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Studenteninfos

Damit Erstsemester, aber auch Studenten höherer Semester jederzeit rund ums Studium informiert sein können, haben wir hier einige grundlegende Infos für euch zusammen getragen. Vom ganz Allgemeinen bis zu genauen Informationen zu jedem einzelnen Semester könnt ihr hier das Wichtigste finden!


Stundenpläne

Die Stundenpläne aller Semester findet ihr hier.


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Digitales Skriptenzimmer

Die Fachschaft bietet dir als Student unserer Fakultät ein digitales Skriptenzimmer an, welches dir in deinem Studium vielleicht helfen könnte.

In diesem "Skriptenzimmer" findet ihr Vorlesungen, Skripte, studentische Lernskripte, PowerPoint Präsentationen und viele andere nützliche Informationen für jedes Semester.
 
Das Skriptenzimmer ist über ein FTP Programm zu erreichen.

Das entsprechende Programm dafür findet ihr unter:

www.filezilla.de

Wenn ihr auf den Server wollt, wendet euch an euren Semestersprecher oder die Fachschaft, um die Zugangsdaten zu erhalten!

Bei Nachfragen stehen wir natürlich helfend zur Seite!

Damit unsere Skripten und Vorlesungssammlung immer auf dem neusten Stand ist, bitten wir euch, uns neue Informationen oder Unterlagen zu kommen zu lassen! Schreibt uns einfach an!


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Materialkosten

Neben den Studiengebühren müssen Studenten auch noch diverse Materialien und andere Anschaffungen für das Studium kaufen.
Damit ihr euch diese in etwa vorstellen können, hat die Fachschaft in Zusammenarbeit mit dem Studierendendekanat einen beispielhaften Kostenkatalog aufgestellt, der in etwa die gesamten Materialkosten für das gesamte Zahnmedizinstudium umfasst.
Es handelt sich bei dieser Kostenaufstellung nicht um Fixkosten, sondern lediglich um Erfahrungswerte der letzten Semester.
Besonders bei gößeren Anschaffungen wie Lupenbrille oder Laptop kann der Student, in dem er auf günstige Angebote achtet, Kosten senken.

Hier könnt ihr die Kostenaufstellung downloaden:

Materialkosten


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Dental Depot

Das Henry Schein Dental Depot ist euer Ansprechpartner wenn es darum geht, euch Materialien und Instrumente für euer Studium zu kaufen.

Öffnungszeiten:

Dienstags und Donnerstags
11:00 - 14:00 Uhr

(Angaben können abweichen, genaue Angaben erhaltet ihr im Shop)

Shop - Ansprechpartner:

Frau Susanne Vossen
Tel.: +49 (0)211 / 5281506


Universitätsbetreuung:

Herr Olav Lorenz
Henry Schein Dental Depot GmbH
Mobil: +49 (0)172 / 2010908

Oder auch unter:
www.henryschein.de


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Ersti-Info

Wenn du dich hierher geklickt hast, bedeutet das wohl, dass du es geschafft hast und nun ein Mitglied unserer Fakultät bist!
Dazu erstmal ein großes Herzlichen Glückwunsch!!!

Damit du nicht ganz unvorbereitet in der Uni landest, haben wir dir hier mal ein paar Infos aufgeschrieben!
Kann aber nie schaden, schon vor dem ersten Uni - Tag oder auch vor dem Kennenlernwochenende, dass für immer das erste Semester organisiert wird, ein paar Infos zu haben!!!

Dann mal rein ins Vergnügen :-)

Zu allererst mal ein paar Buchempfehlungen:
 
Staufer/Wolff: Zahnärztliche Propädeutik - Lernskript - Fachschaft Zahnmedizin Witten; 2008 (Preis und Lieferung bei der Fachschaft erfragen)

Hellwig/Lehmann: Zahnärztliche Propädeutik; U&S Vlg.; 3.Aufl.2003; 42,00€
(Die Bibel der ersten zwei Semester - MUST HAVE)


Hellwig/Klimek/Attin: Einführung in die Zahnerhaltung; U&F Vlg.; 3.Aufl.2003;
(Eigentlich auch ne Bibel...ab dem 2. Semester sinnvol!! Auch in der Klinik das Kons Buch Nummer 1 also MUST HAVE)

Prometheus: Lernatlas der Anatomie, Kopf und Neuroanatomie; Thieme Verlag; 
(Extrem guter Atlas, gibt 3 Bände, sollte man haben!)

Rohen: Anatomie für Zahnmediziner; Schattauer Vlg; 3.Aufl.1994; Preis variiert da nur gebraucht erhältlich
(die hier genannte Version ist oft schon vergriffen, aber DAS Anatomie-Buch an der UWH - MUST HAVE)

MLP: Duale Reihe - Anatomie; Thieme; 2006: Die mittlerweile (fast bessere) Alternative zum Rohen, für diejenigen, die den Rohen nicht mehr bekommen haben.

Sobotta: Spielend durch die Anatomie 1; U&F Vlg.;4.Aufl.;
(nützliche Lernkarten! Aber nur für Knochen lernen geeignet!)

Zeeck: Chemie für Mediziner; Urban&Fischer; 6.Aufl.2005; 29,95€
(Den und keinen anderen! - MUST)

Harms: Physik für Mediziner; Harms Vlg.; 16.Aufl.2004; 15,80€
(Physik für Doofe und absolut ausreichend fürs Vorphysikum! - MUST)

Unter diesem Link findest du deinen uni-wh.de/gesundheit/zahnmedizin/studium-zahn-mund-kieferheilkunde/stundenplaene/ (eher Stundenpläne)!

In den ersten zwei Semester finden ein paar Pflicht-Praktika statt! Hier ein paar Kurzinfos dazu:

Physik:
Praktikum nach Absprache mit dem Dozenten, meist zwei Wochen in den Sommersemesterferien in der Uni Dortmund.

Chemie:
Praktikum nach Absprache mit dem Dozenten, meist einige Tage in den Wintersemesterferien im chemischen Institut der UWH in derStockumer Straße.

Zahntechnisches Praktikum:
Um zum Vorphysikum zugelassen zu werden, muss innerhalb der ersten beiden Semester ein zweiwöchiges Praktikum in einem Dental Labor absolviert werden. (es sei ihr habt solch ein Praktikum schon vor eurem Studiumsbeginn absolviert, hauptsache ihr habt eine bescheinigung).

Prüfungen im ersten Semester:
Zahntestat: Bestimmung eines Echtzahns plus Zusatzfrage (die ersten 80 Seiten aus "Hellwig/Lehmann: Zahnärztliche Propädeutik")
Propädeutik Prüfung: Alle Vorlesungsinhalte incl. weiterführende Literatur (wieder "Hellwig/Lehmann: Zahnärztliche Propädeutik")
Anatomie: Schädeltestat (alle Knochen und Strukturen des knöchernen Schädels)

Famulaturen
In der Vorklinik musst du einige Famulaturen absolvieren:

Nachtdienst (min. 40 Stunden):
Diese Stunden sammelt man im Zahnärztlichen Notdienst der Universitätszahnklinik.
Dieser ist von Mittwoch - Freitag 19.30 - 24.00 und Samstag & Sonntag 9.30 - 12.30 und 18.00 - 22.00 (wobei sich die zeiten auch ändern können).
Das erste Semester bekommt dazu eine Einführungsveranstaltung mit genauer Anweisung zu allen Aufgaben, die man an der Rezeption übernimmt. Bis vor Weihnachten "läufst" du als Erstsemestler zweimal im Notdienst bei einem Vorklinker mit, der dir nochmal zeigt wie der Dienst praktisch ausschaut. Ab Januar des Wintersemesters wirst du dann regulär zum Notdienst eingeteilt.

Poliklinischer Dienst (min. 20 Stunden):
Findet in der Chirurgischen Abteilung statt. Dazu musst du dich zunächst in der Chirurgie anmelden um dann mit den behandelnden Ärzten mitzulaufen.

Assistenz im Integrierten Kurs (min. 20 Stunden):
Dieser findet in den Kursräumen hinter der Hauptanmeldung statt. Kliniker sind immer auf der Suche nach Vorklinkern, die ihnen bei Patientenbehandlungen assistieren. Hierzu sind keine Vorkenntnisse nötig, dass meiste erklärt dir der Kliniker während der Behandlung. Das ist die beste Möglichkeit praktisches Arbeiten am Patienten zu lernen und auch mal Studenten aus der Klinik kennenzulernen!

Semester-Ämter:

Der Semestersprecher und sein Stellvertreter sind vor allem in den ersten Wochen damit beschäftigt Semesterlisten und Fotolisten zu erstellen. Sie sind Ansprechpartner für alle Dozenten und haben ein Semesterfach bei Frau Rübhausen. Die Semestersprecher sind automatisch aktive Mitglieder der Fachschaft, sowie dem erweiterten Fakultätsrat. Alles in allem bestehen ihre Aufgaben darin zu organisieren, zu vermitteln und wichtige Informationen weiterzuleiten.

