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		<title>Uni Witten / Herdecke RSS Pressemitteilungen Feed</title>
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			<title>Uni Witten / Herdecke RSS Pressemitteilungen Feed</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 22 Feb 2012 15:35:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Das Kleist-Jahr ist noch nicht zu Ende</title>
			<link>http://www.uni-wh.de/en/university/press/presse-details/artikel/das-kleist-jahr-ist-noch-nicht-zu-ende-1/</link>
			<description>Dreigeteilte Veranstaltung am Montag, 27. Februar 2012, bietet eine Lesung, einen Vortrag und ein kleines Klavierkonzert</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das „Kleist-Festival“, mit dem die Universität Witten/Herdecke (UW/H) unter dem Motto „Kleist entdecken – wieder entdecken“ im vorigen Jahr des großen Dichters anlässlich seines 200. Todestages gedachte, wird in diesem Frühjahr noch mit mindestens zwei Veranstaltungen fortgesetzt.
Die Fakultät für Kulturreflexion – Studium fundamentale lädt zum 27. Februar 2012 zu einer besonderen Veranstaltung ein – zu einer Lesung, einem Vortrag und einer musikalischen Darbietung (Beginn 19 Uhr, Großer Hörsaal des Campusgebäudes).
Der Dortmunder Schauspieler und vielseitige Musiker Peter Sturm liest die geheimnisvolle und dramatische Erzählung „Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik“. Wie in fast allen Novellen Kleists dominiert auch hier das Thema Gewalt. Aber in dieser Erzählung, die der Dichter eine Legende nennt, antwortet eine metaphysische, eine geistige Gewalt – die Musik – auf die äußere, physische Gewalt. Gestaltet wird dieser Konflikt durch die überbordende, überwältigende Sprache des Dichters.
Nach der Lesung hält Dr. Klaus Neuhoff, Leiter des Instituts Stiftung und Gemeinwohl an der UW/H und Mitorganisator des „Kleist-Festivals“, einen Vortrag unter dem vielleicht zunächst etwas wunderlich anmutenden Titel: „War Kleist jemals in Aachen?“ Mit detektivischem Spürsinn begibt sich der Referent anhand der Legende auf eine biografische Spurensuche und fördert Erstaunliches zu Tage.
Lesung und Vortrag werden musikalisch umrahmt von der russischen Pianistin Nina Aristova, die Georg Friedrich Händels Cäcilien-Ode (geschrieben 1736 nach einem Text des englischen Dichters John Dryden) als Klavierauszug zu Gehör bringt. Das Werk ist eine Lobpreisung der heiligen Cäcilie, der Schutzpatronin der Kirchenmusik.
Am 23. April, 19 Uhr, wird Frau Prof. Dr. Angela Martini, die Literaturwissenschaftlerin der UW/H, ihren lang erwarteten Vortrag über Kleists einzigartige Sprache halten.
Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.<br /><br /><strong>Über uns:</strong><br />Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsbildung. 
Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 15:35:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Musiker und Mediziner</title>
			<link>http://www.uni-wh.de/en/university/press/presse-details/artikel/musiker-und-mediziner-1/</link>
			<description>Der Gitarrist, Sänger und Songwriter Felix Artmann hat sein erstes Album auf den Markt gebracht. Zudem studiert er Medizin an der Uni Witten/Herdecke</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Derzeit muss ich für mein Examen sehr viel lernen. Da bleibt nicht so viel Zeit für die Musik“, sagt Felix Artmann (27). So stehen für die harte Lernphase bis April auch „nur“ sieben Konzerte auf dem Programm. „Nach dem Examen werde ich mich aber erst einmal ein halbes Jahr zu 100 Prozent mit der Musik beschäftigen“, kündigt er an. Seine Tournee wird ihn durch Deutschland und die Schweiz führen.
Überhaupt startet Felix Artmann gerade richtig durch. Soeben hat er seine erste CD auf den Markt gebracht, nahezu täglich erreichen ihn neue Konzertanfragen. „Ich werde mich aber jetzt erst einmal aufs Examen konzentrieren“, sagt er. „Schließlich habe ich so viel investiert, um irgendwann einmal als Arzt arbeiten zu können. Das werde ich jetzt auf jeden Fall durchziehen.“ 
Zunächst hat er eine Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert, danach ein Pflege-Praktikum, später arbeitete er vier Monate lang in einem Krankenhaus in Mali. Für eine Reise nach Mali hat er sich ursprünglich auch den Bus gekauft, in dem er jetzt noch lebt. „Es hat sich in meinem praktischen Jahr ergeben, dass ich mir nicht alle paar Monate eine neue Wohnung in einer anderen Stadt suchen wollte“, erzählt er. „So habe ich in Köln zum Beispiel in meinem Bus direkt am Rhein gewohnt. In anderen Städten habe ich im Wald oder auf einem Feldweg gestanden. Mittlerweile ist der Bus mein zu Hause geworden. Er steht jetzt jede Nacht woanders.“ Das soll zwar keine Lösung für immer sein, „aber es bietet sich halt gerade an.“ Zumal das „Kind des Ruhrgebiets“ so auch sehr flexibel bleibt. Geboren in Recklinghausen, aufgewachsen in Bochum, hat Artmann in fast allen Ruhrgebietsstädten zumindest schon eine Weile gewohnt.
