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Profil der Forschergruppe Trauma

Forschungsprofil und strategische Ziele – Forschergruppe Trauma

Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung der Fakultät für Gesundheit wurden thematische Forschergruppen gebildet. Einen der drei Schwerpunkte bildet die Forschergruppe Trauma am Standort Köln-Merheim. Projekte aus dem Traumabereich sind zusätzlich im übergeordneten Forschungsschwerpunkt Integrative und Personalisierte Gesundheitsversorgung (IGPV) der Fakultät vertreten.
Die Prävention von Unfällen, die Unfallrettung, die Akutbehandlung und die Rehabilitation von Unfallopfern sowie die Reintegration in das berufliche und soziale Umfeld sind humanitäre und volkswirtschaftliche Aufgaben von höchster Priorität. Sie konzentrieren sich auf die Lebenserhaltung, Funktionswiederherstellung und Vermeidung/ Reduktion von Sekundärschäden. Schwerverletzte Patienten mit und ohne Schädel-Hirn-Trauma stehen im Fokus der Studien.
Im Sinne der translationalen Forschung werden offene Fragen aus dem Versorgungsalltag in die experimentelle und Grundlagenforschung transportiert. In kliniknahen Traumamodellen werden neue Therapieansätze der Akutversorgung und der regenerativen Medizin untersucht. Die klinische Versorgung und die patientenorientierte Forschung – entlang der Rettungskette vom Unfallort bis zur Phase der Rehablitation und Reintegration – sind Arbeitsschwerpunkt des integrierten und überregionalen Traumazentrums in Köln-Merheim. Es besteht aus dem klinischem Traumazentrum am Klinikum Köln-Merheim und dem Institut für Forschung in der Operativen Medizin (IFOM) der UW/H. Beteiligt sind primär Mitarbeiter der Lehrstühle für Unfallchirurgie und Orthopädie, Anästhesiologie, Viszral- und Gefäßchirurgie, Plastische und Wiederherstellungschirurgie Chirurgie, Klinik für Neurochirurgie sowie der Lehrstuhl für Chirurgische Forschung mit dem Institut für Forschung in der Operativen Medizin.

Die translational ausgerichtete Forschergruppe Trauma verfolgt zwei übergeordnete strategische Ziele:
Strategisches Ziel 1: „Reduktion der Klinikletalität beim Polytrauma auf unter 1 0%“
Strategisches Ziel 2: „Nachhaltige Verbesserung des Outcomes“

Neben der klinischen und der Versorgungsforschung stellt die krankheitsorientierte Grundlagenforschung ein unverzichtbares Element dar. Die Mechanismen für die Entstehung posttraumatischer, behandelbarer Sekundärschäden sollen entschlüsselt und innovative Therapieansätze aufzeigt werden, die zunächst im Experiment („in-vivo“ und/oder „in-silico“) und später in die Klinik überführt werden können (translationale Forschung). Die trauma-induzierte Hämorrhagie mit konsekutiver Gerinnungsstörung und die posttraumatische Inflammation stehen im Zentrum des wissenschaftlichen Interesses.

Zusätzliche Information

Kontakte

Simone Heß
Sachbearbeitung
Tel.: +49 (0)221 / 98957-22
Gabriele Niklas
Sekretariat
Tel.: +49 (0)221 / 98957-0

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