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Meldung vom 11.07.2010
UW/H ist beim Projekt Ruhr 2010 aktiv
Die UW/H ist dabei, wenn sich das Ruhrgebiet im Rahmen der Feierlichkeiten zur Kulturhauptstadt 2010 vor den Augen Europas selbst inszeniert. Und das mit mehreren spannenden Projekten.
Im Jahr 2010 zeigt sich das Ruhrgebiet von seiner kulturell schönsten Seite - und Europa schaut zu. Natürlich darf dabei auch die Universität Witten/Herdecke mit ihren reichhaltigen kulturellen Angeboten - nicht nur im Rahmen des Studium fundamentale - nicht fehlen. An drei Projekten, die wir Ihnen kurz vorstellen möchten, ist die UW/H maßgeblich beteiligt.
Sommerakademie Ruhr.2010. Das Ruhrgebiet in Europa - Forschungsdiskurse
6. bis 11. Juni 2010
Ein Sommersemester in der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 sollte etwas Besonderes sein! Aus diesem Grund veranstalten die wissenschaftlichen Einrichtungen in der Metropole Ruhr zusammen mit Künstlerinnen und Künstlern aus der Region vom 6. bis 11. Juni 2010 erstmals eine gemeinsame Sommerakademie für Studierende und ERASMUS-Studierende aus dem Ruhrgebiet.
Die Sommerakademie RUHR.2010 setzt sich eine Woche lang interdisziplinär und spartenübergreifend mit der Frage nach den historischen und gegenwärtigen Verbindungen zwischen Europa und dem Ruhrgebiet auseinander. Sie fragt danach, welche Bedeutungen diese Verknüpfungen für die Zukunft des Ruhrgebiets als europäische Metropole haben. Dabei stehen die Themenfelder Migration/Bildung, Stadt/Raum/Metropole, Kunst/Kultur, Medizin/Technik im Vordergrund.
Hier finden Sie weitere Informationen zur Sommerakademie.
Essen an der Ruhr - Der Geschmack der Region
Herkunft, Lebensbedingungen, Mentalität, Traditionen einer Region bildet sich auf dem Speisezettel seiner Bevölkerung ab. Bisher jedenfalls. Das Verschwinden dieses Wissens, der Verlust der ältesten Kulturtechnik Kochen ist in vollem Gange. Weite Kreise haben bereits die Verantwortung für ihr Überleben an die Nahrungsmittelindustrie und die (System)Gastronomie delegiert.
Der gesundheitliche und medizinische Aspekt dieses Wandels wird inzwischen in der Gesellschaft verhandelt und bearbeitet, der kulturelle, anthropologische Aspekt bleibt weitgehend unbeachtet.
Auf der Forschungsreise in das kulinarische Gedächtnis der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010 befragen wir die älteste Generation der im Ruhrgebiet lebenden Menschen (unabhängig von ihre Herkunft) zu den Geschmackserinnerungen, den Essgewohnheiten ihrer Kindheit. Gemeinsam mit ihnen werden wir ausgewählte Speisen in ihrer authentischen Form zubereiten (alte Arbeitstechniken, spezielle Zutaten usw.), dabei muss nicht unbedingt ein Rezept zur Verfügung stehen, oft reicht auch eine Erinnerung als Ausgangspunkt für die Erarbeitung und Wiedergewinnung einer Kochanleitung.
Im Rahmen öffentlicher Essen, die in verschiedenen Städten des Ruhrgebiets stattfinden werden, werden diese Speisen präsentiert und so für unseren Alltag und für die Zukunft lebendig erhalten.
Der in Düsseldorf lebende Künstler Arpad Dobriban führt dieses Projekt in Kooperation mit der Universität Witten/Herdecke durch.
Zur Homepage des Projekts
Mehr Informationen zum Projekt
Informationen zur Anmeldung
Pressebericht zum Projekt
Lebenslauf Arpad Dobriban
European Primary Care
EURACT Council Meeting October 2009, 07.10.-11.10.2009
Vom 7. bis 11. Oktober 2009 kamen Delegierte der European Academy of Teachers in General Practice (EURACT) aus 40 europäischen Ländern zu ihrem Council Meeting an die Universität Witten/Herdecke. EURACT ist eine Netzwerk-Organisation der Europäischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (WONCA Europe) und führt die Hochschullehrer für Allgemeinmedizin auf europäischer Ebene zusammen.
Im Rahmen dieses Council Meetings fand an der Universität Witten/Herdecke die "Conference on Primary Medical and Nursing Care in Europe" statt:
Studierende und Mitarbeiter der Universität präsentierten Aspekte der Aus-, Weiter- und Fortbildung, der Perspektive der Professionellen, der Patienten und des Systems auf die Primärversorgung in ausgewählten europäischen Ländern und diskutierten sie mit den europäischen Delegierten unter systemvergleichenden Gesichtspunkten.
Wissenschaftsportal
Einen Überblick über alle aktuellen Termine finden Sie auf dem Wissenschaftsportal der Kulturhauptstadt.


