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Meldung vom 12.07.2021
UniversitätWirtschaft und Gesellschaft

Abschlussarbeiten zu digitalen Geschäftsmodellen erhalten den Serafin Forschungspreis

Tina Stahl

Tina Stahl

Bildschirmfoto bei der Verleihung des Serafin-Preises mit Tina Stahl

Bildschirmfoto bei der Verleihung des Serafin-Preises mit Tina Stahl

Antonia Modlmayr

Antonia Modlmayr

Bildschirmfoto bei der Verleihung des Serafin-Preises mit Antonia Modlmayr

Bildschirmfoto bei der Verleihung des Serafin-Preises mit Antonia Modlmayr

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Abschlussarbeiten zu digitalen Geschäftsmodellen erhalten den Serafin Forschungspreis

Absolventinnen der Fakultät für Wirtschaft und Gesellschaft der UW/H zeigen besonderes Gespür für unternehmerisches Denken

Auch in diesem Jahr wurden zwei besonders herausragende Abschlussarbeiten mit dem Serafin Forschungspreis zu Unternehmertum ausgezeichnet. Die Preisträgerinnen des mit je 2.500 Euro dotierten Forschungspreises sind B.Sc. Management-Absolventin Antonia Modlmayr und M.A. General Management-Absolventin Tina Stahl, die in ihren Arbeiten im Bereich Wirtschaftswissenschaft beide unterschiedliche Aspekte digitaler Märkte untersuchten und damit die Münchener Serafin-Unternehmensgruppe überzeugt haben. Serafin stiftet den Forschungspreis bereits zum sechsten Mal, um besonders unternehmerisch denkende Studierende auszuzeichnen. Dieses Jahr wurde der Preis im Rahmen der digitalen Feier zur Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen vom Dekan Prof. Dr. Erik Strauß, stellvertretend für die Serafin Unternehmensgruppe, virtuell an die glücklichen Gewinnerinnen überreicht.

Die Bachelorarbeit von Antonia Modlmayr betrachtet die uralte menschliche Praxis „word-of-mouth“, mit der heute Konsumentscheidungen zum Beispiel über Influencer oder Empfehlungsprogramme getroffen werden. Mit dem Beginn des digitalen Zeitalters wurde dieses Konzept auf eine multidimensionale Plattform gehoben und Kriterien, wie die Identität des Senders, Einschätzbarkeit von Risiken und Instrumentalisierung von digitalen Beziehungen durch Organisationen, haben eine neue Bedeutung bekommen. In ihrer Arbeit setzt Frau Modlmayr diese Faktoren miteinander in Bezug und analysiert bestehende Literatur nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft.

Tina Stahl skizziert in ihrer Abschlussarbeit innovative Geschäftsmodelle bestehender Big Data und KI-Unternehmen (Künstliche Intelligenz) im Gesundheitswesen. Innovative Geschäftsmodell-Typen finden sich vorrangig in datenbasierten Lösungen, bei denen medizinische Daten generiert, analysiert und aggregiert werden. Für eine langfristige Etablierung sehen sich Unternehmen im deutschen Gesundheitswesen jedoch mit systemimmanenten Hürden konfrontiert, die es zukünftig vermehrt zu adressieren gilt.

Serafin-Gründer Philipp Haindl lobte die Universität Witten/Herdecke im Rahmen der Verleihung „für die an der Universität Witten/Herdecke gelebte Verbindung von Theorie und Praxis, die wir immer mehr in den Unternehmen benötigen.“ Auch für den Dekan der Fakultät für Wirtschaft und Gesellschaft, Prof. Dr. Erik Strauß, sind die Preisträgerinnen eine Bestätigung, dass die Fakultät ihre Lehre zukunftsfähig aufgestellt hat: „Unternehmertum ist einer der wesentlichen Schwerpunkte unserer Forschung und Lehre. Wir freuen uns deshalb sehr, dass es beiden Preisträgerinnen so hervorragend gelungen ist, theoretische Stringenz mit praktischer Relevanz im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Analyse der digitalen Märkte zu verbinden."


Über Serafin:
Serafin ist eine diversifiziert aufgestellte Unternehmensgruppe, deren Philosophie auf die 150-jährige Unternehmertradition der Gesellschafterfamilie zurückgeht. Dem Leitmotiv „Verantwortung aus Tradition“ folgend, investiert Serafin in Unternehmen, um diese im Einklang mit allen Interessensgruppen weiter zu entwickeln. Die Gruppenunternehmen erzielen in Summe einen Umsatz von über 900 Mio. Euro und beschäftigen rund 5.000 Mitarbeiter. Die Entwicklung von Serafin wird durch die Expertise der Beiräte Prof. Dr. Bernd Gottschalk, Wolfgang Ley und Prof. Dr. Heinrich von Pierer unterstützt.

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