Aber manchmal verschlug es ihn doch in die große weite Welt. Vor seinem praktischen Jahr nahm er sich ein halbes Jahr lang eine Auszeit, um zunächst auf einer Tournee durch Westeuropa Musik zu machen und dann mit dem Bus weiter nach Mali zu reisen. Und nach dem Abitur landete er in Hamburg, um Medizin zu studieren. Dort blieb er zwei Jahre. „Dann habe ich meinen Studienplatz in Witten bekommen“, erinnert er sich. Und zog zurück in sein Revier. „Ich bin unglaublich glücklich, dass ich hier studieren konnte“, sagt der Musiker und angehende Mediziner. „Die Freiheiten, die die Uni Witten/Herdecke bietet, haben es mir erst ermöglicht, bei der Musik am Ball zu bleiben.“ In Witten sei es möglich, das Studium noch selbst und frei zu gestaltet. „Das ist mir unheimlich wichtig.“ Zudem schätze er das praxisorientierte Medizinstudium und die kleinen Lerngruppen. „Am meisten hat mich hier aber der viel beschworene ‚Wittener Geist’ beeindruckt. Diese Energie und Dynamik der Studierenden sind wirklich einmalig. Die Atmosphäre hat mich nachhaltig beeinflusst und zum Denken und einer aktiven Lebensgestaltung angeregt. Hier ist das Studium einfach Teil des Lebens, das man selbst gestalten kann. An staatlichen Unis bestimmt aber häufig das Studium das Leben. Ich würde mich immer wieder für Witten entscheiden.“ Im Studium fundamentale, in dem alle UW/H-Studierenden einmal pro Woche fachfremd studieren und über ihren fachlichen Tellerrand blicken, habe er viele Kurse aus dem musikalisch-künstlerischen Bereich gewählt und sich in Initiativen wie den „Music Club“ eingebracht. Ziel des Projektes war es, Musikern der Uni eine Plattform zu bieten, die sie für Auftritte nutzen konnten. „Da haben am Ende auch Professoren und Dozenten mitgemacht“, erinnert er sich.
Seinen eigenen Musikstil hat Felix Artmann aber bereits gefunden. Zusammen mit Michael Burger, der an der UW/H Kulturreflexion studiert, absolviert er die meisten Auftritte. „Sieben Instrumente, zwei Leute, eine Handvoll hausgemachter Songwriter-Lyrik“ lautet ihr Motto. „Von den sieben Instrumenten spielt Michael aber etwa sechseinhalb“, sagt Artmann, der sich weniger in der Tradition des „Geschichten-Erzählens“ der Singer-Songwriter sieht. „Bei mir ist der Text nicht das Primäre“, erzählt er, „in jedem Lied geht es um ein Grundgefühl und das Zusammenspiel von Musik und Text.“
Für die Zeit nach dem Examen hat er bereits jede Menge Ideen für neue Lieder. „Ich war in letzter Zeit sehr produktiv und habe viel geschrieben“, sagt er. Und das alles neben seinem Studium, dass er voraussichtlich in der Regelstudienzeit abschließen wird. Um sich den Traum zu erfüllen, ein eigenes Album aufzunehmen, hat er im Krankenhaus Nachtschichten geschoben. Nur so war es ihm möglich, tagsüber im Studio seine eigenen Songs einzuspielen.
Wenn er sich mit demselben Fleiß nach dem Examen in die Musik stürzt, dann dürfen wir sehr gespannt auf die musikalischen Ergebnisse warten.<br /><br /><strong>Weitere Informationen</strong> über Felix Artmann, seine Musik, die neue CD „Longer than the Night“ und anstehende Konzerte finden sie unter <link http://www.felixartmann.com/ _blank external-link-new-window "Felix Artmann">www.felixartmann.com</link>. <br /><br /><strong>Über uns:</strong><br />Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsbildung. 
Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 09:39:00 +0100</pubDate>
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			<title>Universität Witten/Herdecke startet Bachelor in Psychologie und Psychotherapie im Herbst 2012</title>
			<link>http://www.uni-wh.de/en/university/press/presse-details/artikel/universitaet-wittenherdecke-startet-bachelor-in-psychologie-und-psychotherapie-im-herbst-2012-1/</link>
			<description>Akkreditierung durch Agentur AHPGS liegt vor / Bewerbung ab sofort möglich</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Fakultät für Gesundheit startet im Wintersemester 2012/13 mit einem neuen Bachelorstudiengang „Psychologie und Psychotherapie“ (Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)). Aufbauend auf diesem Studiengang wird zum Wintersemester 2013/14 der konsekutive Masterstudiengang „Klinische Psychologie und Psychotherapiewissenschaft“ (Abschluss: Master of Science (M.Sc.)) beginnen.
Die Studiengänge verknüpfen das Grundlagenwissen der Psychologie mit einer Vertiefung im Bereich der klinischen Psychologie und Psychotherapie. „Wir suchen Studierende, die sich besonders für die Theorie, Praxis und Forschung der klinischen Seite der Psychologie interessieren und eine spätere Tätigkeit als psychologischer Psychotherapeut bzw. -therapeutin ins Auge fassen“, beschreibt Prof. Dr. Stefan Wirth, Dekan der Fakultät für Gesundheit, die Ausrichtung des neuen Angebots. „Wir werden nur 35 Studierende annehmen, um die intensive Betreuung wie in allen Wittener Angeboten zu gewährleisten.“ Wie generell in Witten gibt es keinen Numerus Clausus. Im individuellen Auswahlverfahren geht es um Persönlichkeit der Bewerber, nicht um Schulnoten. <br /><br /><strong>Wahrnehmen, Erleben und Handeln des Menschen</strong>
In der Tradition der UW/H wird die ganzheitliche Betrachtung von Wahrnehmen, Erleben und Handeln des Menschen in den Fokus gerückt, was sich insbesondere in der Vielfalt der gelehrten und gelernten Methoden der Psychotherapie ausdrückt: verhaltenstherapeutische Verfahren und naturwissenschaftliche Methoden sind ebenso Gegenstand der Studiengänge wie psychodynamische und humanistische Ansätze oder die geisteswissenschaftlichen Wurzeln der Psychologie. So wird bereits in den Methodenmodulen des Bachelorstudiengangs durch die Teilnahme an Experimenten als Versuchsperson, in der Selbstreflexion in Kleingruppen und im Rahmen des Lernens in einer Methodenwerkstatt handlungsorientiert gearbeitet. In den Grundlagenmodulen wird durch fallbasiertes Lernen der Praxisbezug in den Übungen unmittelbar deutlich. Die ausdrücklich anwendungsbezogenen Module beziehen das praktische Lernen anhand simulierter Patienten-/Klientenkontakte ein (ebenfalls in den Übungen). All dies bereitet konsequent auf das Praxissemester vor. Im Sinne einer Lernspirale wird ab dem 3. Semester zudem die praktische Anwendung aller forschungsbezogenen Werkzeuge eingeübt und anhand der eigenen Praxis reflektiert.
