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Universitätsprofessur für Klinische Pflegeforschung
Profil
Gründung und Schwerpunkte
Der Gründungslehrstuhl für Klinische Pflegeforschung wurde bis 2003 von Prof. Dr. George Evers aufgebaut. Im März 2008 wurde der Bereich neu mit Frau Dr. Gabriele Meyer besetzt. Die Professur für Klinische Pflegeforschung ist explizit am Klärungsbedarf der Pflegepraxis orientiert. Sie ist zum anderen stark methodologisch ausgerichtet und intendiert als eine Querschnittdisziplin die Methoden der Evidenz-basierten Pflege/Medizin/Gesundheitsversorgung in der Forschung, Lehre und Nutzung bzw. Umsetzung von Forschungsergebnissen weiter zu etablieren.
Ziele
Die Professur will das klinisch relevante, an den Bedürfnissen von Patienten und Bewohnern orientierte Denken als Handlungsmaxime stärken und ermutigen, etablierte Versorgungsstrukturen auf ihre Gültigkeit und Angemessenheit zu hinterfragen.
Inhaberin der Professur: Prof. Dr. Gabriele Meyer
Nach Ausbildung zur Krankenschwester und langjähriger beruflicher Tätigkeit Studium an der Universität Hamburg für das Lehramt Oberstufe/Berufliche Schulen mit den Fächern Gesundheit und Germanistik (1998 Erstes Staatsexamen), siebenjährige Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin und 2004 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Hamburg. Juni 2006 Antritt der Juniorprofessur für Pflegewissenschaft, Schwerpunkt Theoretische Grundlagen und Klinische Pflegeforschung an der Universität Bremen. Seit März 2008 Professur für Klinische Pflegeforschung an der UWH.
Seit 2010 wissenschaftliche Koordinatorin des EU-Projektes Right Time Place Care: www.righttimeplacecare.eu
Arbeitsschwerpunkte und Forschung
Ein bedeutsamer Schwerpunkt der letzten Jahre war insbesondere die Klinische Forschung zu Pflegeproblemen des höheren Lebensalters, hier insbesondere Evidenz-basierte Ansätze der Prävention von Stürzen, Sturz- und Osteoporose-assoziierten Frakturen, freiheitseinschränkende mechanische und pharmakologische Maßnahmen.
Weitere Schwerpunkte sind die Methoden und Vermittlungsprozesse der Evidenz-basierten Pflege/Medizin/Gesundheitsversorgung, Evidenz-basierte Diagnostik, Evidenz-basierte Verbraucher- und Patienteninformation.