Der Medienwart steht im Dienste des Kopierers und arbeitet Hand-in-Hand mit dem Finanzwart. Sollten wichtige Unterlagen, Bögen, Hand-outs, CDs zu kopieren sein, übernimmt dies der Medienwart. 

Schlüsseldienst: Frühaufsteher? Wunderbar. Denn das sollte der Schlüsseldienst sein. Alle Schlüssel für die jeweiligen Vorlesungsräume sind an der Hauptanmeldung abzuholen, bestenfalls ein paar Minuten vor Vorlesungsbeginn und selbstverständlich noch bevor der Dozent erscheint. 
Die Materialwarte sollten möglichst zwei Zahntechniker mit Berufserfahrung sein, die sich gut mit Instrumentarien und Materialien auskennen. Für jeden Propädeutiktag müssen vorher Materialien bestellt, abgeholt und ausgeteilt werden. Die beiden Materialwarte sind auch zuständig für Materialschrank des Semesters incl. dessen Schlüssel und sollten möglichst einen Überblick über den Schrankinhalt haben.

Finanzwart: Wissen mit Excel umzugehen und Grundkenntnisse im Führen eines Bankkontos sollte man besitzen. Hat man noch dazu gute Nerven und viel Geduld sollte man diesen wirklich wichtigen Job übernehmen können. Kurz und bündig: Ein Semesterkonto für alle Einnahmen (Semesterumlage etc) und alle Ausgaben (Materialkosten etc.) muss angelegt und verwaltet werden.

Foto- und Adressenliste:
In nahezu jeder ersten Vorlesung des ersten Semesters werden die Dozenten vom Semestersprecher eine Fotoliste mit Namen verlangen. Damit sei z.B. verhindert, dass es in mündlichen Prüfungen Verwechslungen gibt.
Hilfreich für die bessere Kommunikation untereinander ist es eine Adressenliste des Semesters, sowie eine yahoogroup (traditionell sieht das, mit dem jeweiligen Jahrgangsendzahlen eingefügt, so aus: zmkXXwe dont want spam@no spamyahoogroups.de) anzulegen.

Klinikkleidung:
Kunterbunte Tshirts und kreative Tops zu tragen mag zwar für viele ein wichtiges Zeichen für Individualität sein, aber für den Klinik- und Propädeutikbetrieb ist das nicht erwünscht. Zu Beginn des Semesters wird von jedem Studenten die Ordnung für Klinikkleidung unterschrieben: Die Oberbekleidung muss ein kochfester weißer Bauwollkasack in angemessene Größe (keine T-Shirts, Oberteile und nicht bauchfrei etc.) sein. Die Beinbekleidung muss aus einer kochfesten weißen Baumwollhose in angemessener Größe (nicht ¾, zu eng, weit oder zu lang) bestehen. Die Schuhe sollten rutschfestes, wasserdichtes, geschlossenes, adrettes weißes Schuhwerk sein. Alle Kleidungsstücke müssen bei 90° C mindestens 10 min gewaschen werden, damit auch die letzten Bakterien dahin gerafft werden!

Dentaldepot:
Im ZBZ befindet sich im 2. Stock (Ebene des integrierten Kurses) ein Henry Schein Dentaldepot. Dort können allerlei Materialien und Instrumente gekauft werden

Smart-Card:
Die Smart-Card ist nicht nur ein Studentenausweis, sondern auch VRR-Fahrkarte, Schlüsselkarte zur Uni, sowie zur Bibliothek, dem PC-Raum und den Umkleiden, Kopierkarte und Guthabenkarte für die Cafeteria und sämtliche Essensautomaten. Daher: nicht verlieren (eine neue kostet 50€!!) Ab 19.00 kann wochentags und am Wochenende ganztags eine weitere Person im VRR-Gebiet mitfahren.

Das große Who is Who

Dekan: Herr Prof Zimmer
Assistentin des Dekans: Frau Koch
Klinikleiter:        Herr Dr. Busche
Studiendekanin: Frau OÄ Dr. Gerhards
Studiensekretärin: FrauSylvia Hölz
Studi-Sekreteriat: Frau Gajewski (Zuständig für Immatrikulation, Rückmeldung --> WICHTIG! nicht verpassen, sonst wird’s teuer!)
Histologie-Labor: Frau Hausmann (Dort erhälst du Behälter mit verdünnter Thymollösung um Echtzähne zu konservieren. Schon im ersten Semester mit sammeln anfangen!!!)
Hausmeister: Herr Jerschke (zuständig für alle Reparaturen rund um die Phantom-Einheiten in den Propädeutikräumen. Sein Büro befindet sich neben dem Gipsraum)


So, das war jetzt aber auch endlich!
Wir hoffen, dass wir nichts vergessen haben!
Wenn du noch Fragen hast, schick uns einfach ne Mail an:

Fachschaft-Zahnmedizinwe dont want spam@no spamuni-wh.de

Die Fachschaft


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1. Semester

Fächer + Dozenten, Inhalte + Prüfungen

Anatomie I, Prof. W. Arnold:
Neben der allgemeinen Anatomie des Skelettes wird die allgemeine Knochen- und Gelenklehre behandelt (jedoch nur kurz angerissen). Es wird speziell auf die Anatomie des Schädels eingegangen. Zu Beginn jeder Vorlesung wird als Einstieg von 3-4 Studenten ein Kurzreferat über das jeweilige Thema gehalten.
Am Ende des Semesters findet ein Schädeltestat statt, in dem die Knochen/der Aufbau des Schädels im Detail abgefragt werden.

Entwicklungsgeschichte, Prof. W. Arnold:
Hier werden allgemeine Embryologie von der Befruchtung der Keimzelle bis zur Entwicklung der großen Organsysteme sowie die Entwicklung des craniofacialen Systems inklusive der Entstehung von Missbildungen behandelt. Es wird besonders detailliert auf die Zahnentwicklung eingegangen.
Keine Prüfung am Semesterende, aber Inhalt des Physikums.

Zahnärztliche Propädeutik, Dr. Rabeneck
Um einen groben Überblick über die Anatomie der Mundhöhle zu haben, werden alle Zähne, Zahnformen, Zahnreihen mit ihren spezifischen Merkmalen besprochen, Zahnschema erläutert, sowie auf die Anatomie und Aufbau des Zahnhalteapparats und des Zahnfleischs eingegangen. Auf dieser Grundlage baut die Gebissentwicklung, Winkel und Bewegungen im Kiefergelenk, sowie Okklusionskonzepte auf. Um in der Praktischen Propädeutik mit dem Artikulator umgehen zu können, wird auf die Lehre der Artikulatormechanik besonderen Wert gelegt. Ferner findet eine Vorlesung einer Logopädin statt, um gelernte Inhalte in einen größeren Kontext stellen zu können. Außerdem werden Vorlesungen über die allgemeine Werkstoffkunde stattfinden.
Nach der 3. oder 4. Semesterwoche findet das Zahntestat statt. Hier wird euer Wissen um die Anatomie der Zähne sowie anderer Zusatzfragen geprüft. Ihr müsst hier Echtzähne, welch Euch auch im Voraus zur Verfügung gestellt werden erkennen und begründen können, warum es sich um welchen Zahn handelt (Zahnmerkmale).
Am Ende des Semesters findet eine schriftliche Klausur über die behandelten Lehrinhalte geschrieben.

Praktische Zahnärztliche Propädeutik, Dr. Rabeneck
Alle praktischen Übungen dienen der Einführung in die Anatomie und Physiologie des orofacialen Systems. Sie bestehen im ersten Semester aus: dem Zeichnen aller Zähne, allgemeinen Aufwachsübungen, Alginatabformungen des Oberkiefern und Unterkiefers, der Modellherstellung eines Situationsmodells, sowie einem Sägeschnittmodell, der Gesichtsbogenübertragung und der Herstellung eines zentrischen und habituellen Registrats. Dann werden die Modelle in den Artikulator einartikuliert und ferner wird in einer Aufwachsübung der Zusammenhang von Kronenform und Bewegungsabläufen erlernt.
Kein Prüfungskurs am Ende des ersten Semesters!

Präventive Zahnheilkunde, Dr. T. Lang
Themenschwerpunkte der Präventiven Zahnheilkunde liegen im Verständnis der Mundhöhle, den Grundzügen der Prophylaxe und der Ernährungslenkung. Außerdem wird die Prävention mit Fluoriden, die mechanische und chemische Plaquekontrolle sowie häusliche Mundhygiene gelehrt. Hierzu gibt es ein Praktikum, in dem u.a. die zahnärztliche Einheit sowie klinische Hygienevorschriften besprochen werden. Außerdem findet in 3er Gruppen die erste „Orientierung“ in der Mundhöhle eines Kommilitonen statt.
Keine Prüfung am Ende des ersten Semesters!