Die geschilderten Studienphasen werden durch das Studium fundamentale ergänzt. Es ermöglicht den Studierenden, über den gesamten Studienverlauf hinweg Veranstaltungen in den Bereichen reflexive, kommunikative und künstlerische Kompetenz wahrzunehmen und so den Blick über den Tellerrand zu kultivieren.<br /><br /><strong>Weitere Informationen</strong> erhalten Sie unter <link 4409 _blank internal-link "Psychologie und Psychotherapie">www.uni-wh.de/psychologie</link> oder bei Prof. Dr. Dagmar Gustorff, 02302 / 926-704, <link dagmar.gustorff@uni-wh.de - mail "Opens window for sending email">dagmar.gustorff@uni-wh.de </link><br /><strong>Informationen für Studienbewerberinnen und -bewerber</strong> bei Petra Stammnitz, 02302 / 926-744, <link petra.stammnitz@uni-wh.de - mail "Opens window for sending email">petra.stammnitz@uni-wh.de</link> <br /><br /><strong>Über uns:</strong><br />Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsbildung. 
Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 13:38:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stromausfall – und dann?</title>
			<link>http://www.uni-wh.de/en/university/press/presse-details/artikel/stromausfall-und-dann-1/</link>
			<description>Sicherheitsforscher identifizierten Schwachstellen im Katastrophenmanagement</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Gesellschaften des 21. Jahrhunderts werden in stetig zunehmendem Maße abhängig von Elektrizität. Fast alle Lebensbereiche benötigen mittlerweile Strom, um die anstehenden Aufgaben zu bewältigen und um zu funktionieren. Doch womit ist zu rechnen, wenn diese Stromversorgung plötzlich tagelang ausfällt? 
Die Universität Witten/Herdecke hat nun im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierten Forschungsprojektes „Prioritätenbildung bei Rettungsmaßnahmen“ die Problematik eines lang anhaltenden Stromausfalls aufgegriffen und mit Experten aus Behörden, Hilfsorganisationen, Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen eines zweitägigen Workshops diskutiert. 
<strong>Lebensmittelversorgung: „Keiner weiß nichts Genaues“</strong><br />Im Workshop standen speziell die Anfälligkeit der Stromversorgung und die Lücken der Gefahrenabwehr im Fokus. Es wurden jedoch auch mögliche Kaskadeneffekte und Einzelproblematiken, wie beispielsweise die Lebensmittelversorgung, behandelt. „Die Abhängigkeit vom Lebensmittelhandel hat in den vergangenen Jahren enorm zugenommen. Allein die Handelskette Plus bediente im Jahr 2008 ca. 2,6 Mio. Menschen am Tag.“ erklärt Dr. Helmut Grimm, Sonderbeauftragter der Tengelmann Gruppe, die Problematik. „Das ist das Paradoxe des Fortschritts: Je entwickelter unsere Gesellschaft ist, desto komplexer sind ihre Abhängigkeitsstrukturen von kritischen Infrastrukturen und damit auch von der Stromversorgung“, so Dr. Grimm. Hinzu kommt, dass die Privatwirtschaft ihre eigenen Ziele verfolgt, die eher in einer auf Effizienz ausgelegten „Just in Time“-Logistik liegen als in der Versorgungssicherheit. Eine weitere Schwierigkeit, die Grimm mit den Worten „Keiner weiß nichts Genaues“ umschreibt, liegt in der Tatsache, dass die meisten Akteure sich ungern in die Karten schauen lassen, wenn es um Ihre Sicherheitsvorsorge geht.
<strong>Katastrophenmanagement selbst abhängig vom Strom</strong><br />Der Ausfall der Stromversorgung würde verheerende Folgen für die Bevölkerung haben, was zeigt, dass diese Infrastruktur einer der anfälligsten Bereiche der Gesellschaft ist und somit einen sicherheitsrelevanten Faktor darstellt. Ein Beispiel hierfür ist der Stromausfall im Münsterland am 25. November 2005. Da die betroffenen Institutionen des Bevölkerungsschutz ebenfalls auf Elektrizität angewiesen sind, müssen sie im Falle eines Stromausfalles einer doppelten Herausforderung begegnen: „Der Gedanke des vernetzten Katastrophenschutzes wird dann zum Trugbild der Lösungsmöglichkeiten eines Stromausfalles“, sagt Dr. Thomas Petermann, ehemaliger stellvertretender Leiter des Büros für Technikfolgen-Abschätzung des Deutschen Bundestages. „Insbesondere die zunehmende Vernetzung von Instrumenten der Informations- und Kommunikationstechnologie verstärkt diese Abhängigkeit“, so Petermann, in dessen Studie sich abzeichnet, dass die Informations- und Kommunikationstechnologien die höchste „Kritikalität“, also das höchste Maß an Bedeutung für andere Sektoren im Falle eines Ausfalles, aufweist.<strong></strong>
<strong>Kooperation beginnt vor dem Ernstfall</strong><br />Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange, Lehrstuhlinhaber des Lehrstuhls für Politikwissenschaft, Sicherheitsforschung und Sicherheitsmanagement an der UW/H, sieht ein entscheidendes Verbesserungspotential des Managements eines großflächigen Stromausfalles in dem frühzeitigen Ansatzpunkt der Kooperation der Akteure untereinander und nicht erst nach Eintritt des Ereignisses. „Die Kooperation der Akteure im Informationsaustausch muss ständig stattfinden, alle Ebenen müssen im Austausch zueinander stehen“. Zukünftig muss man zudem verstärkt ein mögliches Verhalten der Bevölkerung in Notsituationen untersuchen, „denn die Bevölkerung ist keine homogene Gruppe. Das Verhalten wird sich nach unterschiedlichen Kriterien richten, die wir näher erforschen müssen“, so Lange. Das Sicherheitsforschungsprogramm