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Im Rückblick
Geschichte der Universität Witten/Herdecke
ab 2010
2011
9. Oktober 2011: Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert liest zum Auftakt einer Reihe von Lesungen, Filmen und Diskussionen zum 200. Todestag des Dichters Heinrich von Kleist aus dessen Briefen.
9. September 2011: Prof. Dr. Martin Schnell, Dr. Johannes Just vom Institut für Ethik und Kommunikation im Gesundheitswesen (IEKG) der Universität Witten/Herdecke und Dr. Christian Schulz, einem Alumnus der UW/H, vom Universitätsklinikum Düsseldorf erhalten Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.
1. August 2011: Luthers Waschsalon vom Stifterverband als Hochschulperle ausgezeichnet.
19. Juli 2011: Universität Witten/Herdecke ist Preisträger im Landes-Wettbewerb "IuK & Gender Med.NRW".
13. Juli 2011: NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) besucht Universität Witten/Herdecke.
8. Juli 2011: Der Wissenschaftsrat reakkreditiert die Universität Witten/Herdecke für weitere sieben Jahre. Mit diesem Votum werden die von der UW/H seit 2005/06 ergriffenen und umfangreich umgesetzten Maßnahmen, insbesondere im Bereich Humanmedizin, ausdrücklich gewürdigt. "Die Hochschule hat sich seit der Akkreditierung im Jahr 2005 insgesamt positiv entwickelt. Es ist ihr im Rahmen einer tief greifenden Restrukturierung zudem gelungen, ihre institutionelle Basis für eine auch künftig erfolgreiche Weiterentwicklung erkennbar zu verbessern", so der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Wolfgang Marquardt.
28. Juni 2011: Initiative "Deutschland - Land der Ideen" zeichnet Masterstudiengang "Family Business Management" aus.
26. Mai 2011: Initiative "Deutschland - Land der Ideen" zeichnet Social Business "Glovico" aus.
21. Mai 2011: Mit 1.350 Anmeldungen und insgesamt ca. 2.500 Besuchern vor Ort stellt der Tag der offenen Tür erneut einen Besucherrekord auf.
3. Mai 2011: Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesbildungsministerium Dr. Helge Braun besucht UW/H und lobt das Wittener Modell der nachlaufenden Studienbeiträge als sozial besonders gerecht.
3. Mai 2011: Die Universität Witten/Herdecke erhält beim diesjährigen CHE-Hochschulranking im Fach Wirtschaftswissenschaft wieder sehr gute Bewertungen. Sehr zufrieden sind die Studierenden der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft mit der Studiensituation insgesamt und der Studierbarkeit ihres Faches.
2. April 2011: Die gemeinsam von der WERKSTADT und dem Reinhard-Mohn-Institut der Universität Witten/Herdecke erstmals initiierte KinderUni steht unter dem Motto "(Kleine) Köpfe zum Denken bringen".
31. März 2011: Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler besucht die Universität Witten/Herdecke und das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke. Bei seinem Besuch stand die Ausbildung der Mediziner in Theorie und Praxis im Mittelpunkt: "Vieles von dem, was ich mir wünsche, wird hier bereits umgesetzt", sagte er in der Diskussion mit den Studierenden.
11./12. Februar 2011: 13. Kongress für Familienunternehmen: "Zusammenspiel - Familie, Unternehmen, Netzwerk".
2010
17. November 2010: Gesundheitsministerin Barbara Steffens übereicht für das Land NRW die Genehmigung, den Modellstudiengang Humanmedizin bis 2018 fortzusetzen.
29. Oktober 2010: Eröffnung des "Reinhard-Mohn-Instituts für Unternehmensführung und Corporate Governance" (RMI); Würdigung des langjährigen Mäzens und Impulsgebers Reinhard Mohn. Die Ideen Reinhard Mohns zur Unternehmenskultur und -führung sollen in dem neu gegründeten Forschungsinstitut fortgeschrieben und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft weiterentwickelt werden.
Oktober 2010: Erfolgreicher Start von zwei neuen Studiengängen: Mit dem konsequent interdisziplinären Bachelorstudiengang "Philosophie, Politik und Ökonomik (B.A.)" etabliert die UW/H ein Angebot für junge Menschen, die sich nicht zwischen BWL, VWL, Politik, Soziologie, Recht oder Philosophie entscheiden möchten. Der neue deutschlandweit einmalige und bereits von Beginn an durch die Agentur AQAS akkreditierte Masterstudiengang "Family Business Management (M.Sc.)" bereitet Unternehmer, Manager und Berater auf Führungspositionen in Familienunternehmen vor bzw. qualifiziert für eine Beratungstätigkeit in diesem besonderen Sektor.
