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Nachricht vom 30.08.2022
UniversitätWirtschaft und Gesellschaft

bestimmung finden: 24. Kongress für Familienunternehmen brachte drei Generationen zusammen

Prof. Dr. Miriam Meckel bei der Keynote (Foto: Cara Wegerer)
Prof. Dr. Miriam Meckel bei der Keynote (Foto: Cara Wegerer)
Das erweiterte Organisationsteam
Das erweiterte Organisationsteam (Foto: Cara Wegerer)

vlnr.: Leron von Lupin, Anika Sprakel, Sebastian Benkhofer, Salomon Heß, Florens de Wyl und Dr. Anne Heider

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bestimmung finden: 24. Kongress für Familienunternehmen brachte drei Generationen zusammen

Der größte und älteste Kongress für Familienunternehmen in Europa fand am Wochenende bereits zum 24. Mal an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) statt.

Der diesjährige Kongress für Familienunternehmen fand am Wochenende unter dem Motto „bestimmung finden“ statt. Leitgedanke war der Prozess des Findens der eigenen Rolle in dieser Welt. Im Blickpunkt der dreitägigen Veranstaltung, die sich an die gesamte Unternehmerfamilie richtete, stand der transgenerationale Austausch. So wurden die Teilnehmerkategorien „Senior-Gen, Mid-Gen und Next-Gen“ nach einer anfänglichen Trennung schrittweise zusammengeführt. Schirmherren der verschiedenen Generationen waren Paul Niederstein (The Coatinc Company), Andreas Krengel (WEPA-Gruppe) sowie von Philippa Weig (WEIG Gruppe).

Unter den Überschriften reflektieren; analysieren; gestalten gab es neben Workshops und Netzwerkprogrammpunkten eine Keynote sowie eine Podiumsdiskussion. Die Keynote „Von Ada Lovelace zu Alibaba“ hielt Prof. Dr. Miriam Meckel. Die ada-Gründerin und Professorin für Kommunikationsmanagement erläuterte in ihrem Vortrag, warum Europa bei der künstlichen Intelligenz mutiger werden muss und wieso wir unser Bildungssystem überdenken sollten. Die Podiumsdiskussion widmete sich dem Thema „Verantwortungsvoller Umgang mit Vermögen und Eigentum“. Kooperationspartner des Kongresses war das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU), das sich an der Durchführung zahlreicher Workshops beteiligte, eine neue WIFU-Studie zum Thema Gesellschafterkompetenzentwicklung in Unternehmerfamilien vorstellte und auch den Netzwerkgedanken aufgriff: Im Rahmen eines transgenerationalen „Speeddatings“ konnten sich Unternehmerfamilien spielerisch vernetzen und dabei den Weitblick auf der Dachterrasse der Universität genießen. Bestandteil des Kongresses war auch diesmal wieder die Nachfolgeakademie – ein Networking-Event speziell für die Next-Gen.

Ausstellung und Kunstauktion als Teil der Tagung

Die kongresseigene intermediale Ausstellung zum Thema „Prozess“ schenkte der Universität für die Kongresstage Energie und Jugendlichkeit. Konzipiert von den Künstlern Hannah Papendieck, Florens de Wyl und Gian Hüsch, in Kooperation mit den Start-ups Blockchain Applications AG und Greenkeeper, füllte die Ausstellung zwei Geschosse des nachhaltigen Holzbaus der Universität. Ihren Höhepunkt fand die Ausstellung in einer gegenüberstellenden Auktion physischer und digitaler Kunst mit Philipp Demeter von Sotheby’s. Dabei kam ein nennenswerter Betrag zur Förderung nachhaltiger Initiativen der Universität zusammen. Über den Tag hinweg sorgte das Milan Kühn Sextett mit kreativen Klangfarben für eine gemütliche Stimmung.

Der Kongress für Familienunternehmen ist eines der größten Projekte der Universität, welches jedes Jahrs aufs Neue durch ein studentisches Team organisiert wird. Damit gibt die UW/H ihren Studierenden die Möglichkeit, mit großer Eigenverantwortung und viel Praxisbezug sich bereits während des Studiums unternehmerisch zu engagieren und spannende Kontakte in die Praxis zu knüpfen. Das diesjährige Team setzte sich aus den Studierenden Anika Sprakel, Leron von Lupin, Salomon Heß und Florens de Wyl zusammen und wurde an den beiden Kongresstagen von über 100 studentischen Helferinnen und Helfern unterstützt.

 

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