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Aus Liebe zum Leben - l'appel Deutschland e.V.
In Ruanda verfügen viele Dörfer bis heute über keinen Zugang zu sauberem Wasser oder Strom. Viele Menschen schlafen in aus Müll zusammengebauten Behausungen, besitzen häufig nur Stofffetzen als Kleidung. Die Bevölkerung leidet zu großen Teilen noch immer unter den Nachwehen des blutigen Bürgerkrieges.
Ganz im Sinne der von den Vereinten Nationen vereinbarten Millenniumsziele haben der UW/H-Wirtschaftsstudent Christoph Lüdemann und sein Kollege Jules Lalande, der das Projekt 2009 initiiert hat, nun einen Verein gegründet mit dem Ziel, den Menschen in Ruanda zu helfen. Dazu haben die beiden sich im Sommer 2011 zum zweiten Mal nach Ruanda begeben, um ein Zeichen der Solidarität zu setzen und mitzuhelfen, Probleme vor Ort zu lösen.
Mit Hilfe der französischen Organisation l’appel, die die vielzähligen Hilfsprojekte seit der ersten Reise 2009 vor Ort betreut, sind die beiden durch Ruanda gereist und haben Brunnen gebohrt, Häuser gebaut, in Schulen unterrichtet, die Kinder und Jugendlichen mit neuer Kleidung ausgestattet und so die zuvor gesammelten Spenden sinnvoll eingesetzt.
Der Trip begann in der Hauptstadt Kigali und führte über eine Vielzahl von Dörfern und kleineren Städten durch ganz Ruanda. Da das vorwiegend französischsprachige Land verhältnismäßig klein ist, sind diverse Hilfsprojekte gleich an mehreren Orten möglich.
So wird zum Beispiel im Dorf Byumba zu dieser Zeit eine neue Krankenstation ausgebaut. Hier hat der Wirtschaftsstudent einen Teil seines Pflegepraktikums für das anstehende Medizinstudium in Witten absolviert. Das vordergründige Ziel der Reise war es jedoch vielmehr, einen langfristigen Kontakt zu dieser Krankenstation aufzubauen, die eine der wenigen Möglichkeiten der medizinischen Versorgung in der Gegend ist.
Der neu gegründete Hilfsverein für Ruanda soll in Zukunft Kooperationen mit deutschen Kliniken knüpfen, um regelmäßige Hilfslieferungen an das Krankenhaus und an die umliegenden Ortschaften zu ermöglichen. Er soll Wissens- und Erfahrungsaustausch möglich machen und evtl. weiteren interessierten und motivierten Studierenden, Pflegepraktikanten oder gar Ärzten die Möglichkeit geben, ihren Willen zu mehr Engagement tatkräftig auszuleben.
Als Appell an die Solidarität – hier finden Sie weitere Informationen zur Organisation L'Appel.







