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Nachricht vom 14.01.2020
UniversitätWirtschaftKultur

Diskussion über die Zukunft der Arbeit

Prof. Dr. Birger P. Priddat

Prof. Dr. Birger P. Priddat

Diskussion über die Zukunft der Arbeit

Digitalisierung, Automatisierung und sich ändernde Anforderungen sind die Themen am 20. Januar in der Uni Witten/Herdecke.

Die Zukunft der Arbeit ist unsicher geworden. Viele halten die Digitalisierung der Wirtschaft für eine mächtige Bewegung, die viele Qualifikationen und Arbeitsplätze ersetzt – manche Experten schätzen um die 30 Prozent. Zugleich aber geht ein Wandel einher in den Anforderungen und Qualifikationen; die Bildungssysteme (Schulen und Universitäten) sind noch nicht auf die neuen Anforderungen eingestellt. Eine Idee ist es, die vermeintliche Automatisierungsarbeitslosigkeit durch ein bedingungsloses Grundeinkommen aufzufangen. Diese Themen wird Prof. Dr. Birger P. Priddat (Professor für Wirtschaft und Philosophie) mit Dr. Sven Wilhelm (Unternehmer und Manager), Dr. Lars Immerthal (Berater), Dr. Klaus West (Gewerkschaft Chemie, Bergbau, Energie (IGBCE)) und Maximilian Locher (Organisationsforscher) diskutieren. Sie freuen sich auf kritische und lebhafte Mitstreitende am 20. Januar 2020 ab 18 Uhr im Audimax der Universität Witten/Herdecke (UW/H). Der Eintritt ist frei.

In der öffentlichen Diskussion wird oft unterschätzt, dass Arbeit nicht verschwindet, sondern sich neu definiert in der Informationsgesellschaft. Und in den Unternehmen bilden sich neue Formen der Kooperation heraus, neue Führungsanforderungen, überhaupt nimmt die Tendenz zu, häufiger Anforderungen und Kompetenzen zu wechseln, sich ständig neu zu bilden. Der ganze Raum des Arbeitens wird elastischer, die alten lebenslangen Berufserfahrungen verschwinden. „Wir denken aber immer noch in den älteren Kategorien der Arbeitsgesellschaft und fühlen uns überfordert. In der Podiumsveranstaltung wollen wir dazu beitragen, sich auf die Kriterien der Wirtschaft und der Gesellschaft einzulassen, um für sich selber Einschätzungen zu gewinnen, wie man sich in diesem Neuland bewegen kann und muss“, sagt Prof. Birger P. Priddat.

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