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Meldung vom 16.12.2011
Zahnmediziner feiern Studienabschluss
Der Examensjahrgang 2011 hat sein Studium der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in Witten beendet.
„Es ist kaum zu fassen, wie schnell fünf Jahre vergangen sind“, sagt Anna Halves aus dem Examenssemester 2011 des Studiengangs Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der Universität Witten/Herdecke (UW/H). Am 16. Dezember 2011 nahm der Jahrgang seine Zeugnisse entgegen und feierte seinen Studienabschluss.
An der UW/H haben die Jahrgänge in der Zahnmedizin ungefähr Schulklassengröße. Dadurch herrscht eine produktive Lernatmosphäre und ein persönliches Dozenten-Studenten-Verhältnis. Eine weitere Besonderheit des Zahnmedizinstudiums in Witten ist der frühe und stets zunehmende Patientenkontakt sowie kontinuierlich praktische und praxisorientierte Arbeit bereits ab dem ersten Semester. In der Vorklinik geschieht dies durch Notdienste, Assistenzen bei Behandlungen der Studierenden im klinischen Studienabschnitt und schon früh beginnende Patientenbehandlung – erst am Phantom-Kopf und dann am echten Patienten. Im klinischen Studienabschnitt behandeln die Studierenden in Zweierteams im Integrierten Kurs Patienten, für die sie nach der Eingangsuntersuchung einen komplexen Behandlungsplan aufstellen und unter Aufsicht realisieren. Es gibt ein bestimmtes Leistungspensum, das die Studierenden am Ende für die Zulassung erfüllt haben müssen. Die Koordination und Planung dessen bleibt ihnen überlassen. Einmal in der Woche steht jedoch ein Tag ganz ohne Zahnmedizin auf dem Studienplan. Dann beschäftigen sich die Studierenden im Rahmen des Studium fundamentale mit allgemein bildenden Fächern aus den Bereichen der Kunst, Kommunikation oder Philosophie.
„Insgesamt haben wir den Eindruck, dass wir in den vergangenen fünf Jahren sehr gut vorbereitet wurden auf das, was uns da draußen erwartet“, lobt Anna Halves das nun von ihr und ihren Kommilitonen absolvierte Studium an der Universität Witten/Herdecke.




