Navigation ab zweiter-Ebene



Martin Rützler

Prof. Martin Butzlaff

Meldung vom 23.05.2013

Workshop zum Thema Podcast

Für sein Engagement für die Podcast-Reihe „Das kleine g“ ist Martin Rützler, hauptberuflich Datenschutzbeauftragter der UW/H und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Studiendekanat, als erster Mitarbeiter der Uni mit dem Esprix Engagé-Preis ausgezeichnet worden. Das Preisgeld beansprucht er jedoch nicht für sich, sondern bietet damit einen Workshop zum Thema Podcast für die ganze Uni an.


Der „Esprix Engagé“ wird einmal jährlich an eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter verliehen, die oder der auf beispielhafte Weise den „engagierten Geist“ der UW/H gelebt und umgesetzt hat: sei es durch großen Einsatz in unseren Auswahlverfahren, durch wiederholte Unterstützung an den Tagen der offenen Tür oder durch neue Ideen, soziale Innovationen oder eigene Projekte, die über das direkte Aufgabenfeld hinaus dazu beitragen, die Universität oder deren gesellschaftliches Umfeld sinnvoll weiter zu entwickeln.

„Den Esprix Engagé hat Herr Rützler für sein professionell und liebevoll umgesetztes Podcast-Projekt erhalten, in dem er der allgemeinen Öffentlichkeit einen interessanten Einblick in das vielfältige Leben und unterschiedliche Wirken unser am Gemeinwohl orientierten Universität ermöglicht“, erläutert Prof. Martin Butzlaff die Wahl des ersten Preisträgers. Zum Hintergrund des Preises sagt der UW/H-Präsident: „Das Engagement unserer Studierenden wird auf der Homepage, in Pressemeldungen und in Publikationen zu Recht als eine Besonderheit der UW/H herausgestellt; auch unsere Professorinnen und Professoren werden in den Medien aufmerksam wahrgenommen. Im Unterschied dazu steht das vielfältige Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zumeist weniger im Licht der Öffentlichkeit. Dies möchten wir mit dem neuen Preis ändern und gleichzeitig die Wertschätzung der Universität für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Ausdruck bringen.“

„Als ich vom Preisgeld hörte, sind mir natürlich gleich diverse technische Geräte eingefallen, die zum Podcasten nützlich wären“, sagt der passionierte Radiomacher sowie Erfinder und Redakteur des Formates „Das kleine g“. „Nach längerem Nachdenken kam ich aber darauf, dass eine ‚Investition’ in nicht-materielle Dinge die viel sinnvollere Verwendung ist. Die UW/H steht dafür, ein Ort des Gedankenaustausches zu sein. Und des gegenseitigen „Voneinander Lernens“. Daher kann es keine bessere Verwendung des Geldes als einen Workshop geben, der genau diesen Austausch fördert. Wenn dann noch Menschen dazu kommen, die bisher wenig Berührung mit dem Thema hatten und vielleicht noch einmal wieder ganz neue Aspekte beisteuern, kann das für alle nur ein Gewinn sein.“

Workshop: Ganz Ohr sein – vom Hören reden
Podcasts als Mittel zur Wissenskommunikation
Freitag, 21.06.2013 | 9:30 – 17:30 Uhr | AudiMax der Universität Witten/Herdecke

Von den vier großen bekannten Lerntypen ist einer der so genannte „auditive“ Lerntyp. Es gibt Menschen, die am besten über die Augen (visueller Typ), über das Gespräch (kommunikativer Typ) oder über körperliche Bewegung (motorischer Typ) lernen. Und es gibt solche, die aus dem Zuhören den größten Nutzen ziehen. Über das Ohr aufgenommene Informationen werden von ihnen besonders gut verarbeitet und erinnert. Mündliche Überlieferungen sind seit frühester Zeit als Kanal zur Wissenskommunikation anerkannt.

Mit geringem Aufwand lassen sich heute qualitativ hochwertige Audio-Produktionen relativ leicht am Computer erstellen und über das Internet verbreiten. Diese können dann von Hörerinnen und Hörern „zeitsouverän“ genutzt werden und lassen sich auch parallel zu anderen Tätigkeiten (z.B. beim Sport oder in Bus und Bahn) konsumieren.

Ab Herbst 2004 entstanden die ersten dieser - unter dem Kunstwort „Podcast“ bekannt gewordenen - Angebote in Deutschland. Der allgemeinen Wellenbewegung der frühen Internet-Euphorie folgend, flachte die Begeisterung dafür jedoch zunächst wieder ab. In der jüngeren Vergangenheit erleben Podcasts allerdings eine regelrechte Wiederauferstehung. Zahlreiche private aber auch kommerzielle Anbieter haben im Rahmen des „Web 2.0“ diese Nische erneut für sich entdeckt und produzieren mehr oder wenig regelmäßig neue Episoden zu ihrem jeweiligen Spezialthema. Neben dem iTunes-Store hat sich mit der „Hörsuppe“ inzwischen sogar eine inoffizielle deutsche „Podcastzentrale“ etabliert.

Auch die UW/H ist diesem Trend gefolgt. Das erfolgreiche Beispiel des Raumzeit-Podcasts von DLR und ESA vor Augen und ermuntert durch Tim Pritloves Vortrag auf der „re:publica 2011“ über „Podcasts und Radio als Werkzeuge der Öffentlichkeitsarbeit“, stellt sich auch die UW/H seit Ende 2011 in ihrem Podcast „Das kleine g“ der interessierten Öffentlichkeit akustisch dar.

Der Workshop dient dem Erfahrungsaustausch und der Diskussion über die verschiedenen gegenwärtig verwendeten Podcast-Formate und der durch sie erzielten Wirkungen. Neben einem Blick in die Zukunft, wird auch der Blick „zur Seite“ eine Rolle spielen. Wie positionieren sich die privaten Angebote neben denen der Öffentlich-Rechtlichen Radios? Sind sie lästige Konkurrenz oder willkommene Bereicherung in einer gemeinsamen Medienlandschaft?

Es referieren und diskutieren unter anderen:
- Tim Pritlove (www.metaebene.me)
- Henning Krause (www.helmholtz.de)
- Dr. Michaela Zupanic (UW/H)
- Christian Bednarek (www.hoersuppe.de)
- Armin Himmelrath (www.medienbuero-koeln.de/himmperson.html)
- Manfred Kloiber (www.dradio.de/dlf/sendungen/computer)
- Dr. Martin Bahr (www.law-podcasting.de)

Anmeldung:
Anmeldung (für Namensschild und freie Verpflegung) unter martin.ruetzlerwe dont want spam@no spamuni-wh.de. Die Teilnahme ist kostenlos. Gäste sind herzlich willkommen!

Hier finden Sie den Flyer zum Podcast-Workshop.

Das kleine g:
Hier finden Sie die Podcast-Reihe „das kleine g“.

Alfred Herrhausen in der Eröffnungsrede der Uni Witten/Herdecke am 30. April 1983:
„Die Universität Witten/Herdecke wird sich verstehen als Esprit Engagé, als engagierter Geist, der entwickelt und eingesetzt werden muss, um dabei mitzuhelfen, die Entwicklung unserer Gesellschaft zu fördern.“

Zusätzliche Information

Kontakt

Universität Witten/Herdecke
Tel.: +49 (0)2302 / 926-0

Social Networks


Social Feedback