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Steuerungskreis Diversity

 „Diversity Management“ oder auch „Managing Diversity“ bedeutet, individuelle Vielfalt zu nutzen beziehungsweise Potential aus Vielfalt zu schöpfen, aber auch eine Atmosphäre zu schaffen, die jegliche Art von Diskriminierung ausschließt, Gleichberechtigung fördert und eine offene Unternehmenskultur beinhaltet.

Ausgehend von dem Grundgedanken, dass der Benachteiligung von Menschen aufgrund personenbezogener Merkmale entgegengewirkt werden soll, können unter anderem folgende allgemeine Handlungsfelder von Diversity Management angeführt werden: Verhindert werden soll die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Ethnie, ihrer Religion, ihres Alters, einer Behinderung oder aufgrund ihrer sexuellen Orientierung/Identität. Diese personenbezogenen Merkmale sind auch bereits Gegenstand z.B. des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes – auch bekannt als Antidiskriminierungsgesetz – und der Charta der Grundrechte der EU.

Diversity Management ist ein Zukunftsthema, denn es handelt sich um einen Managementansatz, der individuelle Vielfältigkeit, insbesondere in der Personal- und Organisationsentwicklung von Unternehmen, nutzt und fördert.

Steuerungskreis Diversity Management

Der Steuerungskreis Diversity (SKD) hat sich zum Sommersemester 2010 konstituiert und trifft seitdem regelmäßig zu Sitzungen zusammen, um das Thema Diversity Management in der Universität Witten/Herdecke (UW/H) weiter zu  verankern und voran zu bringen. Ansprechpartnerin für den Steuerungskreis ist Kirstin Schütz.

Der Steuerungskreis Diversity setzt sich zusammen aus Mitgliedern des Betriebsrates, der Personalabteilung und der Studierenden.

Die Ziele

Aufgabe des Steuerungskreises ist die Entwicklung und Implementierung eines Diversity-Konzepts für die UW/H. Ziel ist es, dieses wichtige Thema als Querschnittsaufgabe in allen Bereichen und auf allen Ebenen der Organisation nachhaltig zu verankern.

Im Gegensatz zu staatlichen Hochschulen ist die UW/H nicht per Gesetz aufgefordert, z.B. ein Gender-Konzept als Grundlage zur Sicherung der Gleichstellung umzusetzen. Verschiedene Auflagen zur (Re-)akkreditierung von Studiengängen sowie die Einschätzung und Empfehlungen des Wissenschaftsrates legen allerdings die Entwicklung eines solchen Konzepts nahe. Unabhängig davon möchte die UW/H die soziale Vielfalt ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ihrer Studierenden wertschätzen. Ausgehend von einzelnen Initiativen der Studierenden, des Betriebsrats und der Geschäftsführung will die UW/H jetzt die externen Ansprüche an eine Formalisierung nutzen, um nicht nur einzelne Aspekte anzusprechen, sondern aus dem eigenen Leitbild heraus eine umfassendere Diversity-Strategie zu erarbeiten und umzusetzen. Schließlich bilden die Leitsätze der UW/H („Zur Freiheit ermutigen“, „Nach Wahrheit streben“ und „Soziale Verantwortung fördern“) selbst , eine optimale Grundlage für eine eigene Antidiskriminierungsstrategie.

Der SKD hat bereits mögliche Handlungsfelder eines Diversity Managements diskutiert und die für  die UW/H relevanten Ansätze identifiziert. Aus einer ersten breiten Aufstellung zu Gender, Familie, Menschen mit Behinderung, Ethnie, Religion, Alter und sexueller Orientierung wurden drei Handlungsfelder ausgewiesen, auf die sich der Steuerungskreis zunächst fokussieren will: Gender, Familie und Menschen mit Behinderung.

Kirstin Schütz, M.A.
diversitywe dont want spam@no spamuni-wh.de
Tel.: 02302 / 926-464
Raum: 1.157

Zusätzliche Information

Kontakt

Universität Witten/Herdecke
Tel.: +49 (0)2302 / 926-0

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