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Ethik und Kommunikation im Gesundheitswesen
Hintergrund:
Der Schwerpunkt ist mit einem Institut für Ethik und Kommunikation im Gesundheitswesen (IEKG) etabliert, welches ethische und kommunikative Potentiale in der Humanmedizin und in der Pflegewissenschaft entwickelt und sie miteinander verbindet.
Ziele:
Ziele des Schwerpunktes sind Forschung und Dissemination von Forschungsergebnissen in den Bereichen:
- Ethik in Medizin, Pflegewissenschaft, Philosophie, Disability Studies,
- Empirische Ethik- und Kommunikationsforschung,
- Versorgungsforschung am Lebensende und Palliative Care,
- Lehrforschung.
Leitung:
Univ.-Prof. Dr. Martin W. Schnell
Eingebundene Institutionen:
intern: Dr. Christian Schulz, Dr. Thorsten Langer (Medizin), Harald Haynert, MScN, Christine Dunger, BScN (Pflegewissenschaft)
extern: Prof. Markus Dederich (Technische Universität Dortmund), Prof. Matthias Franz (Universität Düsseldorf)
Wichtige Publikationen:
Schnell M. Begleitung am Lebensende im Zeichen der Patientenverfügung. Lehrbuch für Medizin und Pflegewissenschaft. Bern, Huber, 2008
Schnell M. Ethik als Schutzbereich. Lehrbuch für Medizin, Pflegewissenschaft, Philosophie. Bern, Huber 2007
Schnell M, Heinritz Ch. Forschungsethik. Bern, Huber, 2006
Schnell M, Zegelin A. Die Sprachen der Pflege. Interdisziplinäre Beiträge aus Pflegewissenschaft, Medizin, Linguistik, Philosophie. Hannover, Schlütersche, 2006
Schnell M. Ethik der Interpersonalität. Die Zuwendung zum anderen Menschen im Licht empirischer Forschung. Hannover, Schlütersche, 2005
Schnell M. Leib. Körper. Maschine. Interdisziplinäre Studien über den bedürftigen Menschen. Teil 2". Selbstbestimmtes Leben. Bundesverband f. körper- u. mehrfachbehinderte Menschen, 2004
Abt-Zegelin A, Schnell M. Sprache und Pflege, 2. Aufl. Bern, Huber, 2003
Schnell M. Pflege und Philosophie. Interdisziplinäre Studien über den bedürftigen Menschen. Teil 1. Bern, Huber, 2002
Schnell M. Zugänge zur Gerechtigkeit. München, Fink, 2001
Aktuelle Projekte:
- Arbeitsbereich „Lebensende/Palliative Care"
Beispielhafte Projekte sind hier der "Witten Will Pathway", eine Leitfadenentwicklung zur Ermittlung des Patientenwillens und eine Vignettenstudien zur Bedeutung der Patientenverfügung in Deutschland, Österreich und Schweiz.
Zudem findet aktuell eine Evaluationsstudie zur Lehre im Bereich Palliativmedizin statt. Kooperationspartner ist das Institut für klinische Psychotherapie an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf. - Arbeitsbereich "Ethik als Schutzbereich"
Ein Projekt dieses Arbeitsbereiches ist eine Buchpublikation in Kooperation mit der Technischen Universität Dortmund zu der Frage „Können Anerkennung und Gerechtigkeit zu einer nichtexklusiven Ethik der Bildungs- und Heilberufe beitragen? - Arbeitsbereich "Kommunikation in Medizin und Pflege"
Hier läuft zurzeit eine Studie zur Entwicklung des Urteils von Studierenden der Medizin in klinisch-ethischen Entscheidungen.
Die praktische Anwendung der empirischen Forschung findet sich neben der Lehre an der Universität Witten/Herdecke zudem in der Beratung von Organisationen der Gesundheitsversorgung zu Themen wie Ethik und Qualitätsentwicklung, Arzt/Patient-Kommunikation, Pflege/Patient-Kommunikation, Teamorientierte Kommunikation unter Mitarbeitern und Aufbau von Ethikforen.