der Bundesregierung leiste hier einen wichtigen Beitrag, Schwachstellen innerhalb der Gefahrenabwehr aufzuzeigen und Lösungsmodelle zu erarbeiten. <br /><br /><strong>Zum Forschungsprojekt „Prioritätenbildung bei Rettungsmaßnahmen“:</strong><br />Das Forschungsprojekt beschäftigt sich neben den Formaten des Ehrenamtes im Katastrophenschutz mit verschiedenen Szenarien wie beispielsweise Stromausfall, Pandemie oder Terroranschlägen und den Auswirkungen auf die Sicherheit sowie die Koordinationsfähigkeit zwischen Bund und Ländern bei schweren Schadenslagen. Projektpartner sind das Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes, das Innenministerium Sachsen-Anhalt, die Behörde für Inneres und Sport der Freien und Hansestadt Hamburg sowie die Branddirektion Frankfurt am Main. Wissenschaftlicher Projektpartner ist der Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Staatslehre und Verfassungsgeschichte (Prof. Dr. Christoph Gusy) der Universität Bielefeld. <br /><br /><strong>Weitere Informationen:</strong><br />Dipl. Soz.-Wiss. Christian Endreß<br />Universität Witten/Herdecke<br />Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Sicherheitsforschung und Sicherheitsmanagement<br />Tel.: 02302 / 926 - 824<br />Mail: <link Christian.Endress@uni-wh.de - mail "Opens window for sending email">Christian.Endress@uni-wh.de </link><br /><br /><strong>Über uns:</strong><br />Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsbildung. <br /><br />Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 09:55:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Familie und Unternehmen neu lernen</title>
			<link>http://www.uni-wh.de/en/university/press/presse-details/artikel/familie-und-unternehmen-neu-lernen-1/</link>
			<description>Weiterbildungen des WIFU 2012 behandeln Themen wie Familienverfassung, Familienrekonstruktion oder langfristige Sicherung</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) bietet 2012 drei Weiterbildungen für Familienunternehmer und deren Umfeld an: Langfristige Sicherung des Unternehmens, Dynamik von Familienunternehmen und Familienverfassung sind die Themen. Die Seminare richten sich vornehmlich an die Gesellschafter von Familienunternehmen, aber auch an weitere Mitglieder von Unternehmerfamilien. „Mit diesem neuen Angebot des WIFU folgen wir den Wünschen der uns befreundeten Familienunternehmer und Unternehmerfamilien,“ erläutert Dr. Tom A. Rüsen, geschäftsführender Direktor des WIFU. <br /><br /><strong>Langfristige Sicherung</strong><br />Der Erfolg des Familienunternehmens hängt nicht nur von den Strategien und Produkten des Unternehmens ab. Langfristig erfolgreiche Familienunternehmen formulieren auch eine Familienstrategie und setzen sie um. Gerade bei wachsenden Gesellschafterkreisen stellt dies eine aufwändige Organisations- und Managementaufgabe dar:
<ul><li>Wie ergänzen sich Unternehmens- und Familienstrategien?</li><li>Wie gelingt es, den Zusammenhalt im Gesellschafterkreis zu stärken?</li><li>Wie wird die Entscheidungsfähigkeit in der Unternehmerfamilie gesichert?</li><li>Wie gelingt es, die kompetentesten Familienmitglieder für verantwortliche Positionen in Gremien auszuwählen?</li></ul>
<strong>Kompaktseminar speziell für (Ehe-)PartnerInnen</strong><br />In Familienunternehmen werden alle Familienangehörige mehr oder weniger stark in das Geschehen im Unternehmen mit einbezogen. Eine ganz besondere Rolle kommt den (Ehe-)Partnern zu:
<ul><li>Sie müssen Familien-, Gesellschafter- und Unternehmenslogiken verstehen, in die sie formell oftmals nicht so stark einbezogen sind, und gleichzeitig im Hintergrund für das unternehmerische wie familiäre Wohlergehen sorgen.</li><li>Sie müssen balancieren zwischen den Interessen der eigenen (Klein-)Familie oder der Partnerschaft und den Interessen der Gesellschafterfamilie.</li><li>Sie müssen Entscheidungen aktiv mittragen, die sie nicht immer direkt beeinflussen können.</li></ul>
<strong>Familienverfassungen formulieren</strong><br />Familienverfassungen sichern den Zusammenhalt, stärken die Entscheidungsfähigkeit und helfen, Konflikte zu vermeiden. Oftmals wird unterschätzt, mit wie viel Aufwand es verbunden ist, die Überzeugungen, Strategien, Ausschüttungs- und&nbsp; Nachfolgeregelungen „auf den Punkt“ zu bringen. Auch treten im Zuge des Formulierungsprozesses Differenzen auf, die vorher nicht so sichtbar waren.
<ul><li>Wie sieht der idealtypische Prozess der Formulierung einer Verfassung aus?</li><li>Was ist der Nutzen einer Verfassung (komplementär zum Gesellschaftsvertrag)?</li><li>Was sind typische Inhalte und Elemente einer Familienverfassung?</li><li>Welche typischen „Fallstricke“ sind zu beachten?</li></ul>
<strong>Ankündigung für 2013: Seminar Familienrekonstruktion</strong><br />Mitglieder von Familienunternehmen finden sich oft in Konstellationen wieder, die ihr Engagement, ihre Kompetenzen und ihre Handlungsmöglichkeiten beeinträchtigen können. Ungelöste Familienkonflikte wirken über Generationen und nehmen Einfluss gerade auf die weitreichenden Entscheidungen der Unternehmerfamilie. Die von der amerikanischen Familientherapeutin Virginia Satir entwickelte „Familienrekonstruktion“ bietet eine Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen mit diesen Fragen auseinanderzusetzen.
