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MScN Katja Daugardt
MScN

Katja Daugardt

Fakultät für Gesundheit (Department für Pflegewissenschaft)
Professur für Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendliche
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Tel.:
+49 (0)2302 / 926-219

MScN Katja Daugardt hat folgende, weitere Funktionen:

Bereich:
Gesundheit
Ort:
Stockumer Straße 12
58453 Witten
Raum:
DG 0.42
Fax:
+49 (0)2302 / 926-318
Lebenslauf

Katja Daugardt absolvierte von 1995 bis 1998 ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin am Klinikum Hallerwiese in Nürnberg, anschließend arbeitete sie mehrere Jahre in unterschiedlichen klinischen Bereichen in ihrem Beruf wie als Praxisanleiterin. Von 2003 bis 2007 studierte sie Pflegepädagogik an der Fachhochschule Münster. Während dieser Zeit leistete sie auch Projektarbeit in einem außeneuropäischen Gesundheitssystem, Java/Indonesien. Sie beschloss das Studium als Diplom Berufspädagogin (FH), arbeitete zunächst als freiberufliche Dozentin in Bildungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen und Hamburg und wechselte dann an eine Bildungseinrichtung in Niedersachsen als festangestellte Dozentin. Katja Daugardt studierte von 2010-2013 Pflegewissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar und erhielt den Grad Master of Science Nursing. Seit Juni 2015 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungskolleg FamiLe am Standort Universität Witten/Herdecke.

Forschung

Promotionsvorhaben

Das Erleben und Bewältigungshandeln von Familien mit einem chronisch kranken Kind oder Jugendlichen im Prozess der Migration

Zentrale Ziele des Promotionsvorhabens sind es, Einsichten in das Erleben und das Bewältigungshandeln von Migrantenfamilien mit einem chronisch kranken Kind oder Jugendlichen unter Berücksichtigung der jeweiligen Phase im Migrationsprozess zu erlangen. Es soll ein Beitrag zur Gesundheitsförderung und Krankheitsbewältigung von Migrantenfamilien mit einem chronisch kranken Kind/Jugendlichen geleistet werden, indem Grundlagen geschaffen werden, die zur Konzeption ressourcenorientierter Unterstützungs- und Hilfeangebote genutzt werden können, um ggf. langen und kostenintensiven Versorgungsverläufen vorzubeugen. Bereits bestehende Unterstützungs- und Hilfsangebote könnten erweitert, ergänzt oder theoretisch fundiert werden. Denn nur mit Interventionsangeboten, die vorhandene Ressoucen aufgreifen und die auf den individuellen Bedarf der Migrantenfamilien abgestimmt sind, kann diese Zielgruppe erreicht werden. Des Weiteren zielt dieses Forschungsvorhaben darauf ab, Aufmerksamkeit auf Migrantenfamilien mit einem chronisch kranken Kind/Jugendlichen zu richten, um einen Beitrag zur "Chancengleichheit" zu erbringen.