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Studien zur Ideengeschichte der Evolutionstheorie
„The term ‚evolution’ is pregnant with its history“. So formuliert der Wissenschaftstheoretiker Robert Richards im Jahr 1992 die Situtation sehr treffend, dass die heutigen wissenschaftlichen Erklärungen, Begriffe und Kontroversen ohne eine Kenntnis der Geschichte der Evolutionstheorie nicht durchschaut werden können. Wir gehen in unseren Studien besonders der Vielfalt der Evolutionsauffassungen nach, die es seit der Entstehung des Evolutionsdenkens immer gegeben hat und suchen jene Ansätze auf, die der Erfassung von Ordnung und Kreativität der Evolution am nächsten gekommen sind.
Publikationen
Rosslenbroich B (2002): Geschichte und Problem des Höherentwicklungsbegriffs. Tycho de Brahe Jahrbuch, Niefern Öschelbronn, 7-75
Rosslenbroich B (2006): The notion of progress in evolutionary biology - the unresolved problem and an empirical suggestion. Biology and Philosophy 21, 41-70
Rosslenbroich B (2006): Die Suche nach Mustern und Trends in der Makroevolution - historische und aktuelle Perspektiven. Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie, Band 12, S. 249-262
Schad W (1996): Das Denken in Entwicklung - Goetheanismus und Evolutionsbiologie. Die Drei, Jg. 66, Heft 3, S. 188-201; Heft 5, S. 433-453; Heft 6, S. 544-557
Schad W (1998): Zeitgestalten der Natur. Goethe und die Evolutionsbiologie. In Matussek P (Hrg.): Goethe und die Verzeitlichung der Natur. S. 345-382. Beck, München


