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Leitidee und Ziele

Die Wirtschaftskrise der letzten Jahre hat eindrücklich gezeigt, dass für das Verständnis - und noch wichtiger: für das Lösen - solcher Krisen das Wissen über rein wirtschaftliche Zusammenhänge allein nicht ausreicht. Nur wer die ökonomischen Erkenntnisse im Zusammenhang mit den institutionellen Bedingungen in Gesellschaft und Politik und deren Wechselwirkungen versteht, wird Antworten auf die wichtigen Fragen finden können.

Der Studiengang vermittelt ein systematisches Verständnis der gesellschaftlichen Einbettung von Wirtschaft und Politik und der hieraus resultierenden Spannungsfelder. Das erforderliche grundlegende Verständnis der wirtschaftlichen und politischen Kräfte und Diskurse, welche die moderne Welt prägen, wird inter- und transdisziplinär gewonnen; die Studierenden eignen sich Methoden und Ergebnisse unterschiedlicher Disziplinen reflektierend und vergleichend an. Einführungen in wirtschaftliche und politische sowie philosophische Denk- und Arbeitsweisen werden deshalb durch den Erwerb von Kompetenzen im Umgang mit transdisziplinären Theorien und Modellbildungen ergänzt, welche die jeweiligen Einzeldisziplinen übergreifen.

Das Ziel des Studiums ist die Bildung von Studierenden zu ökonomisch versierten, über relevante Wechselbeziehungen zwischen Wirtschaft und Politik aufgeklärten und durch  Erfahrungen im philosophischen Denken intellektuell bereicherten Persönlichkeiten.

 

Wolfgang Clement, ehemaliger Ministerpräsident von NRW und Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit

Wolfgang Clement über den Studiengang

Der neue Bachelor-Studiengang Philosophie, Politik und Ökonomik ist genau die richtige Antwort auf das, was uns die große Finanz- und Wirtschaftskrise abverlangt, nämlich uns aus den eingefahrenen Gleisen wirtschaftswissenschaftlichen und unternehmerischen und politischen Denkens und Handelns zu lösen und interdisziplinär, also bisherige Grenzen überschreitend zu denken und handeln. Ein  Problem der gegenwärtigen Versuche zur Krisenbewältigung ist ja erkennbar, daß Politik und Kreditwirtschaft und Realökonomie nebeneinander statt auf der Grundlage gemeinsamen Wissens um die Zusammenhänge und auch um die Bedingungen des Handelns des jeweils Anderen kommunizieren und agieren. Entsprechend viel Zeit wird mit wechselseitigen Vorwürfen vertan, entsprechend kurzatmig geraten so manche Ergebnisse. Eben diesen Mängeln will der neue Wittener Studiengang begegnen. Wirtschaftswissenschaftler, Unternehmer, Verwaltungsleute, die um den Wert der Werte wissen und ökonomisch wie politisch versiert sind, das ist ein Angebot auf der Höhe unserer Zeit und ihrer Probleme. Die Universität Witten/Herdecke wird damit dem Anspruch einer privaten Hochschule von Rang gerecht, nämlich althergebrachte Pfade zu verlassen und auf gesellschaftlich wichtigen Themenfeldern voran zu schreiten.

Peter Pohlmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats POCO-Domäne Holding GmbH

Peter Pohlmann über den Studiengang

Ich begrüße die Einrichtung dieses innovativen Studienganges, der für das Verständnis der komplexen Zusammenhänge zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zwingend notwendig ist.
Er hilft, die Zukunftsprobleme zu lösen, Krisen zu verhindern und die Zusammenarbeit aller relevanten gesellschaftlichen Gruppen zu fördern. Wo wäre er besser aufgehoben als an der Universität Witten/Herdecke? Keine deutsche private Universität bietet wie Witten mit den Fakultäten für Wirtschaft, Kultur und Gesundheit die Möglichkeit, über den Tellerrand zu schauen.
Ich wünsche den Studenten dieses neuen Studienganges ein anregendes Studium und bin sicher, dass sie wertvolle Beiträge für die Bewältigung unserer zukünftigen Herausforderungen liefern werden.

Zusätzliche Information

Kontakt

Margarete Mateusiak
Studienkoordination
Tel.: +49(0)2302 / 926-588

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Akkreditiert durch:

Broschüre des Studiengangs:

Philosophie, Politik und Ökonomik (PPE) B.A.

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