Die Seminare und Workshops werden von hochkarätigen Referenten des WIFU und der Wirtschaft durchgeführt, die langjährige Erfahrung in der Beratung von und Forschung über Familienunternehmen aufweisen. <br />&nbsp;<br />Das <strong>ausführliche Programm</strong> sowie die <strong>Möglichkeit zur Anmeldung</strong> finden Sie unter <link http://www.wifu.de/veranstaltungen/weiterbildung _blank external-link-new-window WIFU>www.wifu.de/veranstaltungen/weiterbildung<br /></link><br /><strong>Weitere Informationen</strong> erhalten Sie von Dr. Tom A. Rüsen (tom.ruesen@uni-wh.de; 02302-926-519) und Sebastian Benkhofer (sebastian.benkhofer@uni-wh.de; 02301-926-565) ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 11:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie behält die Familie ein Familienunternehmen im Griff?</title>
			<link>http://www.uni-wh.de/en/university/press/presse-details/artikel/wie-behaelt-die-familie-ein-familienunternehmen-im-griff-1/</link>
			<description>Prof. Andrea Calabrò, Ph.D. (30) erforscht die Governance-Strukturen von Familienunternehmen </description>
			<content:encoded><![CDATA[Der betriebswirtschaftliche Lehrstuhl des Wittener Instituts für Familienunternehmen (WIFU) der Universität Witten/Herdecke ist neu besetzt mit dem aus Italien stammenden Prof. Andrea Calabrò, Ph.D. Er ist ein Experte für die Forschung rund um Familienunternehmen, insbesondere mit den Schwerpunkten Corporate Governance und Internationalisierung von Familienunternehmen. Bereits seit April 2011 war Prof. Andrea Calabrò in Witten als Lehrstuhlvertretung tätig, nun ist das Berufungsverfahren durch die ministerielle Zustimmung endgültig abgeschlossen. 
„Ich beschäftige mich im Wesentlichen mit der Frage, wie Familienunternehmen gelenkt werden. Familienunternehmen müssen nicht zwangsläufig kleine oder mittlere Unternehmen sein. Haniel, Henkel, Oetker, Miele: Da steckt viel Umsatz drin und wie solche doch recht komplexen Unternehmen dann noch von einer Familie beeinflusst werden, das ist eine meiner Forschungsfragen“, erklärt Calabrò sein Anliegen. Denn einerseits geht es darum, eine Firma im Alltag erfolgreich sein zu lassen: „Bei großen Familien kann das ein Problem sein, wer wie viel Einfluss hat. Das muss einerseits rechtlich geregelt werden, andererseits aber auch informell innerhalb der Familie. Hierbei spielen Themen wie emotionale Bindungen und Vertrauen eine besondere Rolle.“, schildert er ein Detail. Ein anderes: Nicht in jeder Familie, die ein Unternehmen betreibt, stehen in jeder Generation fähige und willige Unternehmer zur Verfügung. „Oft wollen oder können die Kinder die große Erwartung nicht erfüllen. Dann müssen die Unternehmen familienexterne Manager bestellen.“ Wie kann in so einer Situation die Familie weiterhin die langfristige Ausrichtung des Unternehmens steuern? „Denn Familienunternehmen sind langfristig ausgerichtet, im Gegensatz zu den kurzfristigen Investments von Hedgefonds oder Private Equity Gesellschaften. Wie kann eine Familie das generationenübergreifende Überleben und Wachstum des Unternehmens am besten sicherstellen? Diese Fragen versuchen wir mit Fokus auf Themen wie Governance, Internationalisierung und Unternehmensstrategie zu beantworten“, erläutert er sein Forschungsfeld.
Professor Calabrò hat an der Universität Rom „Tor Vergata“ sein Bachelor- und Master-Studium (2005) in Betriebswirtschaftslehre mit Auszeichnung abgeschlossen. Im Anschluss an sein Studium begann er seine Promotion im Bereich Management und Governance an der Universität „Tor Vergata“. Neben der Promotion war Professor Calabrò umfangreich in die Lehre der Universität involviert. Durch Forschungsaufenthalte an der BI Norwegian School of Management erwarb er den europäischen Doktortitel „Ph.D.“, welcher konsequent eine internationale Ausrichtung der Doktoranden verlangt.&nbsp; Parallel zur Promotion hat Professor Calabrò bereits wesentliche Teile seiner Habilitation verfasst. Von April bis September 2011 war Professor Andrea Calabrò als Lehrstuhlvertretung am Wittener Institut für Familienunternehmen tätig (WIFU). 
<br />Wenn Sie mehr wissen möchten, wenden Sie sich bitte an Herrn Prof. Calabrò unter 02302 / 926-533 oder <link Andrea.Calabro@uni-wh.de>Andrea.Calabro@uni-wh.de</link>
Über uns:<br />Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.400 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung und Kompetenzerwerb gehen an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung. 
Das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) der Wirtschaftsfakultät ist in Deutschland der Pionier und Wegweiser akademischer Forschung und Lehre zu Besonderheiten von Familienunternehmen. Drei Forschungs- und Lehrgebiete - Betriebswirtschaftslehre, Psychologie / Soziologie und Rechtswissenschaften - bilden das wissenschaftliche Spiegelbild der Gestalt von Familienunternehmen. Dadurch hat sich das WIFU eine einzigartige Expertise im Bereich Familienunternehmen erarbeitet.<br /><br />Seit 2004 ermöglichen die Institutsträger, ein exklusiver Kreis von rund 50 Familienunternehmen, dass das WIFU auf Augenhöhe als Institut von Familienunternehmen für Familienunternehmen agieren kann. Mit aktuell zwölf Professoren leistet das WIFU mittlerweile seit über dreizehn Jahren einen signifikanten Beitrag zur generationenübergreifenden Zukunftsfähigkeit von Familienunternehmen.
