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Institutsnachrichten

Symposium: Personalisierte oder Personenzentrierte Medizin?
in Witten


Unter dem Motto "Personalisierte oder Personenzentrierte Medizin? Ihre Synthese in einer Integrativen und Personalisierten Gesundheitsversorgung" findet vom 18.-19. Oktober 2013 in Witten ein Symposium statt.

Nähere Informationen zu der Veranstaltung – Programminhalte, Teilnahmegebühr und Anmeldung (bis 30. September) – entnehmen Sie bitte der Broschüre und dem Anmeldebogen.

Die Zertifizierung der Veranstaltung ist mit 14 Punkten (Kategorie A) bei der Ärztekammer Westfalen/Lippe beantragt.

 

EU Petition als Reaktion auf den Vorschlag der EU zur Medizinprodukteregulation verfasst


Im September 2012 wurde das "Proposal for a REGULATION OF THE EUROPEAN PARLIAMENT AND OF THE COUNCIL on medical devices, and amending Directive 2001/83/EC, Regulation (EC) No 178/2002 and Regulation (EC) No 1223/2009" veröffentlicht, die von der gegenwärtigen unzureichenden Praxis in der Zulassung und im Umgang mit Medizinprodukten nur marginal abweicht und die Patientensicherheit vernachlässigt.

Experten aus ganz Europa haben unter der Leitung von Professor Neugebauer auf diese Veröffentlichung reagiert. Die Petition beinhaltet aktuelle Missstände in der Einführung und dem Umgang mit Medizinprodukten der Risikoklassen IIb und III, sowie Verbesserungen für die zukünftige Regulation von Medizinprodukten.

Die Petition wird von einer großen Gruppe von europäischen Institutionen, Wissenschaftlern und Experten aus ganz Europa unterstützt. Sie wurde am 22. März bei dem EU Parlament, der EU Kommission und dem Europäischen Rat eingereicht und angenommen.

Alle Unterstützer der Petition erhoffen sich dadurch eine Erhöhung der Patientensicherheit und Transparenz bei der Zulassung sowie beim Umgang mit Medizinprodukten.

Zusätzlich wurde eine Stellungnahme hierzu im British Medical Journal (BMJ) veröffentlicht: http://www.bmj.com/content/346/bmj.f2771

English Version
Die Petition im Original-Wortlaut.
Petition (dt. Übersetzung)

ersatzkasse magazin.


Im Fokus: Versorgungsforschung

Evaluieren und optimieren

Eine kontinuierliche Verbesserung der Patientenversorgung auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse – darauf richtet sich die Versorgungsforschung aus. Sie trägt dazu bei, dass eine evidenzbasierte Gesundheitspolitik immer weiter in den Fokus rückt. Auch in Deutschland gewinnt die Versorgungsforschung zunehmend an Bedeutung. [...]

Lesen Sie den gesamten Artikel von Professor Edmund Neugebauer hier.

 

 

Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC)


Initiative "Schmerzfreie Klinik"

Trotz der großen Bedeutung für die Patienten wurde der Akutschmerztherapie über lange Jahre kaum Beachtung geschenkt. Dies verwundert...

Im aktuellen Heft "Passion Chirurgie" hat der Berufsverband der Deutschen Chirurgen das Thema aufgegriffen und zum Schwerpunkt der Ausgabe gemacht. (http://www.bdc.de)

Bessere Methode, den Blutverlust nach schweren Verletzungen zu schätzen

Die Zeitschrift „critical care“ veröffentlicht eine Studie der Universität Witten/Herdecke.


Eine bessere Methode, den Blutverlust nach schweren Verletzungen zu schätzen, hat Dr. Manuel Mutschler entwickelt. Mutschler ist Arzt am Institut für Forschung in der Operativen Medizin (IFOM) der Universität Witten/Herdecke. Blutverlust und der daraus resultierende sog. hypovolämische Schock ist neben der Schädel-Hirn-Verletzung die häufigste Todesursache schwerstverletzter Patienten. Seine Studie wurde jetzt in der Zeitschrift „critical care“ veröffentlicht. (http://ccforum.com/content/17/2/R42/abstract)

Bisher schätzen die Ärzte der Notaufnahme das Ausmaß des Blutverlustes nach einer Klassifikation des „Advanced Trauma Life Support“ (ATLS). Darin werden u.a. Herzschlag, Blutdruck und der Bewusstseinszustand berücksichtigt. „Meine Methode bezieht einen Laborwert ein, der Aufschluss über die Durchblutung der Gewebe gibt und somit eine bessere Abschätzung des Blutverlustes liefern kann“, erklärt Manuel Mutschler seinen Ansatz.

