Eric Alexander Hoffmann
Abteilungsleiter
Hochschulsprecher
Alfred-Herrhausen-Straße 50
58448 Witten
Tel.: +49 (0)2302 / 926-808
Fax: +49 (0)2302 / 926-803
E-Mail: EricAlexander.Hoffmann@uni-wh.de
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Deutschlands erste private Universität entstand 1983 in Witten. Wir sind der Universitätsidee Humboldts verpflichtet und denken sie gleichzeitig neu: Im Mittelpunkt steht der Studierende, die Entfaltung seiner individuellen Neigungen und Potenziale. In der Radikalisierung des Humboldtschen Bildungsideals verstehen wir uns als eine unternehmerische Universität im Sinne der Einheit von Forschung, Lehre und praxisnaher Erprobung. Praxisnahe Wissensvermittlung geht bei uns immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsbildung.

Reform stand am Anfang der Universität Witten/Herdecke. Die Gründer wollten 1983 das Medizinstudium vom Kopf auf die Füße stellen: Mehr Praxis und vor allem früher. Das Ziel: Ärzte, die den Menschen sehen und nicht den Fall. Heute funktioniert die neue Ärzte-Approbationsordnung nach Wittener Modell. Mit der Positionierung unserer Fakultät für Gesundheit im Bereich der Versorgungsforschung sind wir in Deutschland wieder zwei Schritte voraus. Viele Universitäten haben unser Modell des problemorientierten Lernens übernommen.

Um die eigene Persönlichkeit und Talente entwickeln und erproben zu können, braucht es Zeit und Freiraum – wir bieten sie. Als Universität in nicht-staatlicher, gemeinnütziger -Trägerschaft erwirtschaften wir den größten Teil unseres Budgets durch eigene Erträge und private Fördermittel sowie durch Forschungsförderungen und Drittmittel. Wenn wir dafür einen Bedarf sehen, gründen wir neue Studiengänge. Wie etwa den konsequent interdisziplinär ausgerichteten Bachelorstudiengang Philosophie, Politik und Ökonomik. Oder den deutschlandweit ersten Masterstudiengang Family Business Management. Auch in der Forschung bewegen wir uns frei und gehen häufig neue Wege, zum Beispiel bei der Erforschung von Familienunternehmen – einer Lücke in der Ökonomie.

Für uns ist es wichtig, nicht die meisten, sondern die besten Studierenden zu gewinnen. Dabei setzen wir statt auf einen Numerus Clausus auf Persönlichkeiten mit Praxiserfahrung. Im individuellen Auswahlverfahren fragen wir weder nach der Abiturnote noch nach der Zahlungsfähigkeit. In intensiven persönlichen Gesprächen nehmen wir uns Zeit für den Bewerber und seine Studienmotivation.
Ein Tipp: Wir bevorzugen Kreuz- und Querdenker, Charakterköpfe und Neulandbetreter, Grenzgänger und Quer-einsteiger, Möglichkeitsraumgestalter, Weltenbummler und Sozialunternehmer.

Mit dem von Studierenden 1995 selbst entwickelten „Umgekehrten Generationenvertrag“ setzen wir uns für eine höhere Bildungsgerechtigkeit und größere Chancengleichheit ein. Die von Studierenden geführte „StudierendenGesellschaft Witten/Herdecke e.V.“ garantiert, dass die Beiträge zur Finanzierung des Studiums auf sozialverträgliche Art und Weise erhoben werden. Bundesweit ist unser Finanzierungsmodell das einzige seiner Art. Unter dem Motto „Erst studieren, später zahlen“ sorgt es dafür, dass die Entscheidung für ein Studium an der Universität Witten/Herdecke nicht an der Frage der Finanzierung scheitert.
Unsere Studierenden verstehen die Studienbeiträge als Investition in die eigene Zukunft.

Wittener Studierende gestalten von Anfang an ihr Studium unternehmerisch. Dabei werden sie von uns natürlich unterstützt. Etwa mit der mehrfach ausgezeichneten Gründerwerkstatt, bei der Studierende der Wirtschaftswissenschaft bereits im ersten Semester eine eigene Geschäftsidee entwickeln. Über eine Abstimmung mit einer virtuellen Prognosebörse wird ein Projekt ausgewählt, das dann auch umgesetzt wird. Ausgestattet mit einem kleinen Startkapital gründen die Studierenden eine GmbH und starten ins Abenteuer Unternehmertum. Viele unserer Studierenden und Absolventen sind oder werden Unternehmer. Dabei handelt es sich nicht nur um die Ärzte und Zahnärzte unter den Alumni, die sich in der überwiegenden Mehrzahl mit einer Niederlassung selbstständig machen. Auch unter den Wirtschaftswissenschaftlern ist der Anteil mit rund 15 Prozent sehr hoch.