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			<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 08:43:00 +0100</pubDate>
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			<title>Dr. Computer ermöglicht erst individuelle Diagnosen</title>
			<link>http://www.uni-wh.de/en/university/press/presse-details/artikel/dr-computer-ermoeglicht-erst-individuelle-diagnosen-1/</link>
			<description>Wittener Forscher schreiben Fachbuch zur „Funktionellen Genomik“ / Große Datenmengen in Forschung und klinischen Untersuchungen nur noch mit dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Biochemiker Prof. Dr. Michael Kaufmann und die Molekularbiologin Dr. Claudia Klinger haben im renommierten Springer-Verlag ein Buch zur Funktionellen Genomik herausgegeben. Das Forschungsgebiet der Funktionellen Genomik beschreibt, wann und wo welche Gene gerade aktiv sind. Sie ist daher ein Gebiet der Molekularbiologie, das eine riesige Fülle von Daten produziert. „Schon die Entschlüsselung des Erbgutes, vieler Lebewesen war ohne Computerunterstützung nicht denkbar. Doch die funktionelle Genomik geht einen Schritt weiter und untersucht, was eigentlich genau mit der Erbinformation passiert“, beschreibt Prof. Dr. Michael Kaufmann sein Arbeitsgebiet: „Beispielsweise wann in welchen Organen welche Gene was bewirken oder wie sich die Gene unter unterschiedlichen Umweltbedingungen verhalten. Sie geht also der Frage nach, welche Eiweiße zu welchem Zeitpunkt und unter welchen Umgebungsbedingungen produziert werden.“ 
Ein wesentliches Merkmal des Fachgebiets ist die Anwendung von Hochdurchsatz-Methoden. „Dabei werden unzählige Experimente gleichzeitig und nicht, wie früher oft üblich, nacheinander durchgeführt. Diese Gleichzeitigkeit stellt sicher, dass alle einzelnen Schritte unter den genau gleichen experimentellen Bedingungen erfolgen“, erklärt Dr. Claudia Klinger. Vorteil: Das senkt Kosten und die Ergebnisse lassen sich nachher gut vergleichen und sind sehr aussagefähig. Unschöner Nebeneffekt für die Forscher: Das erzeugt sehr große Datensätze. Und da kommen der Computer und die Wittener Forscher ins Spiel. 
Seit vielen Jahren beschäftigen sich die beiden bereits mit dem Einsatz des Computers in den Lebenswissenschaften und wurden nun vom renommierten Springer Verlag eingeladen, ein Buch über Funktionelle Genomik herauszubringen. Es ist Anfang des Jahres in der Reihe „Methods in Molecular Biology“ erschienen und ist für Wissenschaftler konzipiert, die solche Techniken in ihrem Labor einführen oder erweitern wollen. Die einzelnen Kapitel des Buches enthalten nach einer kurzen Einführung der Grundprinzipien der einzelnen Verfahren eine ausführliche Darstellung der experimentellen Vorgehensweisen und Auswertemethoden. 
„Gerade in der personalisierten Medizin werden zunehmend Methoden der funktionellen Genomik für die individuelle Diagnose herangezogen. Dabei werden im Gegensatz zu klassischen Diagnoseverfahren, wie beispielsweise der Untersuchung und Beurteilung einzelner Blutwerte, gleich ganze Muster von mehreren tausend Messwerten herangezogen. Es leuchtet unmittelbar ein, dass kein Arzt die Datenmengen alleine auswerten kann, da muss der Dr. Computer, also die Bioinformatik mit spezieller Software helfen“, macht Kaufmann den Sinn des Aufwandes deutlich.

Weitere Informationen bei Prof. Dr. Michael Kaufmann, 02302/926-387, <link michael.kaufmann@uni-wh.de>michael.kaufmann@uni-wh.de</link>

Über uns:<br />Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsbildung. 
Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 11:03:00 +0100</pubDate>
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			<title>Müdigkeit nach Brustkrebsbehandlung – Intervention beginnt - Teilnahme noch möglich</title>
			<link>http://www.uni-wh.de/en/university/press/presse-details/artikel/muedigkeit-nach-brustkrebsbehandlung-intervention-beginnt-teilnahme-noch-moeglich-1/</link>
			<description>Brustkrebszentrum am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke und Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin beginnen Studie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Für eine Studie sucht das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke Frauen, die nach einer Brustkrebsbehandlung an chronischer Müdigkeit leiden. Der überwiegende Anteil der Teilnehmerinnen konnte bereits in die Studie aufgenommen werden. Dennoch können sich Frauen, die nach einer Brustkrebsbehandlung an chronischer Müdigkeit leiden, am Gemeinschaftskrankenhaus melden. „Wir suchen Frauen, deren Brustkrebsbehandlung mindestens sechs Monate zurück liegt und die zwischen März und Mai 2012 jeden Montag Nachmittag zu uns kommen können“, erklärt Dr. Anette Voigt, Leiterin des Brustkrebszentrums die Rahmenbedingungen. „Chronische Müdigkeit tritt bei fast der Hälfte aller Brustkrebspatientinnen auf und schränkt die Lebensqualität ganz deutlich ein. Bislang wissen wir nur, dass Bewegungstraining hilft. Welche Effekte jedoch Angebote der anthroposophischen Medizin, wie z.B. Eurythmie oder künstlerische Therapien auf Patientinnen mit chronischer Müdigkeit nach Brustkrebs haben, wurde im Rahmen von Studien bislang nicht hinreichend untersucht.“
Die freiwilligen Teilnehmerinnen erhalten eine kostenlose Behandlung, bestehend aus einem Bewegungstraining oder einer anthroposophischen Behandlung aus Maltherapie und Eurythmie sowie einer „Schlafschulung“. Eine dritte Gruppe erhält eine Kombination aus beiden Behandlungen. &quot;Da unklar ist, welche Behandlungsoption für welche Patientin die Beste sein könnte, werden diese am Anfang per Zufall einer Behandlungsgruppe zugeordnet, die aber alle sinnvoll und nützlich sind“, beschreibt der Mitinitiator der Studie, Prof. Dr. Arndt Büssing, den Hintergrund der Studie. Sie wird an drei Kliniken durchgeführt: Am Forschungszentrum Havelhöhe in Berlin, an der Medizinischen Hochschule Hannover und am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke in Kooperation mit der Universität Witten/Herdecke. Die Studie wird von verschiedenen Stiftungen unterstützt.