Biologie, Prof. B. Rosslenbroich
Die fünf Themengebiete in Biologie werden in Semester 1 und 2 gelehrt: Die Odontologie gibt einen guten Einblick in die Evolution der Zähne von den Wirbeltieren zu den Säugetiere, sowie Grundformen der Zähne, des Zahnhalteapparats und der Zahnzahl. Im nächsten Abschnitt, der Evolution des Menschen werden Abstammungstheorien besprochen, die Entwicklung von den ältesten Hominidenformen bis zum heutigen Homo sapiens sapiens. Danach folgt eine Reise durch die Zelle. Alle Zellorganellen werden in Aufbau und Funktion gelehrt, sowie der Ablauf der Mitose und Meiose. Daran schließt sich der nächste Abschnitt, die Genetik an. Hierbei werden die klassischen Mendelschen Regeln, Erbgänge, sowie Genregulationen erläutern. Im letzten Themengebiet geht es um Mikrobiologie. Hier werden, nach einem Überblick über die 5 Reiche des Lebens, ausführlich Bakterien, Viren, Protisten und Pilze behandelt.
Keine Prüfung am Ende des ersten Semesters.

Chemie, Prof. Savelsbergh
Im ersten Semester wird anorganische Chemie, im zweiten Semester organische Chemie behandelt.
Die Anorganik beinhaltet: den Atombau, das Periodische System, chemische Bindungen, Säuren&Basen, Salze/Elektrolyte, Zustandsformen der Materie, Wasser, Wasserstoffkonzentration und Puffersysteme, chemische Reaktivität, Redoxreaktionen, Komplexe und Werkstoffe der Zahnmedizin.
Die Organik beinhaltet: Sonderstellung des Kohlenstoffs, Kohlenwasserstoffe und Halogenwasserstoffe, Alkohole, Ether, Amine, Amphiphilie und Biomembrane, Carbonylverbindungen, Aminosäuren und Peptide, Kohlenhydrate, Heterocyclen, Polymere und Biopolymere.
Während des Semesters werden in Kleingruppen Referate vorgetragen (am besten mit Bezug auf die Zahnmedizin oder Medizin).
Im chemischen Praktikum werden Versuche zu: Säuren und Basen, Redox-Reaktionen, Komplexe, organische Chemie, Trennmethoden und Analytik durchgeführt. Hierzu gibt es ein ausführliches Praktikumsskript (es findet während der Semesterferien nach dem 2 Semester statt).

Physik, Prof. N. Klein
Themenfelder der Physik sind: Physikalische Größen und Einheiten, Mechanik starrer Körper, Erhaltungsgrößen, Mechanik deformierbarer Körper, Flüssigkeitsmechanik, Schwingungen, Wellenphänomene, Elektromagnetische Felder und Ströme, Grundlagen der Wärmelehre, Diffusion und Osmose, Atome und Kerne.
Alle 14 Tage findet eine physikalische/mathematische Übung statt.
Im physikalischen Praktikum wird näher eingegangen auf: Röntgenstrahlen, Elektronenstrahlen, Wellenoptik, Wärmelehre, Mechanik deformierbarer Körper, Doppler-Effekt und Röntgenstrahlung.
Keine Prüfung, dafür aber Praktikum am Anfang der Semesterferien.


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2. Semester

Fächer + Dozenten, Inhalte + Prüfungen

Anatomie II, Prof. W. Arnold:
Im zweiten Semester behandelt die Anatomie II die Neuroanatomie. Zunächst werden die 12 Hirnnerven besprochen, dann wird auf den Aufbau und die Funktion des Gehirns im Allgemeinen und des Rückenmarks eingegangen und detailliert besprochen.Es findet wieder zu Beginn jeder Vorlesung ein Kurzreferat von 2-3 Studenten über das jeweilige Thema statt.
Am Ende des Semesters findet das Neuro-Testat statt.

Zahnärztliche Propädeutik, Dr. Rabeneck
Themenschwerpunkt der Propädeutik ist die konservierende Zahnheilkunde, das heißt es werden Indikationen, Präparationen und Durchführung sämtlicher Füllungstherapien besprochen: Amalgam, Composite, Glazionomerzemente und andere Befestigungszemente. Ferner wird auf die Indikationen und Präparationsregeln von Einlagerestaurationen eingegangen. Ebenso erfolgt eine Einweisung in die Vorgehensweise des Kofferdamlegens. Anknüpfende an das erste Semester werden einige Werkstoffkunde Vorlesungen zu Werkstoffkundeprüfung, sowie zu allen im zweiten Semester verwendeten Materialien, gehalten.
Am Ende des Semesters findet eine mündliche Prüfung zu allen Inhalten statt.

Praktische Zahnärztliche Propädeutik, Dr. Rabeneck
In der praktischen Propädeutik werden alle Füllungstherapien durchgeführt, die in der Theorie gelehrt wurden. Dazu gehören: Legen von Amalgamfüllungen, Black Klasse I und II, GIZ Füllung der Black Klasse I, II und V, Compositefüllungen Klasse I-V und Gussfüllungen Klasse I und II. Bei einigen Füllungen wird mit Kofferdam gearbeitet, die Verwendung einer Lupenbrille bei Präparationen wird empfohlen.
Am Ende des Semesters findet ein mehrstündiger praktischer Prüfungskurs statt.

Präventive Zahnheilkunde, Dr. Lang
Inhalte der Präventiven Zahnheilkunde sind: Verständnis der Mundhöhle, Erhebung von Indizes (DMF-T, API, SBI, PBI, QHI), Grundverständnis der Epidemiologie, Karies-Diagnostik, Parodontits- Diagnostik, Kariesrisikobestimmung, professionelle Zahnreinigung, spezielle Aspekte der Individualprophylaxe und Dentalfotografie. Alle Inhalte werden im Praktikum umgesetzt.
Am Ende des Semesters findet eine schriftliche oder mündliche Prüfung zu den behandelten Inhalten des 1. und 2 Semesters statt.

Geschichte der Medizin, Ethik und Einführung in die Zahnheilkunde (Ringvorlesung)
In dieser Veranstaltungsreihe lehren diverse Dozenten aus verschiednen Fachrichtungen. Dabei werden verschiedenste Aspekte der Zahnheilkunde angesprochen. So werden zum Beispiel historische Betrachtungsweisen der Zahnmedizin beleuchtet, Ethik in der Medizin/Zahnmedizin thematisiert und es werden rechtliche Gesichtspunkte erörtert.
Es findet keine Klausur statt.
Community Dentistry/ Pubic Health, Dr. Jordan
Die Vorlesungsreihe Public Health beinhaltet u.a. Anleitungen zum wissenschaftlichen Arbeiten, Epidemiologie, Biostatistik, Klinische Psychologie und Angstpatienten sowie Vorträge über einige Hilfsprojekte. Ziel ist es auch, am Ende der Vorlesungsreihe in Kleingruppen einen wissenschaftlichen Artikel beschafft, zusammengefasst, und diese dem Semester vorgetragen zu haben.
Keine Klausur oder Prüfung.

Biologie, Prof. Rosslenbroich
Die fünf Themengebiete in Biologie werden in Semester 1 und 2 gelehrt: Die Odontologie gibt einen guten Einblick in die Evolution der Zähne von den Wirbeltieren zu den Säugetiere, sowie Grundformen der Zähne, des Zahnhalteapparats und der Zahnzahl. Im nächsten Abschnitt, der Evolution des Menschen werden Abstammungstheorien besprochen, die Entwicklung von den ältesten Hominidenformen bis zum heutigen Homo sapiens sapiens. Danach folgt eine Reise durch die Zelle. Alle Zellorganellen werden in Aufbau und Funktion gelehrt, sowie der Ablauf der Mitose und Meiose. Daran schließt sich der nächste Abschnitt, die Genetik an. Hierbei werden die klassischen Mendelschen Regeln, Erbgänge, sowie Genregulationen erläutern. Im letzten Themengebiet geht es um Mikrobiologie. Hier werden, nach einem Überblick über die 5 Reiche des Lebens, ausführlich Bakterien, Viren, Protisten und Pilze behandelt.
Keine Klausur oder Prüfung. (Aber Vorphysikumsvorbereitungen sollten beginnen)

