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UAW-Meldung

Meldung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW)

Die Zulassung von Arzneimitteln und Medizinprodukten erfolgt nach ausführlicher und intensiver Nutzen-Risiko-Bewertung durch die zuständigen Behörden. Für die Risikobewertung werden unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW), umgangssprachlich auch als "Nebenwirkung" bezeichnet, analysiert. Da die Anzahl der Patienten in den klinischen Prüfungen jedoch begrenzt ist, liegt vor der Zulassung eines Arzneimittels zwar ein umfangreiches, aber dennoch begrenztes Wissen zu UAWs vor. Insbesondere seltene Nebenwirkungen (z.B. Leberschäden) werden häufig erst nach Zulassung erkannt, da eine große Anzahl von Patienten notwendig ist, um die Nebenwirkung "sichtbar" werden zu lassen. In den letzten Jahren wurden mehrere Medikamente aufgrund derartiger "seltener", aber häufig schwerwiegender Nebenwirkungen vom Markt genommen.

Die hohe Relevanz der Meldung von Nebenwirkungen zeigt sich auch in der expliziten Erwähnung in der ärztlichen Berufsordnung. Als "einfachsten" Meldeweg empfehlen wir die Meldung über die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft - entweder auf elektronischem Weg oder in Papierform. Von besonderer Relevanz ist die Meldung von neuen, noch nicht bekannten Nebenwirkungen, insbesondere auch und gerade bei Medikamenten, die erst vor kurzer Zeit zugelassen worden sind.

Zusätzliche Information

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Kontakt

Prof. Dr. med. P.A. Thürmann
Frau A. Wiegand (Sekretariat)

 

Tel.: +49 (0) 202 / 896-1851
Fax: +49 (0) 202 / 896-1852
E-Mail: angelika.wiegandwe dont want spam@no spamhelios-kliniken.de

 

HELIOS Klinikum Wuppertal
Philipp Klee-Institut für Klinische Pharmakologie
Heusnerstrasse 40
D-42283 Wuppertal

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