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Expertentagung: multiprofessionelle Versorgung chronisch kranker Menschen

Prof. Dr. Ulrike Höhmann

Prof. Dr. Ulrike Höhmann

Expertentagung: multiprofessionelle Versorgung chronisch kranker Menschen

Am 23. und 24. April geht es an der Uni Witten/Herdecke um die Versorgung von Menschen mit Demenz und anderen chronischen Erkrankungen.

Experten aus unterschiedlichen Berufen treffen sich am 23. und 24. April an der Universität Witten/Herdecke (UW/H), um die Versorgung von Menschen mit Demenz oder anderen chronischen Krankheiten zu verbessern. Zu deren Versorgung müss(t)en Architekten, Städteplaner, Pflegende und weitere Berufsgruppen beitragen, damit sie optimal klappt. „Demenz ist nicht nur ein medizinisches Syndrom, es geht auch um Lebens-, Wohn-, Unterstützungs- und Versorgungsmöglichkeiten“, erklärt die Veranstalterin, Prof. Dr. Ulrike Höhmann, die an der UW/H den Lehrstuhl für multiprofessionelle Versorgung chronisch kranker Menschen inne hat, die Idee. „Mit welchen Versorgungsstrategien können wir den Patienten den nötigen Schutz und größtmögliche  Selbständigkeit geben, wie können wir ihren Krankheitsverlauf positiv beeinflussen und Familien beim Ausbalancieren des Alltags mit der Krankheit unterstützen? Das sind die Fragen auf der Tagung.“

Insbesondere die Mitarbeiter in den unterschiedlichen Einrichtungen stehen vor großen Herausforderungen und permanentem Innovationsdruck. Die Tagung unter dem Motto „Innovation: multiprofessionell, praxisnah umsetzbar“ zeigt, dass in allen Versorgungsbereichen auch kleine, aber wohldurchdachte und wissenschaftlich fundierte Interventionen auf effiziente Weise das Leben von Betroffenen verbessern, die Arbeit von Mitarbeiten erleichtern und die Versorgungsqualität erhöhen können. Die Tagung wird veranstaltet vom Lehrstuhl für multiprofessionelle Versorgung chronisch kranker Menschen, Prof. Dr. Ulrike Höhmann und Team in Kooperation mit dem Masterstudiengang „Multiprofessionelle Versorgung von Menschen mit Demenz und chronischen Einschränkungen“ der Universität Witten/Herdecke. Die Arbeiten und Tagung werden gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

Das Tagungsprogramm im Überblick:
Montag, 23. April 2018: „Settingübergreifende Ansätze“

13:30 Begrüßung
14:00 Orale Medizin und Demenz - heute und in Zukunft
14:45 „Das wollen wir wissen“ – Konzept einer bedürfnisorientierten Pflegeberatung für jungerkrankte Menschen mit Demenz
15:15 Tanzen bringt Freude – der Lehnstuhl kann warten!“
16:15 Erwerbstätige pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz: Betriebliche Unterstützungsmöglichkeiten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege
17:00 Pflegesituationen von Menschen mit Demenz und ihren pflegenden Angehörigen bei jüdisch-russischen Kontigentflüchtlingen der ersten Generation
17:30 „Stigma Demenz – Is there life beyond Alzheimers?“ Entwicklung eines Kampagnenkonzepts zur Aufklärung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit und zur Solidarisierung mit Menschen mit Demenz

Tag 2: Dienstag, 24. April 2018: „Demenzsensibles Krankenhaus“

10:15 "Entschuldigen Sie, wo ist bitte die Toilette" - SINN - volle Architektur für Menschen mit kognitiven Einschränkungen und Demenz?
11:15 Entwicklung eines pflegebezogenen Risiko-Assessments für Einrichtungen der Eingliederungshilfe
11:45 „Oma is` im Krankenhaus“ oder: „Wie ich als pflegender Angehöriger den Krankenhausaufenthalt erlebe.“
12:30 Pflegeausbildung zwischen Berufsethik und Ökonomie – eine Lehrbuchanalyse
14:00 "Raus aus den Federn" - Könnte ein durch die Physiotherapie entwickelter differenzierter Bewegungsplan förderlich sein für die Mobilität von Menschen mit Demenz und kognitiven Einschränkungen im Akutkrankenhaus?
14:30 Delirmanagement im Akutkrankenhaus
15:00 "Ein ungutes Gefühl in der Gerontopsychiatrie“ – Erleben und Umgang von Dissonanzen im direkten, patientennahen Pflegehandeln
15:30 Fazit der Tagung + Verabschiedung

Kontakt & Anmeldung:
Claudia Kuhr (Sekretariat), E-Mail: claudia.kuhr@uni-wh.de, Telefon: 02302 / 926-360
Kosten: 60 Euro (Tag 1), 60 Euro (Tag 2), 100 Euro (beide Tage)

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