Chemie, Prof. Sevelsbergh
Im ersten Semester wird die anorganische Chemie, im zweiten Semester organische Chemie behandelt.
Die Organik beinhaltet: Sonderstellung des Kohlenstoffs, Kohlenwasserstoffe und Halogenwasserstoffe, Alkohole, Ether, Amine, Amphiphilie und Biomembrane, Carbonylverbindungen, Aminosäuren und Peptide, Kohlenhydrate, Heterocyclen, Polymere und Biopolymere. Während des Semesters werden in Kleingruppen Referate vorgetragen. Im chemischen Praktikum werden Versuche zu: Säuren und Basen, Redox-Reaktionen, Komplexe, organische Chemie, Trennmethoden und Analytik durchgeführt. Hierzu gibt es ein ausführliches Praktikumsskript.
Keine Klausur oder Prüfung. (Aber Vorphysikumsvorbereitungen sollten beginnen)

Physik, Prof. Klein
Themenfelder der Physik sind: Physikalische Größen und Einheiten, Mechanik starrer Körper, Erhaltungsgrößen, Mechanik deformierbarer Körper, Flüssigkeitsmechanik, Schwingungen, Wellenphänomene, Elektromagnetische Felder und Ströme, Grundlagen der Wärmelehre, Diffusion und Osmose, Atome und Kerne. Alle 14 Tage findet eine physikalische Übung statt. Im physikalischen Praktikum wird näher eingegangen auf: Röntgenstrahlen, Elektronenstrahlen, Wellenoptik, Wärmelehre, Mechanik deformierbarer Körper, Doppler-Effekt und Röntgenstrahlung.
Keine Klausur oder Prüfung. (Aber Vorphysikumsvorbereitungen sollten beginnen)


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Vorphysikum

CHEMIE

1) Prüfungsschwerpunkte:

- PSE (Gruppen/Perioden/Ordnungszahl)
- Chemische Bindungen (Hauptvalenzen, Nebenvalenzen)
- Wasser
- Säuren u. Basen, Salze, pH-Wert, Puffer
- Oxidations- u. Reduktionsmittel (Redoxreaktionen)
- Komplexe (Aufbau, Ligand, Zentralion, Bedeutung)
- Kohlenwasserstoffe (Alkane, Alkene, Aromaten)
- Alkohole / Phenole / Amine
- Kohlenhydrate
- Aminosäuren und Peptide
- Biomakromoleküle (Klassen, prinzipieller Aufbau, Funktionen)
- Zahnmedizinisch relevante Fragen im engeren Sinne: Amalgam, Fluorid, Apatit, Karies
- Phänomene: Isomerie und Amphiphilie
- Praktikumsversuche
→ Zeeck als Orientierung

2) Literatur:
Zeeck: Chemie für Mediziner; Urban&Fischer; 6.Aufl.2005; 29,95€
PowerPoint Vorlesungen du Mitschriften
Praktikumsskript (teilweise)

3) Ablauf:
Jeder Student wird vom Dozenten plus einem Beisitzer einzeln geprüft. Die Prüfung besteht aus drei Teilen: zuerst wird ein vorbereitetes Thema ca. 10min frei vorgetragen. Notizen sind nicht erlaubt, jedoch eine Power Point Präsentation. Dazu werden Fragen gestellt. Dann wird das Wissen aus anderen Themengebieten geprüft. Es kann auch eine zahnmedizinisch relevante Frage dabei sein.

PHYSIK

1) Prüfungsschwerpunkte:

Wesen und Nutzen der Physik
Das Handwerkzeug
2.1 Physikalische Größen und Einheiten
Mechanik starrer Körper
3.1 Kinematik von Punktmassen
3.2 Die Newtonschen Axiome und die Gravitation
3.3 Wurfparabeln
3.4 Kinematik der Drehbewegungen
3.5 Statisches Gleichgewicht und Drehmomente Kaukräfte
Erhaltungsgrößen
4.1 Arbeit und Energie
4.2 Impulserhaltung
4.3 Drehimpulserhaltung
Mechanik deformierbarer Körper
5.1 Struktur und Verformung von Festkörpern Knochenbrüche
5.2 Hydrostatik Blutdruck
5.3 Oberflächen von Flüssigkeiten Tropfen
5.4 Strömungen Blutkreislauf
Schwingungen
6.1 Harmonsche Schwingungen
6.2 Resonanz
Wellenphänomene
7.1 Ebene Wellen
7.2 Schallwellen Ultraschalldiagnostik und Therapie
7.3 Dopplereffekt
7.4 Interferenz und Beugung
7.5 Brechung und Reflexion
7.6 Abbildungen mit Linsen Sehfehler
7.6 Elektromagnetische Wellen Terahertz Medical Imaging
Elektromagnetische Felder und Ströme
8.1 Ladungen und Coulomb-Kraft
8.2 Das elektrische Feld und die elektrische Spannung EKG
8.3 Mechanismen der Stromleitung Galvanische Elemente
8.4 Spannungen an Grenzflächen Zellmembranspannung
8.5 Magnetfeld und Lorentz-Kraft Biomagnetismus, Kernspintomographie
8.6 Relativität elektrischer und magnetischer Felder
8.7 Das Induktionsgesetz
Grundlagen der Wärmelehre
9.1 Der Begriff der Temperatur
9.2 Wärmeenergie und spezifische Wärme biologischer Wärmehaushalt
Atome und Kerne
10.1 Kernzerfall
10.2 Absorption ionisíerender Strahlung Röntgen-Diagnostik

2) Literatur:
Harms: Physik für Mediziner; Harms Vlg.; 16.Aufl.2004; 15,80€

3) Ablauf:
In Physik werden vom Dozenten plus einem Beisitzer zwei Studenten zusammen geprüft. Vor der Prüfung wird zu einem bekannten Thema (vorhergegangene Verlosung der Themen) zu zweit ein insgesamt 15 min Referat vorbereitet und in der Prüfung vorgetragen (Power Point Folien, Notizen sind erlaubt). Dazu werden Fragen gestellt. Anschließend werden zu den anderen Themengebiete Fragen gestellt.

BIOLOGIE

1) Prüfungsschwerpunkte:
- Odontologie
- Evolution des Menschen
- Zellbiologie
- Genetik
- Mikrobiologie

2) Literatur:
Vorlesungsfolien und Vorlesungsmitschriften sind ausreichend; (für Odontologie ist hilfreich: Gängler et al.: Konservierende Zahnheilkunde und Parodontologie; Thieme Vlg.;2.Aufl.;)

3) Ablauf:
Es werden vom Dozenten plus einem Beisitzer zwei Studenten zusammen geprüft. Zuerst wird ein Kurzvortrag über eines der genannten Themenschwerpunkte gehalten. Notizen sind nicht erlaubt. Das Thema kann man frei wählen und muss sich vorher nicht festlegen. Dazu gibt es falls nötig einige Fragen. Sonst werden aus einem weiteren Themengebiet eine oder zwei Fragen gestellt.


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3. Semester

Fächer + Dozenten, Inhalte + Prüfungen

Anatomie III, Prof. W. Arnold:
Im dritten Semester wird Neuroanatomie gelehrt. Dabei geht es um die embryonale Entwicklung des Nervensystems, die funktionelle Gliederung des Nervensystems, Sensomotorik, das Gehirn, alle Sinnessysteme und das vegetative Nervensystem. Zu Beginn jeder Vorlesung wird als Einstieg von 3-4 Studenten ein Kurzreferat über das jeweilige Thema gehalten.
Am Ende des Semesters findet das Neurotestat statt.

Zahnärztliche Propädeutik, Dr. Rabeneck
Die Vorlesungen bilden die Grundlage für die praktische Propädeutik. Inhalte der Vorlesungen sind unter anderem: Einführung in den festsitzenden Zahnersatz, Wiederherstellung des Dentinkerns, Provisorien, Abformungen und Modelherstellung, Grundlagen der Implantologie. Werkstoffkundliche Schwerpunkte liegen bei Metalle und Legierungen, sowie deren Verbundmöglichkeiten.
Am Ende des Semesters findet ein Brückenpraktikum statt.
Zum Bestehen der Propädeutik muss eine mündliche Prüfung abgelegt werden.

Praktische Zahnärztliche Propädeutik, Dr. Rabeneck
Insgesamt werden folgende Arbeiten hergestellt: Höckeraufbau mit Amalgam, Onlay, Inlay, Overlay, Teilkrone, Brücke, je mit Provisorien.
Es findet am Ende des Semesters eine praktischer Prüfungskurs statt.

Präventive Zahnheilkunde, Dr. T. Lang
Im dritten Semester liegt der Schwerpunkt der Präventiven Zahnheilkunde in der Befunderhebung, der Anamnese, der Prävention von Funktionsstörungen und dem Arzt-Patienten Kommunikation. Es wird das erste professionelle Anamnesegespräch geführt, gefilmt und ausgewertet. Am Ende des Semesters begegnet jeder Student seinem ersten Patienten, bei dem eine komplette Befunderhebung stattfindet. Diese Befunderhebung gilt als ein Teil der Präventive Prüfung. Der andere Teil besteht aus einer mündlichen Prüfung.
Außerdem findet ein Kindergarten-Praktikum statt, bei dem Studenten in Kleingruppen örtliche Kindergärten besuchen um spielerisch Kindern und Eltern auf die Wichtigkeit der Mundgesundheit aufmerksam zu machen.

