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Nachricht vom 15.10.2018
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17. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung

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Dr. Regina Wiedemann erläutert ihre Forschungsergebnisse

Christin Tewes

Christin Tewes

Dr. Claus Zippel

Dr. Claus Zippel

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17. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung

Die Wirtschaftsfakultät der Universität Witten/Herdecke war so stark vertreten wie noch nie.

Vom 10. – 12. Oktober 2018 fand in Berlin der 17. Deutsche Kongress für Versorgungsforschung statt, bei dem über 800 Nachwuchswissenschaftler und Experten aus Medizin, Wissenschaft, Verbänden, Krankenkassen und Politik unter dem Motto „Personenzentriert forschen, gestalten und versorgen“ zusammenkamen. Mit gleich vier Beiträgen von Fakultätsmitgliedern der Walcker-Stiftungsprofessur für Management und Innovation im Gesundheitswesen war die Wirtschaftsfakultät der Universität Witten/Herdecke so stark bei der dreitägigen Konferenz vertreten, wie noch nie.

Prof. Sabine Bohnet-Joschko, Inhaberin der Walcker-Stiftungsprofessur, freute sich über die besonders hohe Teilnahme. „Wir erleben in den letzten Jahren, dass Fragen an der Schnittstelle von Gesundheitsversorgung und -wirtschaft immer wichtiger werden. Neben der ambulanten und stationären medizinischen Versorgung betrifft dies auch den Bereich der Pflege.“ Sie ermuntert Nachwuchswissenschaftler und Studierende, sich verstärkt mit diesen für die Gesellschaft so wichtigen Fragestellungen auseinanderzusetzen. „Der Versorgungsforschungskongress bietet hier eine besonders geeignete Plattform, um die eigenen Forschungsergebnisse dann einem breiten Fachpublikum zu präsentieren und sich hierzu austauschen“, so Professor Bohnet-Joschko weiter.

Das Thema Versorgungsforschung wird sich in den nächsten Jahren an der Wirtschaftsfakultät aller Voraussicht nach weiter dynamisch entwickeln. Besonders zu nennen ist hier ein vom Innovationsfond gefördertes interdisziplinäres Projekt, das ab Frühjahr 2019 unter der Leitung von Professor Bohnet-Joschko starten wird. „Wir wollen datenbasiert prüfen, wie sich die Versorgung von Pflegeheimbewohnern durch die Vermeidung von Krankenhausfällen konkret verbessern lässt.“ Wenn alles nach Plan läuft, können erste Erkenntnisse vielleicht schon beim kommenden Versorgungsforschungskongress vorgestellt werden.

In der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft forscht die Walcker-Stiftungsprofessur für Management und Innovation im Gesundheitswesen an ökonomischen Fragestellungen in und zwischen Organisationen der Gesundheitswirtschaft. Die Stiftungsprofessur ist interdisziplinär ausgerichtet und kooperiert mit Forschergruppen verschiedener Disziplinen, mit Krankenhäusern, Kassen, Pflegeeinrichtungen, Beratungs- und Industrieunternehmen sowie Verbänden. Als Mitglied des Interdisziplinären Zentrums für Versorgungsforschung (IZVF) will die Professur insbesondere an der Beschreibung, Erklärung, Erprobung und Evaluation von Konzepten mitwirken, die eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung sichern.

 

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www.egms.de/static/de/meetings/dkvf2018/18dkvf270.shtml

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