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Nachricht vom 03.12.2019
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Achtsamkeit, Meditation und Psychotherapie – Potentiale und Grenzen

Achtsamkeit, Meditation und Psychotherapie – Potentiale und Grenzen

Beim Thementag „Meditation & Psychotherapie“ am 7. Dezember gehen Expertinnen und Experten aktuellen Fragen rund um die Themen Achtsamkeit, Meditation und Psychotherapie nach.

Meditation und Achtsamkeit haben sich in den letzten Jahren zu einem gesamtgesellschaftlichen und kontrovers diskutierten Phänomen entwickelt. Auch in der Wissenschaft und im Gesundheitswesen, vor allem in den Bereichen Medizin, Psychologie und Psychotherapie gewinnen diese zunehmend an Aufmerksamkeit. Während Meditation und Achtsamkeit von den einen als Selbstoptimierungs-Tool oder neues Wundermittel im therapeutischen Werkzeugkoffer gesehen werden, warnen andere vor übertriebenen Erwartungen oder auch davor, dass Methoden, die aus traditionellen spirituellen Schulungswegen stammen, in anderen Zusammenhängen angewandt werden. 

Um dieses Spannungsfeld aufzugreifen und einzuordnen, diskutieren Expertinnen und Experten am Thementag „Meditation & Psychotherapie“ am 7. Dezember ab 10 Uhr in der Universität Witten/Herdecke (UW/H) in Raum 1.203 kontroverse Fragen rund um die Themen Achtsamkeit, Meditation und Psychotherapie an der Schnittstelle von Therapie, Heilung und persönlicher wie gesellschaftlicher Bewusstseinsentwicklung. Um Anmeldung wird bis zum 6. Dezember unter www.uni-wh.de/anmeldung_thementag2019/ gebeten. 

Das Programm bietet Vorträge, Diskussionsformate sowie praxisorientierte Einblicke in die Anwendung von Achtsamkeit und Meditation. Folgende Referierende und Themenschwerpunkte erwarten die Gäste: 

  • Prof. Dr. Johannes Michalak geht der Frage nach, warum Achtsamkeit in unserer Gesellschaft so gefragt ist und stellt die die Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie vor.
  • Dipl.-Psych. Ulrike Juchmann hält einen Vortrag mit dem Titel "Spannend und gespannt? Spannungsfelder  Psychotherapie und Achtsamkeitsansätze“
  • Yesche Udo Regel setzt sich in seinem Vortrag mit der Frage auseinander: Kann Mitgefühl durch Meditation gestärkt werden? 
  • Prof. Dr. Dr. Harald Walach eröffnet in seinem Beitrag eine erweiterte Perspektive auf Spiritualität und Psychotherapie.

Das ausführliche Programm mit weiteren Vorträgen und Uhrzeiten finden Sie online unter: www.uni-wh.de/anmeldung_thementag2019/.

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