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Univ.-Prof. Dr. Wilfried Schnepp:

Univ.-Prof. Dr. Wilfried Schnepp

Lehrstuhlinhaber
Fakultät für Gesundheit (Department für Pflegewissenschaft) (Lehrstuhl für familienorientierte und gemeindenahe Pflege)

Tel.:
+49 (0)2302 / 926-338
Bereich:
Gesundheit
Ort:
Stockumer Straße 12
58453 Witten
Raum:
D.041
Fax:
+49 (0)2302 / 926-318
Lebenslauf

Prof. Dr. Wilfried Schnepp absolvierte seine Krankenpflegeausbildung in der Zeit von 1974 bis 1977 an der Evangelischen Ausbildungsstätte des Münsterlandes für pflegerische Berufe e.V. Danach nahm er mit Erfolg an der Fachweiterbildung in der Intensivpflege in der Zeit von 1979 bis 1981 an den Katholischen sozialpflegerischen Fachschulen in Osnabrück teil. Dem schloss sich das Studium der Pflegepädagogik in der Zeit von 1984 bis 1987 an der Katholischen Fachhochschule Norddeutschland an. Von Februar bis April 1993 nahm er an einer Weiterbildung am Royal Marsden Hospital in London zu den Themen Cancer, Body Image and Self Concept teil. An der University of Wales und der Hogeschool van Utrecht studierte er von 1993 bis 1995 im Studiengang Master of Science in Nursing und erhielt den gleichnamigen akademischen Grad an der University of Wales im Jahr 1996. Im November 1999 wurde Wilfried Schnepp zum Professor am Lehrstuhl für Sozialarbeit (Prof. Dr. L. Guslyakova) an der soziologischen Fakultät der Altai State University in Sibirien berufen. Im April 2001 promovierte Dr. Schnepp an der Universität Utrecht in der Pflegewissenchaft zu dem Thema „Familiale Sorge in der Gruppe der russlanddeutschen Spätaussiedler – Funktion und Gestaltung“.

Prof. Dr. Schnepp arbeitete erst als Krankenpfleger auf einer operativen Intensivstation am Marienhospital Osnabrück (1977/1985) und anschließend als pflegerischer Leiter der Fachweiterbildung in der Intensivpflege an den Katholischen sozialpflegerischen Fachschulen in Osnabrück (1985/1987). Dem schloss sich eine Tätigkeit als Assistent der Pflegedienstleitung am Marienhospital Osnabrück an (1987/ 1989). Anschließend übernahm er die Leitung des Referates innerbetriebliche Fortbildung an der Paracelsus Klinik Osnabrück( 1989/1994). An der Katholischen Fachhochschule Norddeutschland war er als Dozent in der Zeit von 1994-1996 tätig. Anschließend lehrte er Pflegewissenschaft als Lehrkraft im höheren Dienst in der Zeit von 1996 bis Juli 2000 an der Fachhochschule Osnabrück. Ab Juli 2000 war er als Lehrbeauftragter und später auch als Berater bei der Entwicklung eines familienorientierten Schwerpunkts am Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke tätig. Seit Juli 2001 leitet Dr. Schnepp den Lehrstuhl für familienorientierte und gemeindenahe Pflege kommissarisch.

 

Seit 1995 hat Wilfried Schnepp bei EPOS Health Consultants die inhaltliche Leitung in Projekten zur pflegerischen Versorgung im Rahmen der humanitären Hilfe für die deutschen Minoritäten in Westsibirien, die im Auftrag des Bundesinnenministeriums der Bundesrepublik Deutschland von der Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit und EPOS Health Consultants durchgeführt werden. In diesen Projekten haben zahlreiche Studentinnen und Studenten der Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke vor Ort mitgearbeitet. Mehrere Aufenthalte in Tbilisi/Georgien dienten der Entwicklung einer Kooperation mit dortigen Kollegen und beinhalteten mehrere Vorträge zum Thema familienorientierte und gemeindenahe Pflege. Prof. Dr. Schnepp hat an zahlreichen ausländischen Universitäten Gastvorträge gehalten, wie etwa in Gent, Utrecht, Wien, Barnaul, Novosibirsk.

 

Am 17. November 2005 überreicht die Universität Witten/Herdecke Herrn Dr. Schnepp die Berufungsurkunde für den Lehrstuhl für familienorientierte und gemeindenahe Pflege, dessen Leitung er zuvor bereits für 4 Jahre kommissarisch inne hatte.

Publikationen

Eine Auswahl von Publikationen ist am Lehrstuhl für familienorientierte und gemeindenahe Pflege einzusehen.

Forschung

Konzeptionelle Entwicklung des Lehrstuhls für Forschung und Lehre unter Berücksichtigung theoretischer Positionen zu "Family Nursing" und "Community Care". Ausgehend von diesen Positionen spielen pflegende Angehörige eine bedeutsame Rolle in Forschung und Lehre. Ein weiterer Schwerpunkt am Lehrstuhl ist die intensive Auseinandersetzung mit vulnerablen Gruppen. Der Lehrstuhl präferiert eine gesellschaftskritische Perspektive. Zu den weiteren Tätigkeiten am Lehrstuhl gehören vielfältige Aktivitäten im Ausland, darunter besonders Osteuropa. Wissenschaftliche Kooperationen bestehen mit Universitäten in den Niederlanden, Belgien, Finnland, USA, Österreich und der russischen Förderation.