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Forschergruppen
Die thematischen Forschergruppen werden durch Teams vertreten, die für die Entwicklung und Implementierung eines strategischen und operativen Plans verantwortlich sind. Die Ziele berücksichtigen den im strategischen Plan der Fakultät für Gesundheit genannten übergeordneten Forschungsschwerpunkt. Jedes Team wird durch einen Universitätsprofessor geleitet, der die Forschergruppe nach innen und außen vertritt. Teammitglieder setzen sich zusammen aus Experten der Grundlagenforschung, der klinischen Forschung und der Versorgungsforschung sowie aus Personen anderer Disziplinen (z. B. Pflegewissenschaft). Die Forschungsbereiche werden in mehreren Integrierten Arbeitsgruppen organisiert. Diese Maßnahmen sollen einerseits die Aktivitäten im Bereich der Forschungsanträge steigern und andererseits die Aktivitäten in bestimmten Bereichen bündeln sowie koordiniert weiterentwickeln.
Die thematische Forschergruppe Trauma stellt vor allem den schwerstverletzten Patienten mit und ohne Schädel-Hirn-Trauma in den Mittelpunkt und bearbeitet experimentell und klinisch translationale Fragestellungen vom Unfallort, über den Schockraum, die intensivmedizinische und stationäre Phase inkl. der Rehabilitation und Langzeit Follow - up.
Die thematische Forschergruppe Pflege/Demenz bearbeitet wissenschaftliche Themen, die von der Entwicklung von Qualitätskriterien für die Versorgung von Menschen in der Häuslichkeit über die Entscheidungsfindung zur Anlage einer perkutanen Magensonde (PEG) bis zu einem umfassenden Assessmentinstruments zur Versorgung von Menschen mit Demenz reichen. Sie ist Grundstein des im Jahr 2008 kompetitiv eingeworbenen Partnerinstitutes des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen in Witten, einem Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft.
Die thematische Forschergruppe Komplementäre und Integrative Medizin (KIM) integriert komplementärmedizinische Therapieansätze in die konventionelle Medizin als übergeordnetes Ziel. Sie ist ebenfalls translational ausgerichtet. Die wissenschaftlichen Themen reichen von den theoretischen und physiologischen Grundlagen der Komplementärmedizin bis zur Ausbildungsforschung in integrativer und anthroposophischer Medizin.
Übergeordnete Forschungsaktivitäten gemeinsam mit den Pflegewissenschaften sind u.a. die Schmerzforschung (akut/chronisch) und die Lebensqualitätsforschung.