Für den Berufseinstieg ist es ein entscheidender Wettbewerbsvorteil, schon während des Studiums zahlreiche Praxiserfahrungen gesammelt zu haben.
In der Medizin orientiert sich die Ausbildung vom ersten Semester an am Beruf: Mit dem so genannten problem-ori-entierten Lernen und den kooperierenden Lehrarztpraxen und Kliniken stehen der Patient und die Praxis von Anfang an im Fokus.
Auch in der Wirtschaftswissenschaft arbeiten Theoretiker und Praktiker eng zusammen, beispielsweise am Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung und Corporate Governance (RMI) oder am Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU), das mit seinem exklusiven Trägerkreis aus 40 Familienunternehmen die direkte Anbindung an die Praxis bietet. Dank Gründerwerkstatt, Mentorenfirmenkonzept, den so genannten „Heiratsmärkten“ und dem „Wittener Tandem“ werden unsere Studierenden ebenfalls von Beginn an auf eine spätere Berufstätigkeit vorbereitet. Mit Erfolg: Über 95 Prozent haben bereits zum Abschluss ihres Studiums eine feste Berufsperspektive.

Unsere universitären Schwerpunktthemen liegen im Grenzbereich zwischen Wirtschaft, Kultur und Gesundheit. Das ist gut, denn die auf uns zu kommenden Herausforderungen interessieren sich nicht für akademische Fachgrenzen. Gegen professionelle Einäugigkeit hilft außerdem das Studium fundamentale, unser fachübergreifender Identitätskern und interdisziplinäres Herzstück. Von anderen oft kopiert, aber selten erreicht, steht es für eine undisziplinierte Perspektivenvielfalt zwischen Reflexion, Kommunikation und Kunst. Das hilft, „über den Tellerrand zu schauen“ und den anderen bei der Lösung komplexer Probleme- immer einen Schritt voraus zu sein.

Witten wirkt. Unsere Studierenden erfahren in ihrem Studium, was es bedeutet, selbstverantwortlich im Team unternehmerisch zu handeln. Von den Studierenden wird Eigeninitiative und Verantwortung gefordert und gefördert: in den universitären Gremien, in der Wahrnehmung studentischer Interessen, in der Gestaltung des Lehrangebots, in der Organisation großer Kongresse oder beim Umsetzen eigener Geschäftsideen – aber auch beim Durchführen studentischer Sozialprojekte, beim Entwickeln von sozialverträglichen Finanzierungsmodellen und sogar in der Gesellschafterversammlung der Hochschule. Unsere Studierenden sind engagiert und übernehmen Verantwortung: für ihre Universität, für sich selbst und für die Gesellschaft.

Interessenten sind herzlich eingeladen, sich vor Ort selbst ein Bild zu machen. An unseren Tagen der offenen Tür erwarten Besucher verschiedene Probeseminare, Einblicke- in das fakultätsübergreifende Studium fundamentale, umfassende Informationen zu den Fakultäten für Gesundheit, Wirtschaftswissenschaft und Kultu>>eflexion sowie Zeit für Austausch mit Professoren und Studierenden. Zusätzlich stellen unsere Studierenden ihre Initiativen vor, in denen sie sich neben ihrem Studium engagieren. Wem das nicht reicht, dem bieten wir mit einem individuell gestalteten Schnuppertag die Möglichkeit, uns während des Semesters und bei laufendem Betrieb kennen zu lernen.
Wir sind offen für Anregungen, Irritationen und Kooperationen aller Art. Überprüfen Sie unsere Beziehungsfähigkeit, sei es als Studieninteressent, sei es als potenzieller Mitarbeiter oder sei es als möglicher neuer Freund und Förderer.

Dies war die UW/H im Schnelldurchlauf. Vielleicht haben Sie Lust auf mehr. Vielleicht möchten Sie uns kennen lernen, uns besuchen.
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