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Reflexive Kompetenz

Das Feld reflexive Kompetenz dient der Schulung des Denkens und der Übung der Urteilskraft. Hier wird nach den Grundlagen menschlichen Denkens gefragt, wird das Verhältnis zwischen Denken und Sprache, zwischen Idee und Formulierung, zwischen wissenschaftlicher Welterschließung, Beobachtung und künstlerischer wie technischer Praxis reflektiert. Studierende lernen, das eigene Denken und den eigenen Tätigkeitsbereich in kulturellen, sozialen, politischen und ökonomischen Zusammenhängen wahrzunehmen, zu deuten und entsprechend zu handeln. Darüber hinaus geht es auch um eine sachangemessene wissenschaftliche Ausdrucksfähigkeit. Das Kompetenzfeld vermittelt Kenntnisse theoretischer und methodischer Grundlagen der Wissenschaften über die Grenzen der eigenen Fachdisziplin hinaus.

Die Studierenden lernen, sich im Bedeutungsreichtum kultureller Formen denkend und argumentierend zu orientieren. Im Laufe des Studiums können die Studierenden ein Repertoire an Grundkenntnissen der abendländischen Kultur und ihrer Denk-, Reflexions- und Praxisformen erwerben. Ein Schwerpunkt kann dabei auf die Erkenntnis von Zusammenhängen und Differenzen zwischen philosophischen, gesellschaftlichen, literarischen, musikalischen oder bildnerischen Sprachformen gelegt werden. Hierbei hilft auch die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Seminaren und Lehrenden, wenn sich interessante Kreuzungen zwischen Themen und Materialien ergeben. Die enge kommunikative Vernetzung der Lehrenden und die kleinen Seminargruppen erlauben flexible Arbeitsformen.

 

Zusätzliche Information

Kontakt

Sandra Schwarz
Sekretärin
Sekretärin
Tel.: +49 (0)2302 / 926-814

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