Ein zweiter Studiendurchgang ist für den Herbst geplant. Auch für diesen Durchgang im Herbst nehmen wir schon Anmeldungen entgegen. Interessierte Frauen melden sich bitte im Brustkrebszentrum des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke unter 02330-623000 und lassen sich bei der Prüfärztin Nina Klara einen Termin geben!&nbsp; 
Für Rückfragen der Redaktionen und Interviewwünsche steht Dr. Bettina Berger, Studienkoordinatorin, Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin der Uni Witten Herdecke, Tel.: 02330-624763, <link bettina.berger@uni-wh.de>bettina.berger@uni-wh.de</link> zur Verfügung.
Über uns:<br />Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsbildung.
Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 11:49:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Robert Bosch Stiftung stellt Stipendien für Demenz-Studierende der Uni Witten/Herdecke zur Verfügung</title>
			<link>http://www.uni-wh.de/en/university/press/presse-details/artikel/robert-bosch-stiftung-stellt-stipendien-fuer-demenz-studierende-der-uni-wittenherdecke-zur-verfuegu-1/</link>
			<description>Stiftung fördert neuen berufsbegleitenden Studiengang, der auf demografische Herausforderungen reagiert und nicht vor Fächergrenzen halt macht</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Robert Bosch Stiftung wird bis zu 24 Studierende des an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) neu eingerichteten multiprofessionellen Masterstudiengangs „Versorgung von Menschen mit Demenz“ mit einem Stipendium fördern. Aus Mitteln der ihr angegliederten Otto und Edith Mühlschlegel Stiftung trägt die Robert Bosch Stiftung die Hälfte der anfallenden Studienbeiträge. „Die Förderung ist ein toller Erfolg für unsere neuen Studierenden und eine Bestätigung ihres Engagements in diesem wichtigen Feld“, freut sich Prof. Christel Bienstein, Leiterin des Departments für Pflegewissenschaft an der UW/H, über die Anerkennung des neuartigen Studiengangs, der im Sommersemester 2012 erstmals angeboten wird. 
Bewerbungsschluss für den Studiengang ist der 15. Mai 2012. Er richtet sich nicht nur an Interessenten aus medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Berufen, sondern auch an Sozial- und Geisteswissenschaftler, Ingenieure, Juristen, Architekten, Städteplaner, Ökonomen, Theologen, Verwaltungs- sowie Politikwissenschaftler und letztlich an alle, die in ihrem Beruf einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung und Reduzierung der Belastungen von Menschen mit Demenz und ihren Familien leisten.
„In der zukünftigen Gesundheitsversorgung werden immer mehr Berufe und Bereiche des Alltags mit dem Thema Demenz und mit demenziell erkrankten Menschen konfrontiert“, sagt Prof. Bienstein. „Demenz stellt deshalb eine bedeutende sozialpolitische, ökonomische, humanitäre, zivilgesellschaftliche und, beruflich betrachtet, eine multiprofessionelle Herausforderung dar, die in Deutschland im Bereich der Berufsfeldforschung und der Hochschulbildung bisher wenig berücksichtigt wurde.“ 
Weil die Demenz nicht vor Fächergrenzen Halt mache, werde der neue Studiengang dies ebenfalls nicht tun. Beteiligt an Lehre und Forschung seien deshalb alle drei Departments der Fakultät für Gesundheit an der UW/H, also die Human- und Zahnmedizin sowie die Pflegewissenschaft.
Das Demenz-Studium soll die Studierenden zur Weiterentwicklung ihrer spezifischen Berufs- und Handlungsfelder in der Versorgung von Menschen mit Demenz befähigen und richtet sich an Studieninteressierte, die, aufbauend auf ihre akademische Qualifikation (Diplom, Magister, Bachelor, Master oder Staatsexamen), eine Erweiterung, Neuorientierung und Vertiefung ihrer Kenntnisse im Feld der Versorgung von Menschen und Familien sowie die Vorbereitung von Kommunen auf Problemlagen von Menschen mit Demenz anstreben. Dabei steht die interprofessionelle Zusammenarbeit im Mittelpunkt. 
„Wir glauben, dass das Arbeitsfeld Demenz für viele Berufe und Lebensbereiche noch deutlich an Relevanz gewinnen wird“, erläutert Prof. Bienstein. „Dies wird mit der Entwicklung neuer und dem Ausbau der Berufsfelder im Segment der Gesundheitsfürsorge verbunden sein. Dafür werden dringend Fachleute gebraucht. Die möchten wir ausbilden.“ So sei die aktuelle Entwicklung der bundesweit eingerichteten Pflegestützpunkte mit einem steigenden Bedarf an Beraterinnen und Beratern verbunden, ebenso müssen sich die Städteplaner auf den demografischen Wandel einstellen. Für immer mehr Berufsfelder ist eine Qualifikation im Bereich Demenz unabdingbar. Prof. Bienstein: „Eine Marktanalyse hat gezeigt, dass die Berufschancen für die Absolventen des Studiengangs gegenwärtig bereits sehr groß sind und zukünftig noch weiter wachsen werden.“
Der Studiengang ist von der Agentur AHPGS akkreditiert.<br /><strong><br />Weitere Informationen</strong> erhalten Sie auf der Seite: <link 3993 _blank internal-link "Opens internal link in current window">www.uni-wh.de/demenz <br /></link><br /><strong>Über uns:</strong><br />Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsbildung. 
Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 11:36:00 +0100</pubDate>
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			<title>Wann sollten Familienunternehmen Geld von Private Equity-Gesellschaften ins Unternehmen holen?</title>
			<link>http://www.uni-wh.de/en/university/press/presse-details/artikel/wann-sollten-familienunternehmen-geld-von-private-equity-gesellschaften-ins-unternehmen-holen-1/</link>
			<description>Das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) hat einen Ratgeber zum Einsatz von externem Kapital veröffentlicht</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Februar 2012 ist der Praxisleitfaden „Familienunternehmen und Private Equity“ des Wittener Instituts für Familienunternehmen (WIFU) in Kooperation mit der DZ Equity Partner GmbH erschienen. Darin werden Möglichkeiten aufgezeigt, frisches Kapital über die Aufnahme neuer Gesellschafter zu beschaffen, eine sinnvolle Alternative zur klassischen Fremdkapitalfinanzierung über Banken oder dem Börsengang. Mit Private Equity verfügen Familienunternehmen über eine Finanzierungsalternative, die ihren Handlungsspielraum deutlich erweitern kann. „Es gibt erst wenige Private Equity-Gesellschaften, die Familienunternehmen richtig verstanden haben“, erläutert Dr. Tom A. Rüsen, geschäftsführender Direktor des WIFU. Der neue Partner sollte idealerweise spezifisches Wissen und Verständnis für die Besonderheiten von Familienunternehmen verfügen. „Wichtig ist dabei, dass das Unternehmen den potenziellen Finanzierungspartner vor Vertragsabschluss gut kennenlernt, dessen Erwartungen und Ziele genau prüft und sie gründlich mit den eigenen Vorstellungen abgleicht“, sagt Olivier Weddrien, Geschäftsführer der DZ Equity Partner GmbH. „Wichtig ist zudem, dass die Chemie zwischen den handelnden Personen stimmt. Dies kann einen großen Anteil am Erfolg des gemeinsamen Projekts haben.“&nbsp; 
Der Praxisleitfaden zeigt die Bedingungen auf, wann eine Private Equity-Finanzierung für ein Unternehmen wirklich sinnvoll ist und welche Kriterien bei der Auswahl eines geeigneten Partners berücksichtigt werden sollten. Wichtig vor Abschluss der Beteiligung ist, gemeinsam ein einheitliches Verständnis für die gewünschte Weiterentwicklung des Unternehmens zu entwickeln. Hierzu sollte sich die Gesellschafterfamilie Fragen beantworten, die die Auswahl eines geeigneten Partners und die zukünftige Zusammenarbeit erleichtern, wie z.B. gewährt uns die Private Equity-Gesellschaft genug Handlungsspielraum und Eigenständigkeit, passt der Investor wirklich zu unserer Unternehmensphilosophie. Alle wichtigen Elemente der Beteiligung sind in einem Beteiligungsvertrag zu erfassen, von Beginn der Partnerschaft bis zu den gewählten Ausstiegszenarien, damit Private Equity als aktives, intelligentes Kapital genutzt werden kann.
Der Praxisleitfaden kann bei <link http://www.wifu.de>www.wifu.de</link> heruntergeladen werden.
<br />Über uns:<br />Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.400 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung und Kompetenzerwerb gehen an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung. 
Das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) der Wirtschaftsfakultät ist in Deutschland der Pionier und Wegweiser akademischer Forschung und Lehre zu Besonderheiten von Familienunternehmen. Drei Forschungs- und Lehrgebiete - Betriebswirtschaftslehre, Psychologie / Soziologie und Rechtswissenschaften - bilden das wissenschaftliche Spiegelbild der Gestalt von Familienunternehmen. Dadurch hat sich das WIFU eine einzigartige Expertise im Bereich Familienunternehmen erarbeitet.<br />Seit 2004 ermöglichen die Institutsträger, ein exklusiver Kreis von rund 50 Familienunternehmen, dass das WIFU auf Augenhöhe als Institut von Familienunternehmen für Familienunternehmen agieren kann. Mit aktuell zwölf Professoren leistet das WIFU mittlerweile seit über vierzehn Jahren einen signifikanten Beitrag zur generationenübergreifenden Zukunftsfähigkeit von Familienunternehmen.<br />Das Leiten und Führen von Familienunternehmen stellt eine komplexe und mitunter auch paradoxe Herausforderung dar. Ein neues Studienangebot leistet hier wichtige Unterstützung: Seit Oktober 2010 bietet die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Universität Witten/Herdecke den als &quot;Land der Ideen&quot; ausgezeichneten Studiengang &quot;Master in Family Business Management (M.Sc.)&quot; an. Hierdurch kann das WIFU seine Expertise an potentielle Nachfolger, Fach- und Führungskräfte und Berater in Familienunternehmer weitergeben. Daneben gibt es für Studierende im Bachelorstudiengang &quot;Business Economics (B.A.)&quot; sowie im Masterstudiengang &quot;General Management (M.A.)&quot; die Möglichkeit, ein Vertiefungsfach im Bereich Familienunternehmen zu belegen bzw. Schwerpunktzertifikate zum Thema zu erwerben.
Weitere Informationen zum Praxisleitfaden erhalten Sie von Dr. Tom A. Rüsen (<link tom.ruesen@uni-wh.de>tom.ruesen@uni-wh.de</link>; 02302-926-519)]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 09:02:00 +0100</pubDate>
			
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