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Unsichtbare Wunden - wie begegne ich seelisch Traumatisierten in humanitären Krisen

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Gewaltsame Konflikte und die Zunahme von Naturkatastrophen führen dazu, dass laut den Vereinten Nationen dieses Jahr mehr als 128 Millionen Menschen in 33 Ländern humanitärer Hilfe zum Überleben brauchen. Die meisten dieser Krisen, etwa die Vertreibung der Zivilbevölkerung aufgrund des anhaltenden Bürgerkrieges in Nigeria oder die humanitäre Notlage der Menschen in Somalia finden bei uns kaum mediales Echo. So fällt es oft schwer, die Hintergründe von Menschen zu verstehen, die aus solchen Situationen nach Deutschland fliehen.

Ein besonders wenig beachtetes Thema sind die verheerenden seelischen Traumata, die viele Menschen in solchen Krisenherden jeden Tag erleiden. Weit weg vom Fokus der Weltöffentlichkeit widmet sich die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" auch diesem Aspekt. Was können, was müssen wir von den humanitären Helfern lernen? Wie Menschen aus anderen Kulturkreisen begegnen, die unvorstellbares erleben mussten? Um Antworten auf diese Fragen zu finden haben wir Dr. med Tankred Stöbe eingeladen. Er ist Mitglied des internationalen Vorstands von "Ärzte ohne Grenzen", selbst UW/H-Alumnus und wurde für sein Engagement in vielen Einsätzen vergangenes Jahr mit der Paracelsus-Madaille, der höchsten Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft, ausgezeichnet. 

Der Vortrag ist öffentlich.

Startdatum
Donnerstag, 23.03.2017
 - 20:00
 - 22:00

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Veranstalter
Initiative Weltgesundheit an der UW/H

Ort
FEZ

Zusätzliche Information

Kontakt

Universität Witten/Herdecke
Tel.: +49 (0)2302 / 926-0

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