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30.11.2011
Tschaikowski, Strauss und Mahler im Wittener Saalbau
Das junge orchester NRW im Konzert am 4. Februar mit Carl Wolf (Klavier).
Am 4. Februar laden „das junge orchester NRW“ und der Pianist Carl Wolf zu einem Konzertereignis der besonderen Art. Um 19:30 Uhr erfüllen sie den Wittener Saalbau mit beeindruckenden Klängen aus Klavier- und Orchesterliteratur. Ingo Ernst Reihl, der Musikdirektor der Universität Witten/Herdecke, dirigiert das junge orchester.
Eröffnet wird das Konzert mit Tschaikowskis 1. Klavierkonzert, das mit seinen wuchtigen Anfangsakkorden zu den bekanntesten Klassikern der Klavierliteratur gehört. Im zweiten Konzertteil spielt das junge orchester NRW die 1888 entstandene symphonische Dichtung „Don Juan“ des berühmten Komponisten Richard Strauss. Wie im gleichnamigen Gedicht von Nikolaus Lenau erzählt er in seiner Musik mit großer Farbenpracht das wilde Leben des Titelhelden. Kraftvolle und lyrische Themen wechseln sich ab, bis der Held nach einem Kampf schließlich stirbt. Daran schließt sich programmatisch Gustav Mahlers ebenfalls 1888 entstandene „Totenfeier“ an. Donnernde Kontrabassmotive eröffnen mit großer Feierlichkeit einen gewaltigen Trauermarsch, der bis zum letzten Klang ergreifend wirkt. Später verwendete Mahler die „Totenfeier“ in leicht abgewandelter Fassung als ersten Satz seiner zweiten Symphonie. Am Ende des Satzes notiert er: „Hier folgt eine Pause von mindestens 5 Minuten.“ Diese Pause fällt beim jungen orchester NRW etwas länger aus. Es wird die komplette Symphonie Nr. 2 c-Moll „Auferstehungssymphonie“ erst im Rahmen seiner nächsten Arbeitsphase im Ruhrgebiet, Sauerland und im Münsterland im Mai und Juni 2012 aufführen.
Der Eintritt für das Konzert im Saalbau Witten kostet 15 Euro. Schüler und Studenten haben freien Eintritt.



