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Martin Feißt
M.A.

M.A. Martin Feißt

Fakultät für Kulturreflexion - Studium fundamentale
Lehrstuhl für Soziologie
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Tel.:
+49 (0)2302 / 926-821
Bereich:
Kultur
Ort:
Alfred-Herrhausen-Straße 50
58448 Witten
Raum:
E 47
Fax:
+49 (0)2302 / 926-813
Lebenslauf

Martin Feißt, studierte zunächst Physik und Philosophie an der Universität Heidelberg, bevor er an die Universität Witten/Herdecke wechselte. Hier studierte er mit Studienaufenthalten in Syrien und Palästina „Philosophie, Kulturreflexion und kulturelle Praxis“ (B.A.) und  „Ethik und Organisation“ (M.A.). Während des Studiums arbeitete er am damaligen Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Sicherheitsforschung und Sicherheitsmanagement. 2013 – 2016 war er wissenschaftlicher Projektmitarbeiter des DFG-geförderten Forschungsprojekt „Entscheidungsfindung im Krankenhausmanagement“. Seit 2017 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Soziologie.

Zu den Forschungs- und Arbeitsschwerpunkten zählen:

  • Organisationsforschung (insb. Krankenhäuser),
  • Psychiatriesoziologie (insb. Maßregelvollzug) und
  • Qualitative Sozialforschung (insb. dokumentarische Methode).
Publikationen

Feißt, M. (2018): Managementarrangements im Krankenhaus – Rekonstruktion und funktionale Typenbildung. In: Bohnsack, R., Nentwig-Gesemann, I. & Hoffmann N. F. (Hrsg.): Typenbildung und Dokumentarische Methode
Forschungspraxis und methodologische Grundlagen. Opladen: Budrich. Im Erscheinen

Feißt, M. (2018): Zum gesellschaftlichen Umgang mit Gefährlichkeit. Eine soziologische Perspektive. Recht & Psychiatrie 36: 67-72

Vogd, W., Feißt, M., Molzberger, K., Ostermann, A. & Slotta, J. (2017): Entscheidungsfindung im Krankenhausmanagement. Zwischen gesellschaftlichem Anspruch, ökonomischen Kalkülen und professionellen Rationalitäten. Wiesbaden: Springer VS.

Vogd, W., Feißt, M., Ostermann, A. & Molzberger, K., (2017): Führungskräfte im Krankenhaus. Umgang mit ökonomischem Druck. Deutsches Ärzteblatt 114 (43).

Feißt, M. (2017): Organisation und Gemeinschaft im Maßregelvollzug. In: Amling, S. & Vogd, W. (2017): Dokumentarische Organisationsforschung. Perspektiven einer praxeologischen Wissenssoziologie. Opladen: Budrich.

Feißt, M., Wiecek, S., Dimmek, B & I. Markiewicz (2016): Der Maßregelvollzug als Lebensperspektive? – Lebensqualität und Bedürfnisse forensisch-psychiatrischer Langzeitpatienten. In: Saimeh, N. (Hrsg.): Abwege und Extreme. Eickelborner Schriftenreihe zur Forensischen Psychiatrie. Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft.

Feißt, M. & Molzberger, K. (2016): Die Praxis der Zahlen im Krankenhausmanagement. Fakt oder Fetisch? In: Bode, I. & Werner, V. (Hrsg.): Mutationen des Krankenhauses. Soziologische Diagnosen in organisations- und gesellschaftstheoretischer Perspektive. Wiesbaden: Springer VS, 119-142

Wendekamm, M. & Feißt, M. (2015): Kooperation im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz. In: Lange, H.-J. & Gusy, Ch.(Hrsg.): Kooperation im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz. Springer VS, 125 - 213

Endreß, Ch & Feißt, M. (2014): Von der Sicherheit zur Sicherheitskultur – Über den Umgang mit Komplexität im Sicherheitsdiskurs. In: Lange, H.-J., Wendekamm, M. & Ch. Endreß (Hrsg.): Dimensionen der Sicherheitskultur, Springer VS, 19-32

Vorträge:

„(Re-)Sozialisierung im Maßregelvollzug – Im Spannungsfeld von Individuum, Organisation und Gesellschaft“, Forum Organisationsforschung, Leibniz Universität Hannover (08.05.2018)

„Entscheidungsfindung im Krankenhausmanagement“, 6. Interprofessioneller Gesundheitskongress, Dresden (21.04.2018)

„Gefährlichkeit: Risiko, Gefahr und Angst. Ein sozialwissenschaftlicher Zugang“, Tagung „Zum gesellschaftlichen Umgang mit Gefährlichkeit. Ist die psychiatrische Maßregel noch zeitgemäß?“, Evangelische Akademie Bad Boll (19.10.2017)

„Der Maßregelvollzug als Lebensperspektive? – Lebensqualität und Bedürfnisse forensisch-psychiatrischer Langzeitpatienten“, 31. Eickelborner Fachtagung zu Fragen der forensischen Psychiatrie, LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt (03.03.2016)

„How to tell the difference between a rake, a guinea pig and a video game console – a sociological contribution to Qualitative Psychotherapy Research.”, Tagung  “Objects of Psychiatry. Between thing-making, reification & personhood”, Universität Zürich & Universitätsklinik Zürich (10.06.2016)