4. Oktober 2010: Gründung der neuen integrierten Fakultät für Gesundheit: Die beiden Fakultäten für Humanmedizin und für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sowie das Institut für Pflegewissenschaft werden in einer Fakultät für Gesundheit zusammengefasst. Die neue Fakultät für Gesundheit wird so noch besser zur Vernetzung von Forschung, Lehre und Patientenversorgung im Gesundheitswesen beitragen können. Der Forschungsschwerpunkt liegt in der integrativen und personalisierten Gesundheitsversorgung.
30. Juni 2010: Die Universität verabschiedet ihre neue Grundordnung. In ihr ist "neben der Rechtsstellung und den Aufgaben der Universität vor allem auch die Organisation und Leitung in den Fakultäten und wissenschaftlichen Einrichtungen der Universität geregelt".
21. April 2010: Feierliche Eröffnung des bundesweit ersten Kinderpalliativzentrums der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln, einer Klinik der Universität Witten/Herdecke.
3. Februar 2010: Die Universität Witten/Herdecke und das HELIOS Klinikum Wuppertal unterzeichnen Kooperationsverträge. Damit darf das Klinikum nun offiziell die Bezeichnung "Klinikum der Privaten Universität Witten/Herdecke" führen.
28. Januar 2010: Die Universität Witten/Herdecke und das Krankenhaus Merheim der Kliniken der Stadt Köln gGmbH unterzeichnen Kooperationsverträge. Damit darf das Krankenhaus nun offiziell die Bezeichnung "Klinikum der Privaten Universität Witten/Herdecke" führen.
2000 - 2009
2009
21.12.2009: Initiative "Deutschland - Land der Ideen" zeichnet "GründerWerkstatt" der Universität Witten/Herdecke als "Ausgewählten Ort im Land der Ideen" aus.
1. Dezember 2009: Ein fünfköpfiger Aufsichtsrat mit renommierten Experten aus den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Bildung wird eingesetzt; er besteht aus Prof. Dr. Johannes Dichgans, Dr. Jörg Dräger, Dr. Rudolf Kösters, Prof. Dr. Peter Hommelhoff und Dipl.-Kfm. Arndt Zinnhardt.
26. November 2009: Schlüsselübergabe am Institut für Forschung und Transfer in der Pflege und Behandlung von Menschen mit Demenz: Wittener Partnerstandort des Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) wird feierlich eröffnet.
23. November 2009: Dr. Angelika Zegelin, Pflegewissenschaftlerin der Universität Witten/Herdecke, erhält das Bundesverdienstkreuz.
5. Mai 2009: NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart (FDP) kündigt nach dem Einstieg neuer Gesellschafter und weit reichender Restrukturierungsmaßnahmen die Wiederaufnahme der Landesförderung an. Pinkwart erklärt dazu: "Die Universität Witten/Herdecke hat ihre Hausaufgaben erledigt. Mit der neuen Gesellschafterstruktur, einem geprüften Wirtschaftsplan und einer neuen Geschäftsführung sehen wir die Private Universität gut aufgestellt. Wir freuen uns, dass wir damit Grünes Licht für die Fortsetzung der Landesförderung erteilen können."
7. April 2009: Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung (ZNU) gegründet.
30. März 2009: Neue Gesellschafter vereinbaren umfassende Restrukturierungs- und Expansionsmaßnahmen und schaffen neue Handlungsspielräume für Deutschlands erste private Universität.
16. März 2009: Ein neuer Gesellschaftervertrag wird unterzeichnet; neue Gesellschafter sind u.a. die Software AG-Stiftung, die Stiftung Private Universität Witten/Herdecke, die Initiative der Wirtschaft, die Alumni-Initiative und das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke. Sprecher der Gesellschafterversammlung ist Prof. Dr. Horst Philipp Bauer (Vorstand der Software AG-Stiftung). Neuer Hauptinvestor der Wittener Universität wird die Software AG-Stiftung. Sie stellt zukünftig die vom NRW-Innovationsministerium geforderte Bürgschaft in Höhe von 10 Millionen Euro. Die Darmstädter Stiftung, die der UW/H seit Jahren nahe steht, investiert zudem über einen Zeitraum von vier Jahren zusätzliches Kapital in Höhe von 4 Millionen Euro und übernimmt rund 40 % der UW/H-Geschäftsanteile.
22. Januar 2009: Die neue Geschäftsführung der UW/H stellt ihr Finanzierungskonzept im Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen vor. In einer achtstündigen Sitzung in der Nacht zum 23. Januar einigen sich das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium und die neue Hochschulleitung, bestehend aus den beiden Alumni Prof. Dr. med. Martin Butzlaff und Dipl.-Ök. Michael Anders, auf ein neues Finanzierungskonzept. "Das war sicherlich ein Rettungsakt in letzter Sekunde", sagt NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP).
6. Januar 2009: Die Gesellschafterversammlung der Universität Witten/Herdecke beruft Dipl.-Ök. Michael Anders zum neuen kaufmännischen Geschäftsführer.