Physiologie I, Prof. F. Thévenod
Inhalte der Physiologie sind: Grundlagen der Zellphysiologie, Vegetatives Nervensystem, Herz/Kreislauf System, Lunge und Atmung, sowie Blutphysiologie.
Am Ende des Semesters findet eine schriftliche Prüfung statt.

Physiologische Chemie/ Biochemie I, Prof. M. Kaufmann
Die Vorlesungsinhalte der Biochemie sind: Aminosäuren und Proteine, Fettsäuren, Lipide und Zellmembran, Kohlenhydrate, Nukleinsäuren, Chemische Reaktionsgleichgewichte, Funktion von Enzymen, Regulation von Enzymen, Strukturproteine, Hämoglobin und Erythrozyten, Muskelkontraktion, DNA-Replikation, sowie Proteinbiosynthese.
Am Ende des Semesters findet eine mündliche Prüfung statt.

Histologie Einführung, Prof. W. Arnold
Im dritten Semester dient die Histologie als Einführung in das Fach und findet als kombiniertes Praktikum mit Präsentationen, im Mikroskopierraum statt. Betrachtet werden Präparate mit verschiedenen Bindegeweben, Blut, Epithelien und Muskulatur.
Es findet keine Prüfung im 3. Semester statt.


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4. Semester

Fächer + Dozenten, Inhalte + Prüfungen

Präparierkurs, Prof. W. Arnold und Dr. E. Naumova

Im vierten Semester wird Anatomie praktisch gelehrt. Das bedeutet, dass es keine Vorlesungen mehr gibt, sondern das bisher Gelernte wird am Präparat selbst nocheinmal kennengelernt.
Im Präparierkurs des vierten Semesters werden Gehirn und Rückenmark präpariert und ihre Sturkturen nocheinmal erklärt und gezeigt.
Am Ende des Semesters findet keine Prüfung statt, es gilt aber das Physikum im Hinterkopf zu behalten!

Spezielle Histologie, Prof. W. Arnold

Nach der Einführung in die Histologie im dritten Semester schließt sich die Spezielle Histologie an und findet wieder als kombiniertes Praktikum mit Präsentationen, im Mikroskopierraum statt.
In diesem Kurs werden alle speziellen Gewebe und Strukturen des Körpers unter dem Mirkoskop betrachtet. So werden zum Beispiel die Gewebe und Strukturen von Leber, Niere, Schilddrüse oder Hypophyse in Zusammenhang mit ihrer physiologischen Funktion anhand diverser Präparate erklärt.
Am Ende des Semesters findet eine mündliche Prüfung statt.

Im Rahmen der Speziellen Histologie finden seperat drei Vorlesungen zur Vertiefung des Themas Immunologie statt.

Zahnärztliche Propädeutik, Dr. Rabeneck

Die Vorlesungen bilden die Grundlage für die praktische Propädeutik. Inhalte der Vorlesungen sind unter anderem:
Endodontologie, Zahnmedizinische Kunststoffe und Prothetik (Total-, MOG- und Kombiprothetik)
Einige der Vorlesungen finden an längeren Wochenendveranstaltungen im Rahmen eines Seminars statt.
Am Ende oder während des Semester findet ein zahntechnisches Praktikum in Bremen bei der Firma Bego statt. In diesem einwöchigem Praktikum wird eine Modellgußprothese hersgestellt.
Am Ende des Semester findet eine mündliche Prüfung statt.

Praktische Zahnärztliche Propädeutik, Dr. Rabeneck

Insgesamt werden folgende Arbeiten hergestellt: Einführung in die Endodontie mit Echtzähnen, Allgemeine Präparationsübungen erhöhter Schwierigkeit, Herstellung einer Modellguß - Prothese, Herstellung einer Totalprothese
Am Ende der Semesterferien zum fünften Semester findet ein zweiwöchiges Praktikum statt, in dem die Totalprothese hergestellt wird und die Modellguß - Prothese fertiggestellt wird.

Physiologie I, Prof. F. Thévenod

Inhalte der Physiologie sind: Immunologie, Niere, Verdauung/Stoffwechsel, Thermoregulation und Hormone.
Am ende des Semesters findet eine schriftliche Prüfung statt, die jedoch nur der Eigenkontrolle dienen soll.

Physiologische Chemie/ Biochemie I, Prof. M. Kaufmann
Die Vorlesungsinhalte der Biochemie sind: Muskelkontraktion, Replikationm Zellteilung, Proteinsynthese, RNA Interferenz, Immunologie, Zuckerstoffwechsel, Glykagonstoffwechsel.
Am Ende des Semesters oder zu Beginn des fünften Semesters findet eine mündliche Prüfung statt.

Radiologie, Prof. P. Jöhren

Diese Vorlesungsreihe findet bei Professor Jöhren in Bochum beim Augusta Krankenhaus statt.
Es besteht Anwesenheitspflicht, die gesetzlich verankert ist, da die Teilnahme mit der angeschlossenen Prüfung den Erhalt des Röntgenscheins bedeutet.

Pharmakologie I, Prof. H. P. Bertram

In dieser Vorlesungsreihe werden die Grundlagen der Pharmakologie behandelt. Inhalte sind zum Beispiel diverse Analgetika und Antiphlogistika.
Die Pharmakologie wird erst im Staatsexamen geprüft.

Propädeutikum Innere Medizin, Prof. H. W. Lösgen

Im Propädeutikum Innere Medizin gibt Professor Lösgen einen ersten Einblick ind die Inenre Medizin. Die Vorlesungen sollen als Vorbereitung für die Praktika in den Krankenhäusern in Hagen und Schwerte dienen, welche im fünften und sechsten Semester stattfinden.
Es finden keine Prüfungen statt.


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5. Semester

Fächer + Dozenten, Inhalte und Prüfungen

Zahnärztliche Propädeutik, Dr. K.Rabeneck

Die Vorlesungen bilden die Grundlage für die praktischen Übungen in diesem Semester. Inhalte und die dazu gehörigen Übungen sind z. B. Michiganschiene, Kieferbruchschiene und Totale. Für die Herstellung einer Totalen findet zu Beginn des Semesters ein zweiwöchiges Pratikum statt. Außerdem werden für die Übungen im sechsten Semester Echtzahnmodelle hergestellt. Verbleibende Zeit im Praktikum steht für Übungen als Physikumsvorbereitung zur Verfügung.

Praktikum Innere Medizin, Prof. H. W. Lösgen

Erlernen von Anamnesegesprächen mit Patienten mit anschließender Vorstellung der Krankengeschichte beim Professor. Blutabnahme zunächst als Übung an sich gegenseitig, dann an den Patienten. Findet im 5. und 6. Semester drei bzw. vier mal statt.

Physiologie II, Dr. Lee

Auge, Motorik, periphere Sensibilitat, ZNS, Geschmack, Geruch, Ohr, Gleichgewicht, Sprache sind die zentralen Themen.

Radiologie II, Prof. P. Jöhren

Besprechung von Patientenfällen an Hand von Röntgenbildern.
Schriftlich Abschlußprüfung zu Beginn des Semesters.
Vorlesungen finden im St. Augusta Krankenhaus in Bochum statt.

Präparierkurs II, Prof. W. Arnold; Dr. E. Naumova

Präparationen an Trigeminus und Facialis, sowie am Thorax.
Als Vorbereitung zum praktischen Kurs findet stets zuvor eine Vorlesung statt, in der die Inhalte und das Vorgehen noch einmal erläutert werden.

Orale Strukturbiologie, (Ringvorlesung)

Hauptsächliche Themen in dieser Vorlesung sind: Vergleichende Odontologie, Schmelz, Dentin, Pulpa, Parodont, Tuba eustachii, Schmerz, molekulare Transportmechanismen, Kiefergelenk, Mundschleimhaut. Die Inhalte werden in einer Vorlesung immer von zwei verschiedenen Dozenten belichtet.

Pharmakologie II, Prof. H.-P. Bertram

Es werden unter anderem Themen wie Chemotherapeutika, Antimykotika, Antiseptika, Volumenersatzstoffe, Arzneimittel- Wechselwirkung und Notfallmedikamente besprochen.


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Physikum

Schon früh im 5. Semester bekommst du die Anmeldeformulare für das Physikum vom Studiendekanat.
Es ist vorallem wichtig, dass du mit deiner wissenschaftlichen/künstlerischen Arbeit im StuFu am besten schon vor dem 5. Semester fertig bist.
Auch dein StuFu Kurs sollte im 5. Semester vor Dezember abgeschlossen sein und die entsprechende Unterschrift sich in deinem Studienbuch befinden!