Er hat dazu die Daten von rund 16.000 Notfall-Patienten aus dem Trauma-Register der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) analysiert: „Ich habe die Patienten nach meiner Methode quasi noch mal eingeschätzt. Mit der neuen Methode konnte ich sehr viel genauer vorhersagen, ob ein Patient Blutkonserven benötigt, und in akuter Lebensgefahr ist“, schildert Mutschler die Vorteile seiner Methode.

IFOM Wissenschaftskolloquium 2013


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Das IFOM Wissenschaftskolloquiums geht nun ins dritte Jahr. Im Mittelpunkt stehen wieder translationale Themen aus der Wissenschaft mit engem Bezug zur praktischen Patientenversorgung.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen teilzunehmen.

Nähere Informationen im Flyer.

 

 

Prof. Neugebauer im ARD-Fernsehen

„Vorsicht Operation“ mit Experten der UW/H.


Prof. Dr. Edmund Neugebauer äußerte sich am 14. Januar in der ARD kritisch zur steigenden Zahl von Eingriffen in Krankenhäusern und zum Gesundheitssystem, welches Arzt und Patient zunehmend voneinander entfernt. Über die Reportage mit dem Titel „Vorsicht Operation“ von Meike Hemschemeier heißt es bei der ARD: „In keinem Land der Welt werden so viele künstliche Knie- und Hüftgelenke eingesetzt und so viele Herzkranzgefäße aufgedehnt wie in Deutschland. Rückenoperationen werden hierzulande drei mal so häufig durchgeführt wie in England und doppelt so häufig wie in Frankreich. Rund 15 Millionen stationäre Eingriffe haben die Deutschen letztes Jahr hinter sich gebracht. Das tut weh. Den Patienten, aber auch den Krankenkassen, deren Ausgaben für Operationen jedes Jahr einen neuen Rekordwert erreichen...“

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Symposium „50 Jahre Chirurgische Forschung in Deutschland - Quo vadis?“ in Buchform erschienen

Die Chirurgische Forschung mit einem eigenständigen Profil innerhalb des großen, multidisziplinär weiterentwickelten Fachgebietes der Chirurgie feierte im Mai 2010 ihren 50-jährigen Geburtstag. Anlass war die Gründung der ersten Abteilung für Experimentelle Chirurgie am 1. Mai 1960 in Köln- Merheim durch Prof. Dr. G. Heberer und Prof. Dr. H.J. Bretschneider. Der vorliegende Symposiumsband nimmt eine Standortbestimmung vor und betrachtet deren Bedeutung für die Zukunft des Faches, aber auch für die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie als Dachgesellschaft. Selbstverständnis, Spektrum und Grenzen Chirurgischer Forschung in einer sich extrem wandelnden Förder- und Kliniklandschaft werden von prominenten Vertretern der Fächer ebenso diskutiert wie die Vereinbarkeit von „Chirurgie und Forschung“ und die zukünftigen Anforderungen an Chirurgische Forschungsinstitutionen. Gemeinsame Herausgeber sind Edmund A.M. Neugebauer (Direktor des IFOM) und Hartwig Bauer (Generalsekretär der DGCH).

Neue Patienten-Leitlinie „Schmerzbehandlung bei Operationen“

In Ergänzung zu der bereits für Ärzte und medizinisches Fachpersonal existierenden S3-Leitlinie "Behandlung akuter perioperativer und posttraumatischer Schmerzen" der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF Reg.nr.041/001) wurde nach mehrjähriger Entwicklungsarbeit  eine Patientenleitlinie „Schmerzbehandlung bei Operationen“. veröffentlicht  Die evidenzbasierte Patienteninformation wendet sich direkt an Patienten, denen eine Operation bevorsteht und die sich vorab zum Thema Schmerz informieren wollen.
In  allgemeinverständlicher Sprache wird  Wissenswertes zu Schmerzmitteln und  nicht-medikamentösen Verfahren zur Schmerzlinderung vermittelt. Weiterhin stehen für Ratsuchende  Adressen von Selbsthilfeorganisationen und Patientenberatungen zur Verfügung .Mit dieser Patienteninformation sollen die Rechte des Patienten und die informierte Entscheidung gestärkt werden.

Die Leitlinie wurde unter Federführung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Schmerztherapie (DIVS) herausgegeben und wurde unter maßgeblicher Beteiligung von Mitarbeitern des Instituts für Gesundheitswissenschaften, Universität Hamburg.,  Frau Prof. I. Mühlhauser, Institut für Gesundheitswissenschaften, Universität Hamburg, Herr Prof. H. Laubenthal, DIVS, sowie Herr Prof. E. Neugebauer, IFOM, Universität Witten/ Herdecke erstellt

Zur Patienten-Leitlinie „Schmerzbehandlung bei Operationen“

Zusätzliche Information

Kontakt

Gabriele Niklas
Sekretariat
Tel.: +49 (0)221 / 98957-0

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