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Studium fundamentale

Prof. Dr. Martin Butzlaff

Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange

Meldung vom 15.06.2012

Witten wächst weiter

Der Aufsichtsrat der UW/H gibt grünes Licht für den weiteren Ausbau der Fakultät für Kulturreflexion.


Die Fakultät für Kulturreflexion der Universität Witten/Herdecke (UW/H) wird ausgebaut. Dies hat der Aufsichtsrat der ältesten Privatuniversität Deutschlands auf seiner letzen Sitzung beschlossen.

Mit seinem positiven Votum zur Reakkreditierung der Uni hatte der Wissenschaftsrat im vergangenen Jahr die umfangreichen Maßnahmen gewürdigt, welche die UW/H zur Neuausrichtung und Weiterentwicklung ihres Profils in Forschung und Lehre ergriffen hat. Gleichzeitig hatte er in seinem Reakkreditierungsvotum aus dem Juli 2011 aber auch moniert, dass die Fakultät für Kulturreflexion, gemessen an der Breite der von ihr vertretenen Fachbereiche, mit einer Personalausstattung von 4,5 vollzeitäquivalenten Professorenstellen zu klein sei, um ein eigenständiges Promotionsrecht auszuüben. Vor diesem Hintergrund sprach er die Auflage aus, die Fakultät für Kulturreflexion entweder aufzulösen oder aber durch eine zumindest Verdoppelung der hauptberuflichen Professorenstellen innerhalb von zwei Jahren personell zu stärken.

„Wir haben die Kritik des Wissenschaftsrates erneut sehr ernst genommen und intern mit allen Beteiligten intensiv geprüft, ob und wenn ja unter welchen Voraussetzungen wir uns den von uns favorisierten Ausbau der Fakultät für Kulturreflexion auch tatsächlich leisten können“, so Prof. Martin Butzlaff, Präsident der UW/H. Bereits im Oktober des vergangenen Jahres war eine Kommission eingesetzt worden, die in enger Kooperation mit den Fakultäten für Wirtschaftswissenschaft und Gesundheit verschiedene Optionen geprüft und schließlich ein abgestimmtes Konzept zur Weiterentwicklung der Fakultät für Kulturreflexion vorgelegt hat. Das hier entstandene Konzept zur Zukunft der Fakultät sieht neben der personellen Stärkung auch eine noch stärkere Theorie-Praxis-Verzahnung vor und rechnet in dem von der Fakultät angebotenen Studiengang „Philosophie und Kulturreflexion“ (B.A. und M.A.) mit weiter steigenden Studierendenzahlen.

Auf seiner letzten Sitzung hat nun der Aufsichtsrat beschlossen, die Fakultät zu erhalten, das Zukunftskonzept umzusetzen und, wie vom Wissenschaftsrat gefordert, auf neun Professorenstellen auszubauen. „Das ist ein Riesenschritt für uns, finanziell, aber auch inhaltlich. Mit dieser Entscheidung stellen wir die Weichen für eine weitere Stärkung der Fakultät für Kulturreflexion. Aber auch als Universität insgesamt setzen wir damit den bereits eingeschlagenen Weg des organischen Wachstums konsequent fort“, kommentiert Martin Butzlaff das positive Signal des Aufsichtsrates. „Mit aktuell rund 1.450 Studierenden sind es schon heute so viele wie noch nie zuvor. Und bedingt durch die Einrichtung attraktiver neuer Studiengänge, wie etwa des Bachelorstudiengangs „Philosophie, Politik und Ökonomik“ oder der im kommenden Wintersemester startenden Studiengängen „Psychologie und Psychotherapie“ (B.A.), „Innovative Pflegepraxis“ (B.A.) und „Versorgung von Menschen mit Demenz“ (M.A.), werden wir bis Ende 2013 auf 1.700 bis 1.800 Studierende wachsen“, so Butzlaff weiter.

„Wir freuen uns sehr über die jetzt erfolgte Verabschiedung des gemeinsam erstellten Zukunftskonzepts durch den Aufsichtsrat. Dieser Beschluss eröffnet unserer Fakultät neue Perspektiven in Forschung und Lehre. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass die Umsetzung des Konzeptes kein Selbstläufer ist und dass wir noch vor großen Herausforderungen stehen“, so Prof. Hans-Jürgen Lange, Dekan der Fakultät für Kulturreflexion. Mit der noch stärkeren Ausrichtung auf die späteren beruflichen Erfordernisse in künstlerischer Praxis oder kulturellem Management gelte es jetzt, die Attraktivität und Praxisrelevanz des Studiengangs „Philosophie und Kulturreflexion“ zu steigern und noch deutlicher an die Studieninteressierten zu vermitteln: „Schließlich ist mit dem Ausbau der Fakultät auch die ganz klare und nachvollziehbare Erwartung verbunden, die Zahl der Studierenden zu erhöhen, womit wir dann auch unseren Beitrag zur Refinanzierung und zum Wachstumskurs der Universität leisten wollen.“

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