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Homöopathie

Hintergrund

Der Bereich Homöopathie ist an der UW/H auf der Ebene der Ausbildung durch einen studentischen Arbeitskreis repräsentiert, der im Gegensatz zur Anthroposophischen Medizin oder Osteopathie noch nicht in Form modularer Lehrveranstaltungen organisiert ist. Im Bereich der Forschung ist im Rahmen des Schweizer PEK-Projektes von 2003-2005 ein umfassendes Health Technology Assessment für die Homöopathie erstellt und publiziert worden. Mit der Etablierung der Fachbibliothek 2006 sind konkrete Projekte zur Homöopathie an der UW/H angestoßen und realisiert worden.

Ziele

(1) Entwicklung und Validierung eines Prototyps einer intuitiv-natürlichsprachlichen Retrieval-Umgebung für eine elektronische homöopathische Arzneimittellehre am Beispiel der Phatak-Arzneimittlellehre, (2) Durchführung von Studien zur Homöopathie in der Zahnheilkunde (insbes. Schleiftraumen bzw. Zahnarztangst), (3) Untersuchung der jeweiligen Schulen in der Homöopathie hinsichtlich der intraprofessionellen Reliabilität und Validität unter Berücksichtigung der zugrunde liegenden Denkstile, (4) Etablierung von Forschungsprojekten zur Wirkung homöopathisch  potenzierter Substanzen.

Leitung

Christa Raak (GKLS) und PD Dr. Thomas Ostermann (GKLS)

Eingebundene Personen / Institutionen

intern: Prof. Dr. med. Arndt Büssing und Dr. med. Peter Heusser (GKLS), Max Escher (Studentischer Arbeitskreis), Dr. med. dent. Georg Gassmann (Zahnheilkunde UW/H), Prof. Wilfried Schnepp (PfleWi)

extern: Dr. rer. nat. Stephan Baumgartner, Dr. med. Ursula Wolf und Dr. Martin Frei (Kollegiale Instanz für Komplementärmedizin, Universität Bern)

Wichtige Publikationen

  1. Bornhöft G, Matthiessen PF. Homöopathie in der Krankenversorgung - Wirksamkeit, Nutzen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Frankfurt am Main: VAS - Verlag für Akademische Schriften. 2006.
  2. Bornhöft G. HTA Homöopathie. KIM 2008; 49(1): 40-46.
  3. Baumgartner S, Thurneysen A, Heusser P. Growth stimulation of dwarf peas (Pisum sativum L.) through homeopathic potencies of plant growth substances. Forsch Komplementärmed Klass Naturheilkd 2004; 11: 281-292
  4. Guggisberg AG, Baumgartner S, Tschopp CM, Heusser P. Replication study concerning the effects of homeopathic dilutions of histamine on human basophil degranulation in vitro. Complement Ther Med 2005; 13: 91-100
  5. Baumgartner S, Shah D, Schaller J, Kämpfer U, Thurneysen A, Heusser P: Reproducibility of dwarf pea shoot growth stimulation by homeopathic potencies of giberellic acid. Complement Ther Med 2008; doi: 10.1016/j.ctim.2008.03.001

 

Aktuelle Projekte

  1. Phatak-Arzneimittlellehre: Entwicklung einer intuitiv-natürlichsprachlichen Retrievalumgebung für eine elektronische homöopathische Arzneimittellehre – Zusammenarbeit zwischen GKL und Elsevier Verlag
  2. Homöopathie in der Zahnheilkunde - Eine systematische Übersicht von  Arzneimitteln und Indikationen – Zusammenarbeit zwischen GKL und ZBZ UW/H

Zusätzliche Information

Kontakt

Universität Witten/Herdecke
Tel.: +49 (0)2302 / 926-0

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