In diesem Text haben wir einmal den Ablauf aller Prüfungen des Physikums zusammengefasst.
Lernskripte, Vorlesungen und Fragesammlungen kannst du über die Fachschaft beziehen!

Anatomie:

Prüfer: Professor W. Arnold
Beisitzerin: Dr. E. Naumova
Protokollant/in: Zahnärztin/Zahnarzt aus der Klinik

Die Anatomieprüfung ist in drei Abschnitte aufgeteilt:

1. Anatomie des Kopfes

Häufigsten Themengebiete:
N. trigeminus; N. maxillaris; N. mandibularis; N. ophthalmicus; N. facialis; Speicheldrüsen; Auge; Ohr; Mundboden

2. Allgemeine Anatomie:

Häufigsten Themengebiete:
Trachea und Lunge; A. carotis ext.; Larynx; Gehirn; Leber; Magen-Darm-Trakt; Nase; Vegetativum; Herz

3. Histologie:

Hier werden zwei Präparate aus dem ZMK Histologiekasten abgefragt.
In der Regel werden besonders Lymphatische Organe, Magen-Darm-Regionen, Niere, hormonelle Organe, Respirationssystem und Zahnentwicklung geprüft. (Es sollte aber der gesamte Kasten beherrscht werden).

Die Prüfung wird mit deiner gesamten Physikumsgruppe angetreten. Der Erste wird zu einem Histologie-Präparat geprüft. Darum hat er am Anfang am wenigsten zeit sich vorzubereiten (Darum wäre es ideal wenn jemand anfängt, der gut in Histologie ist). Während diese Person dann in Histologie geprüft wird, hat der Rest der Gruppe Zeit, sich auch die gestellten Fragen Notizen aufzuschreiben. Jeder Prüfling wird ca. 10 Minuten geprüft. Sprich man hat zwischen 10 und 30 Minuten Zeit, sich auf ein Thema vorzubereiten und sich die Modelle zu recht zustellen. Die Prüfungsatmosphäre ist sehr entspannt. Es herrscht eine gelassene Stimmung und Professor Arnold macht zwischendurch auch mal einen kleinen Witz, was die Prüfung etwas auflockert. Er fragt auch manchmal eine klinische Frage zu einem Thema. Es ist aber nicht schlimm, wenn man diese nicht beantworten kann. Lasst euch davon nicht aus der Ruhe bringen.

Theoretische Zahnärztliche Propädeutik:

Prüferin: Dr. K. Rabeneck
Beisitzer/in: Dr. U. Gerhards/ ZA C. Eggebrecht / ZÄ A. Sibbing
Protokollant/in: ZA C. Eggebrecht / ZÄ A. Sibbing

Die theoretische Prüfung der Zahnärztlichen Propädeutik ist in vier Abschnitte unterteilt:

1. Zahnbestimmung

Bestimmung eines Echtzahnes aus der Propädeutischen Sammlung

2. Werkstoffkunde

Hier werden ausschließlich Werkstoffe abgefragt. Vor allem werden Inhaltsstoffe und Verwendungszweck des Materials abgefragt.

3. Klinische Frage

Bei dieser Frage werden rein klinische Themen, wie z.B. Arbeitsflusspläne geprüft. Es ist wichtig, auch Vor- und Nachteile verschiedner Vorgehensweisen etc. zu kennen.

4. Kurzfrage

Hier sollen Fragen mit ein bis zwei Sätzen beantwortet werden. Ein Kurzfrage lautet zum Beispiel: Was ist der Bennett-Winkel

Die Fragen zieht ihr euch selbst auf einem großen Kartenstapelt. Das heisst also, dass euch die Prüfer keine „schlechten Themen“ zuspielen können. So ist jeder seines eigenen Glückes Schmied! Dalls ihr ein Thema ziehen solltet, welches sich zu stark mit dem eines anderen Prüflings ähnelt, muss derjenige der als zweites die Karte gezogen hat, eine neue ziehen.
Wenn ihr eine Frage ziehen solltet, zu der ihr wirklich gar nichts sagen könnt, besteht die Möglichkeit eine neue Frage zu ziehen(dieser Fall ist aber noch nie eingetreten). Dalls es aber passieren sollte, wir dafür wird allerdings die Note extrem herabgesetzt!

Die Atmosphäre in der Prüfung ist recht entspannt. Falls man bei einer Frage mal hängen bleibt und nicht weiter weiss, helfen die Prüfer so gut es geht und geben wirklich viele gute Tipps. Es ist sehr wichtig, dass man nur Begriffe verwendet, von denen man auch Ahnung hat, da sehr viele Nachfragen gestellt werden. Es wird besonders auf die Begriffsverwendung geachtet.

Übungsfragen fürs Physikum findet ihr im Propädeutikskript der Fachschaft!

Praktische Zahnärztliche Prüfung:

Prüferin: Dr. K. Rabeneck
Beisitzer/in: Dr. U. Gerhards/ ZA C. Eggebrecht / ZÄ A. Sibbing

In der praktischen Prüfung werden verschiedene zahntechnische und zahnmedizinische Bereiche abgeprüft. Hier die Physikums-Programme der Jahrgänge 2004 und 2005:

Physikum 2008

1. Planung und Vermessung einer drahtklammerverankerten Prothese für den OK und den UK
2. Planung und Vermessung einer Modellgussprothese für den OK und den UK
3. Folgende Zähne sind für die Aufnahme einer Amalgamfüllung zu präparieren: 37 mod, 44 mod
4. Folgende Zähne sind mit einer Amalgamfüllung zu versorgen: 15 mod
5. Präparation eines Gold-Guss-Inlays (mod) an Zahn 46 odp, inkl. provisorischer Versorgung
6. Herstellung eines Kronenblocks (verblendet) an den Zähnen 24-25 inkl. provisorischer Versorgung
7. Präparation einer Vollgusskrone an Zahn 17 inkl. provisorischer Versorgung
8. Präparation einer Teilkrone an Zahn 46 inkl. provisorischer Versorgung
9. Stift-Stumpf-Aufbau an Zahn 33 inkl. provisorischer Versorgung

Physikum 2007

1. Planung und Vermessung einer drahtklammerverankerten Prothese für den OK und den UK
2. Planung und Vermessung einer Modellgussprothese für den OK und den UK
3. Folgende Zähne sind für die Aufnahme einer Amalgamfüllung zu präparieren: 16 odp, 44 mod
4. Folgende Zähne sind mit einer Amalgamfüllung zu versorgen: 24 mod
5. Präparation eines Gold-Guss-Inlays (mod) an Zahn 46, inkl. provisorischer Versorgung
6. Herstellung einer Brücke (verblendet) an den Zähnen 13-15 inkl. provisorischer Versorgung
7. Präparation einer Vollgusskrone an Zahn 36 inkl. provisorischer Versorgung
8. Präparation einer Teilkrone an Zahn 27 inkl. provisorischer Versorgung
9. Stift-Stumpf-Aufbau an Zahn 33 inkl. provisorischer Versorgung

Der zeitliche Ablauf der Prüfung gestaltet sich folgendermaßen:

Am ersten Tag des Physikums (in der Regel Montag) werden die Kavo® Modelle verblockt, im Phantom eingespannt und auf Okklusion mit Arkansassteinchen und Kunststoffpolierern eingeschliffen. Hierfür hat man ca. 2-3 Stunden Zeit. Die Okklusion wird von der Aufsicht überprüft.
Die eigentliche Prüfung beginnt für einen der beiden Räume dann am Dienstag für den anderen Raum am Mittwoch, um Staus in der Gipsküche zu vermeiden.
Die Prüfung dauert 5 ½ Tage. Bei Fehlgüssen erhält man ausreichend Reservezeit.
Falls Zähne bei Abformungen abbrechen sollten, kann man der Prüfungsaufsicht einfach Bescheid geben. Der entsprechende Zahn wird dann ausgewechselt. Es fließt nicht in die Note ein, falls zähne abbrechen.
Hauptkriterium in der Bewertung liegt vor allem auf klinisch einsetzbaren Präparationen und suffizienten Versorgungen. Zahntechnische Aspekte, wie z.B. die Ausmodellation der Okklusalfläche oder Politur der Arbeiten sind sekundäre Bewertungskriterium. Wichtig sollte jedem Prüfling aber auch die Ordnung sein. Es wird viel Wert darauf gelegt, dass der Arbeitsplatz stets einigermaßen aufgeräumt ist und auch zwischendurch, z.B. nach Arbeiten mit der Gipsfräse, der Platz gereinigt wird.
Zu guter letzt ist auch die Kollegialität während der Prüfung wichtig! Falls Prüfer mitbekommen sollten, dass man einem Komolitonen die Hilfe verweigert, wird dies negativ vermerkt. Selbstverständlich muss man aber keine Präparation unterbrechen, um jemandem zu helfen. Ein Prüfling sollte auch die Hilfsbereitschaft seiner Komolitonen nicht überstrapazieren und so aus seinem Prüfungsrhythmus zerren.
Vor allem aber darf man keine Arbeiten (also Präparationen, Modellation, Ausarbeitungen etc.) des Komolitonen übernehmen. Macht man das jedoch trotzdem erhält man eine Ermahnung. Schon zwei Ermahnungen, je nach schwere der Hilfe, können zum Prüfungsausschluss führen. Also Finger weg von fremden Arbeiten!
Ziel sollte immer sein, dass das Semester die Prüfung gemeinsam besteht.

