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Meldung vom 25.11.2021
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Department für Pflegewissenschaft der UW/H begrüßt den Koalitionsvertrag zur "Community Health Nurse"

Helmut Budroni (Foto: UW/H)
Helmut Budroni (Foto: UW/H)

Department für Pflegewissenschaft der UW/H begrüßt den Koalitionsvertrag zur "Community Health Nurse"

Weiterentwicklung des Gesundheitswesens ist überfällig und dringend notwendig

Das Department für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke (UW/H) begrüßt die Einführung des Berufsbildes „Community Health Nurse" im Koalitionsvertrag. Die Ampel-Koalition bekräftigt in ihrem gestern vorgestellten Entwurf des Koalitionsvertrags, dass die neue Regierung beabsichtigt, das Berufsbild der „Community Health Nurse" in Deutschland zu schaffen, und damit die professionelle Pflege durch heilkundliche Tätigkeiten zu erweitern. Dafür will sie ein „allgemeines Heilberufegesetz“ auf den Weg bringen und das elektronische Gesundheitsberuferegister weiterentwickeln. Außerdem sieht der Koalitionsvertrag vor, das Präventionsgesetz sowie die Primär- und Sekundärprävention zu stärken. Letzteres stellt ein wesentliches Aufgabenfeld von Community Health Nursing dar.

Diese Pläne werden vom Department für Pflegewissenschaft ausdrücklich begrüßt, da hiermit Grundlagen für eine Weiterentwicklung des Gesundheitswesens geschaffen werden, die überfällig und dringend notwendig sind. So wurde am Department für Pflegewissenschaft in den vergangenen Jahren bereits der Masterstudiengang Community Health Nursing entwickelt, der im aktuellen Wintersemester an den Start gegangen ist. Ziel dieses Studiengangs ist es, die Rollen und Aufgaben der Profession Pflege im Kontext der Primärversorgung zu entwickeln, und Möglichkeiten der Umsetzung aufzuzeigen. Mit den Plänen der künftigen Regierung könnte es gelingen, sowohl die notwendige Stärkung und Weiterentwicklung der professionellen Pflege voranzubringen, wie auch die Gesundheitsversorgung neu zu gestalten. „Wir freuen uns, als innovatives Department für Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke, mit diesem Studiengang einen wichtigen Beitrag zu dieser Neugestaltung unseres Gesundheitssystems zu leisten“, sagt Helmut Budroni, der den Studiengang mit entwickelt hat.

 

 

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