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Vorklinische Ausbildung
Studierende des vorklinischen Studienabschnitts müssen insgesamt 120 Famulaturstunden nachweisen:
20 Stunden Poliklinischer Dienst (Tages-/Wochenenddienst)
40 Stunden Klinische Assistenz im Integrierten Kurs
40 Stunden Nachtdienst
20 Stunden Hospitationspraxis/Externe Famulatur
Naturwissenschaftliche Vorprüfung (Vorphysikum) nach dem 2. Semester
Prüfungsfächer:
- Chemie
- Physik
- Biologie
Zahnärztliche Vorprüfung (Physikum) nach dem 5. Semester
Prüfungsfächer:
- Anatomie
- Physiologie
- Physiologische Chemie (Biochemie)
- Zahnersatzkunde (Propädeutik)
Während der ersten sechs Semester werden in theoretischen und praktischen Lehrveranstaltungen medizinische und zahnmedizinische Grundlagen vermittelt. Die Studierenden werden von Anfang an mit ihren künftigen Aufgaben vertraut gemacht. So stehen – wie auch später im Beruf – die zahnärztlichen Arbeiten im Vordergrund, während zahntechnische Aspekte als Bestandteil der Behandlungsabläufe vermittelt werden.
Die propädeutische Ausbildung erfolgt in zwei Abschnitten. In den ersten beiden Semestern erlernen die Studierenden schwerpunktmäßig die Formen und Funktionen des gesunden Kiefer-Gesicht-Systems. Dies wird durch praktische Übungen an Phantomköpfen, aber auch in gegenseitigen Übungen erreicht.
Im dritten bis sechsten Semester werden die Grundlagen der konservierenden, chirurgischen und prothetischen Zahnheilkunde am Phantom vermittelt. Der theoretische Hintergrund wird in Vorlesungsreihen dargestellt und muss von den Studierenden in Form des Selbststudiums erweitert und vertieft werden.
Präventive Zahnheilkunde
Das integrative Lehrkonzept des Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde beschränkt sich nicht nur auf restaurative Maßnahmen, sondern beinhaltet auch die Präventive Zahnheilkunde, d. h. prophylaktische Maßnahmen zum Schutz vor Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten. Neben theoretischen Veranstaltungen werden auch hier praktische Fertigkeiten erlernt.