Biochemie

Prüfer: Prof. Kaufmann
Beisitzer: variiert

Die Biochemie Prüfung gliedert sich in zwei Teile.
Als erstes muss man ein Referat vorbereiten, dass man entweder mit PowerPoint oder anderen Darstellungsarten (z.B. gebastelte Modelle) vorträgt, Das Referat sollte maximal 10 Minuten dauern. Danach beginnt der zweite Teil der Prüfung und Prof. Kaufmann stellt Fragen aus allen Gebieten der Biochemie. Er fragt dabei sehr sprunghaft und wechselt schnell und unvermittelt die verschiedenen Themengebiete ab. Man soll sich von dieser Frageart aber nicht aus der Fassung bringen lassen. Prof. Kaufmann ist sehr freundlich und hilft jedem Prüfling so gut es geht, falls dieser mal auf dem Schlauch steht. Teilweise stellt er auch noch Zusatzfragen zu dem Referat. In die Benotung fließen auch die Noten aus der vorangegangenen Prüfung im vierten Semester. Daher sollte man diese Prüfung nicht zu locker nehmen.
 
Physiologie

Prüfer/in: Prof. Thévenod, Prof. Reißenweber, Prof. Wolff, Dr. Lee und Herr Pötschke
Beisitzer/in: Prof. Thévenod, Prof. Reißenweber, Prof. Wolff, Dr. Lee und Herr Pötschke

Die Prüfung bestreitet man immer nur in zweier Gruppen und dauert eine Stunde.
Dabei werden die Prüflinge abwechselnd im 15 Minuten Rhythmus geprüft.
Die Physiologie Prüfung ist die vorher am schwersten einschätzbare Prüfung, denn die Prüfer (zwei pro Gruppe) differieren von Gruppe zu Gruppe. Da jeder Prüfer sich in seinen Fragen und seiner Prüfungsart unterscheidet, ist es schwer sich auf die Prüfung einzustellen. Die Themengebiete sind zwar die gleichen, aber jeder Prüfer hat seine eigenen Schwerpunkte. Positiv ist aber, dass die Prüfer mit vielen Hilfestellungen versuchen, dem Prüfling auf die Sprünge zu helfen. Viele Prüfer lassen auch gerne den Prüfling etwas zeichnen (z.B. Transportwege in der Belegzelle oder im tubulären System der Niere), also sollte man sich einige Bilder aus dem Taschenatlas merken.


Die Fachschaft hat zu allen Prüfungen Fragensammlungen erstellt!
Wenn du also Bedarf hast, sprich oder schreib uns einfach an!


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6. Semester

Fächer + Dozenten, Inhalte + Prüfungen


Integrierter Kurs der Propädeutik, Dr. Rabeneck

Übungen am Echtzahnmodell
Am Ende des Semesters Prüfungskurs.

Integrierter Kurs

Übungen an sich gegenseitig (Befundaufnahme, verschiedene Abformungen, PZR, KG-Funktionsdiagnostik)

Prothetik I, Dr. Busche

Vorbereitende Vorlesung für die Übungen im Integrierten Kurs.

Konservierende ZHK, Prof. S. Zimmer

Karies (Pathogenese und Diagnostik)
Neben den Vorlesungen durch Dozenten finden von Studenten vorbereitete Seminare statt.

Allgemeine Pathologie, Prof. Philippou

Grundlagen der Pathologie und Wiederholung einiger histologischer Inhalte. Vorlesungen finden im St. Augusta Krankenhaus in Bochum statt.

Medizinische Mikrobiologie, Prof. Wolff

Bakteriologie, Virologie
Es finden in den Semesterferien ein einwöchiges Praktikum statt.

Parodontologie I, Prof. emeritus Dr. Grimm

PA-Diagnostik, -Befundung und -Behandlung, mikrobiologische Gundlagen
Schriftliche Prüfung am Ende des Semesters.

Praktikum Innere Medizin, Prof. H. W. Lösgen
s. 5. Semester


Im 6. Semester findet ein Blockpraktikum zur Lokalanästhesie und Notfallbehandlung statt.


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7. Semester

Fächer + Dozenten, Inhalte + Prüfungen

Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde, Prof. Zimmer

In diesem Semester wird besonders das klinische Vorgehen in der Zahnerhaltung besprochen. Vom allgemienen Sanierungskonzept bis zur genauen Besprechung von Füllungskonzepten/vorgehensweisen werden die meisten Aspekte der klinischen Zahnerhaltung durchgenommen.


Kieferorthopädie
Im 7. Semester wird das erste Mal das Fach Kieferorthopädie behandelt. In der ersten Vorlesungsreihe geht es vorallem darum einen Einstieg in die KFO zu bekommen. Des Weiteren wird gelehrt, kieferorthopädische Fälle zu analysieren, sowohl im Modell als auch auf dem Röntgenbild.

Zahnärztliche Chirurgie, Prof. Jackowski, OA Dirsch
Vorlesungsthemen sind Patientenaufklärung und Rechtssprechung, Traumatologie der Zähne und des Zahnhalteapparates, Einführung in die chirurgische Zahnerhaltung, operative Zahnentfernungen, Schnittführungen, Nahttechniken etc.

Oralmedizin, Prof. Jackowski

Die Orale Medizin ist eine Zusatzveranstaltung, die Prof. Jackowski jährlich liest. In dieser Vorlesungsreihe werden orale Erkrankungen besprochen, die nicht im Curriculum zu finden sind. Besonders wird in der Vorlesungsreihe auf die Kollagenosen/Skleodermie eingegangen.

Pathologie, Prof. Philippou

Die Fortsetzung der Vorlesungsreihe aus dem 6. Semester. In diesem Semester wird auf die spezielle Pathologie und besonders auf die Pathologie der Mundhöhle eingegangen.

Dermatologie, Prof. Bacharach-Buhles
Die Vorlesungen beinhalten die Themen „Kollagenosen“ und „Mundschleimhaut-veränderungen“. Das Praktikum findet zweimal im Semester in Gruppen entweder bei Prof. Bacharach-Buhles in Hattingen oder bei Dr. Dirschka in Wuppertal statt. Die Studenten nehmen dabei am Praxisalltag teil. Schwerpunkte sind hier die Erkennung, Diagnose und Therapie von Hauterkrankungen.

Prothetik, OA Dr. Busche
In diesem Semester geht es in den Vorlesungen um die prothetische Versorgung mit Teilprothesen aller Art, mit besonderem Schwerpunkt auf die Modellgußprothese(MOG)/Einstückgußprothese(ESG).

Allgemeine Chirurgie, Prof. Stahl

In der allgemeinen Chirurgie werden verschiedene Aspekte und Erkrankungen/Unfallsituationen besprochen. Da die Vorlesung überwiegend von unfallchirurgen gehalten wird, werden besonders viele Krankengeschichten aus diesem Gebiet besprochen. Aber auch z.b. Gefäßerkrankungen werden gelesen.

Neben den Vorlesungen und Praktika steht (wie in allen klinischen Semestern) die Patientenbehandlung im Integrierten Kurs auf dem Programm.
 
Prüfungen am Ende des 8. Semesters:
- zahnärztliche Chirurgie
- Prothetik
- KFO
- Pathologie


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8. Semester

Fächer + Dozenten, Inhalte + Prüfungen

Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde, Prof. S. Zimmer, Prof. Kamann, Prof. Beer
Die Vorlesungen behandeln schwerpunktmäßig das Thema „Endodontie“ (Diagnos­tik/Therapie der Pulpitis, endodont. Notfallbehandlung, Wurzelkanalfülltechniken, etc.). Studentische Seminare sind fester Bestandteil der Vorlesungsreihe in denen Patientenfälle besprochen und Vorgehensweisen diskutiert werden.

Kieferorthopädie
Im 8. Semester dreht sich in der Kieferorthopädie alles um die Therapie von Zahn­fehlstellungen und Kieferlageanomalien. Das Praktikum umfasst die Herstellung je einer herausnehmbaren OK- und UK-Platte, die Durchführung einer Erstberatung (mit anschließendem Protokoll), die Erstellung einer kieferorthopädischen Kranken­geschichte sowie Famulaturstunden in der KFO-Abteilung.

