die Weltgemeinschaft kann das Land seine Ziele nicht erreichen. Es ist auf internationale Kooperation und Unterstützung des Staatenbunds angewiesen, das haben wir während unserer Recherchen über das Land festgestellt“, erläutert Philipp Dittrich Politik, der ebenfalls Philosophie und Ökonomie studiert.

Dankbar sind die UW/H-Studierenden, dass Sponsoren und Unterstützer ihnen die Studienreise nach New York zu den Vereinten Nationen  ermöglichen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
https://www.mun-witten.de/
https://www.uni-wh.de/universitaet/studentische-initiativen/model-united-nations/
http://www.nmun.org/nmun_ny.html


Zusätzliche Information

Kontakt

Universität Witten/Herdecke
Tel.: +49 (0)2302 / 926-0

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