2008
23. Dezember 2008: Dank einer Zuwendung des gemeinnützigen Vereins zur Entwicklung von Gemeinschaftskrankenhäusern Herdecke kann der Geschäftsbetrieb über das Jahr hinaus fortgeführt werden.
23. Dezember 2008: Hausgemachte Probleme, die Wirtschaftskrise und der Verlust wichtiger Förderer sowie die Aussetzung der Landesförderung führen zu einer Zuspitzung der ohnehin schon herausfordernden Situation: einen Tag vor Weihnachten droht die Insolvenz der Universität.
18. Dezember 2009: Birger Priddat tritt als Präsident und Geschäftsführer zurück, um so die Voraussetzung für einen Neuanfang in der Beziehung zum Land zu schaffen. Am Morgen hatten die Studierenden vor dem NRW-Landtag und mit einer spektakulären Aktion auf der Rheinbrücke gegen die Streichung der Förderung protestiert.
17. Dezember 2009: Das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium teilt überraschend mit, die für 2008 geplanten Zuwendungen zu streichen und bereits gezahltes Geld für 2007 zurückzufordern.
5. Dezember 2008: Eröffnung des zahnmedizinisch-biowissenschaftlichen Forschungs- und Entwicklungszentrums (ZBZ).
2007
August 2007: Prof. Dr. Birger P. Priddat wird als Präsident der Universität berufen. Priddat war bereits in der Zeit zwischen 1992 und 2003 in Witten tätig - u.a. als Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft und als Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaft und Philosophie.
Die Universität beschließt, das Angebot an Studienplätzen und Studiengängen weiter auszubauen. In einem ersten Schritt nimmt sie Studierende der Humanmedizin nun sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester auf und verdoppelt damit die Zahl der Immatrikulationen im Bereich Humanmedizin von 42 auf 84 Studienplätze pro Jahr.
2006
Der Wissenschaftsrat akkreditiert die UW/H unter der Auflage einer deutlichen Stärkung der Humanmedizin in Lehre und Forschung. Die daraufhin von der UW/H vorgelegte Neukonzeptionierung der Humanmedizin wird im Juli 2006 vom Wissenschaftsrat verabschiedet; gleichzeitig spricht er aber auch eine Reihe von Empfehlungen zur Weiterentwicklung insbesondere der Humanmedizin, aber auch der Kulturreflexion aus.
2005
Prof. Dr. Wolfgang Glatthaar wird Präsident der Universität Witten/Herdecke.
Zum Sommersemester sind alle Diplomstudiengänge der Universität auf Bachelor/Master umgestellt und akkreditiert worden
2002
Dr. Konrad Schily kehrt vorübergehend in das Amt des Präsidenten zurück. Die UW/H wird in die Landesrektorenkonferenz aufgenommen.
2001
Aufnahme in die Hochschulrektorenkonferenz.
1990 - 1999
1999
Gründungspräsident Dr. Konrad Schily übergibt das Amt des Präsidenten an Prof. Dr. Walther Ch. Zimmerli.
1996
Der Wissenschaftsrat hebt in seiner Begutachtung der UW/H deren Modellcharakter hervor. Das Land Nordrhein-Westfalen folgt der Empfehlung des Wissenschaftsrates, die Universität Witten/Herdecke durch staatliche Zuwendungen zu unterstützen.
Der Studiengang Pflegewissenschaft nimmt als erster seiner Art den Lehrbetrieb auf.
1995
Erfindung des "Umgekehrten Generationenvertrags" durch Studierende und Gründung der "StudierendenGesellschaft Witten/Herdecke e.V.", die dafür sorgt, dass die Beiträge zur Finanzierung des Studiums sozialverträglich und einkommensgerecht erhoben werden.
1993
Institut für das Studium fundamentale wird eigene Fakultät.
1991 - 1993
Planung, Bau und Einzug in das neue Gebäude an der Alfred-Herrhausen-Str. 50.
1990
Begutachtung durch den Wissenschaftsrat und darauf folgende Aufnahme der UW/H in die Liste der nach dem Hochschulbauförderungsgesetz geförderten Universitäten.
1980 - 1989
1989
Die Gründungsphase endet. Vertrag zwischen UW/H, der Landesregierung NRW und der Bertelsmann-Stiftung zur Sicherung der Qualität von Forschung und Lehre sowie zum weiteren Ausbau ihrer Fakultäten.
1987
Umorganisation der UW/H von einem eingetragenen Verein zu einer gGmbH.
1984
Die Studiengänge Wirtschaftswissenschaft und Zahnheilkunde nehmen den Betrieb auf.
1983
Die ersten Studierenden nehmen das Studium der Humanmedizin auf.
1982
Staatliche Anerkennung der Universität Witten/Herdecke als deutschlandweit erste private Universität.
1980
Gründung des Universitätsvereins Witten/Herdecke e.V.