HNO, Prof. Deitmer, PD Dr. Bertram
Die Vorlesungen finden im Klinikum DO-Mitte statt. Themen sind Ohr, Nase (Ge­ruch), Geschmack, Kopf-Hals-Tumoren, Speicheldrüsen, Larynx, Trachea und Waldeyerscher Rachenring. Bei mehr als drei Fehlterminen seitens des Studenten wird der Schein nicht vergeben.

ZMK-Krankheiten / ZMK - Chirurgie, Prof. Hassfeld et al.
Diese Vorlesungsreihen laufen begleitend zu den MKG-Praktika, die im 8./9. Semester in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (Klinikum DO-Nord) absolviert werden (insgesamt viermal, jeweils eine Woche). Schwerpunkte sind Patientenvor­stellung und Differentialdiagnostik, Abszesse, Tumore, Fehlbildungen, Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, Dysgnathien, Traumatologie und rekonstruktive MKG-Chirurgie. An die Vorlesung schließen sich immer Patientenvorstellungen in der MKG-Ambulanz an. Die MKG-Praktika beinhalten die Assistenz in der Ambulanz sowie im OP bei Eingriffen in Vollnarkose (Totalsanierungen, Dysgnathie-Chirurgie, Tumor-Chirurgie).

Parodontologie, Prof. emeritus Dr. Grimm et al.
Schwerpunkte der Vorlesungen sind in diesem Semester die PAR-Vorbehandlung, -Fallplanung und -Therapie. Besonderes Gewicht hat die chirurgische PAR-Therapie, zu der auch ein Hands-on-Kurs am Schweinekiefer durchgeführt wird. Jede Vorle­sung beinhaltet Kurzvorträge, die von jeweils drei Studenten zum aktuellen Thema vorbereitet werden. OP-Assistenzen in der Abteilung für Parodontologie mit anschließendem OP-Bericht sind erwünscht.

Spezielle zahnärztliche Betreuung, Prof. Cichon, ZA Crawford
Patienten mit Behinderung haben einen besonderen Behandlungsbedarf. Daher wird in den Vorlesungen auf die Diagnostik, die klinische Untersuchung und Behandlungs­konzepte eingegangen. Famulaturen können samstags in der Special Care (Behandlung sowohl in ITN als auch im Wachzustand) absolviert werden.

Zahnärztliche Chirurgie, Prof. Jackowski, OA Dirsch
Vorlesungsthemen sind Patientenaufklärung und Rechtssprechung, Traumatologie der Zähne und des Zahnhalteapparates, Implantologie, präprothetische und kieferorthopädische Chirurgie sowie Mundschleimhauterkrankungen. Im 8. Semester findet auch der OP-Kurs I in der zahnärztlichen Chirurgie in Witten statt. Hierbei assistieren die Studenten bei oralchirurgischen Eingriffen in ITN oder Lokalanästhesie bei Erwachsenen und Kindern.

Dermatologie, Prof. Bacharach-Buhles
Die Vorlesungen beinhalten die Themen „Kollagenosen“ und „Mundschleimhaut-veränderungen“. Das Praktikum findet zweimal im Semester in Gruppen entweder bei Prof. Bacharach-Buhles in Hattingen oder bei Dr. Dirschka in Wuppertal statt. Die Studenten nehmen dabei am Praxisalltag teil. Schwerpunkte sind hier die Erkennung, Diagnose und Therapie von Hauterkrankungen.

Prothetik, OA Dr. Busche
In diesem Semester geht es in den Vorlesungen um die Anatomie des Prothesenlagers, Abformverfahren (Unterfütterung), Kieferrelationsbestimmung, Zahnaufstellung, Fertigstellung und Remontage. Weiterhin werden die Defektprothetik, Implantatprothetische Konzepte sowie CAD-CAM-Systeme vorgestellt. Ein Remontagekurs findet in den Räumen der zahnärztlichen Propädeutik statt.

Neben den Vorlesungen und Praktika steht (wie in allen klinischen Semestern) die Patientenbehandlung im Integrierten Kurs auf dem Programm.
 
Prüfungen am Ende des 8. Semesters:
- zahnärztliche Chirurgie
- Prothetik
- Special Care
- KFO
- Parodontologie
- Konservierende ZHK


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9. Semester

Fächer + Dozenten, Inhalte + Prüfungen


Kieferorthopädie

Im 9. Semester soll nochmals die Erstbefundung eines Patienten geübt werden. Durch Teilnahme an einen Beratungsgespräch und Anfertigung eines Protokolls, soll die Wichtigkeit der Diagnostik und Abklärung des Therapiebedarfs vertieft werden.
Ebenfalls wird erneut eine Krankengeschichte angefertigt und besprochen.
Die nächste Prüfung findet im Staatsexamen statt.

Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde, Prof. S. Zimmer

In dieser Vorlesungsreihe wird die Kinderzahnheilkunde mit allen wichtigen Aspekten interessant und strukturiert rüber gebracht. Ebenfalls wird nochmals die Epidemiologie der Karies verfestigt und über neue Entwicklungen in der Füllungstherapie aufgeklärt. Es finden zwei Seminare statt, welche von 3-4 Studenten vorbereitet und geleitet werden. Dies ist die letzte Chance um die benötigte Unterschrift für das Staatsexamen zu erhalten. Eine Prüfung findet mündlich am Ende des Semesters statt.

Berufskunde, Bicanski et al.

Hier geht es um die Zeit nach dem Studium. Jeder der sich Selbstständig machen möchte kann hier wichtige Informationen zum Thema: Kredite, Qualitätsmanagment, gesetzliche Vorgaben u.s.w sammeln.
Es findet keine Prüfung statt.

Innere Medizin, Prof. Lösgen

Sehr gut strukturierte Vorlesungsreihe mit Befund, Diagnose und Therapie für die wichtigsten und Prüfungsrelevanten Themen der Inneren Medizin z.B. Hypertonie, Herzinsuffizienz, Magen- Darm- Erkrankungen, Diabetes mellitus u.s.w.
Der erste Teil der Veranstaltung findet in der Uni statt, der zweite Teil läuft in Dortmund.

Zahn-Mund und Kieferheilkunde Krankheiten II/ Chirurgie II, Prof. Hassfeld

Weiterführung der Veranstaltung ZMK-Krankheiten I/ Chirurgie I in Dortmund Nord.
Darstellung von ZMK relevanten Themen z.B. Mundschleimhautveränderungen. Besprechungen des Anamnesebogens der Station, mit wichtigen Fakten die genannt werden müssen bei der Anamnese- und Befunderhebung im Rahmen des Staatsexamens. Am Ende jeder Veranstaltung werden Patienten der Station vorgestellt, welche von uns mündlich befundet werden und eine Verdachtsdiagnose gestellt werden soll.

Spez. Zahnärztliche Betreuung, Prof. Cichon

Gut strukturierte Vorlesung zum Thema, Umgang und Betreuung von geistig und körperlich benachteiligen Patienten mit speziellen Bedürfnisse. Bei Frau Dr. Gängler wochentags und im Rahmen der Special Care Betreuung am Samstag besteht die Möglichkeit den Umgang mit dieser besonderen Patientengruppe zu erlernen und zu vertiefen.
Die nächste Prüfung findet im Staatsexamen statt.

Parodontologie III, Prof. emeritus Dr. Grimm

Der dritte Teil dieser Vorlesung handelt von der minimal invasiven Therapie und der Vertiefung bereits erlernter wichtiger Aspekte aus der Vorlesungsreihe I und II. Auch hier besteht die letzte Möglichkeit Seminare, zu je drei Studenten, zu belegen.
Eine mündliche Prüfung findet am Ende des Semesters statt.

Praktika

- Zweiter Teil des OP-Kurs I (Donnerstag) und der Mittwoch ITN
- HNO- Praktikum eine Woche in Dortmund Mitte
- Praktikando III in der MKG in Dortmund Nord


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10. Semester

Fächer + Dozenten, Inhalte + Prüfungen

Das 10. Semester steht ganz im Zeichen der Staatsexamensvorbereitung.

Die einzige Vorlesungsreihe des Semesters ist die

Synopsis der klinischen Medizin, Prof. Holthausen

Dies ist gleichzeitig jedoch auch eine Pflichtveranstaltung.

 

Es finden in diesem Semester keine Prüfungen mehr statt. Das Hauptaugenmerk liegt in der Patientenbehandlung zur Erfüllung des Leistungskatalogs und die Vorbereitung der Staatsexamenspatienten. Natürlich gilt es auch sich im Theoretischen auf das Examen vorzubereiten.


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Zusätzliche Information

Kontakt

Universität Witten/Herdecke
Tel.: +49 (0)2302 / 926-0

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