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Forschungskooperation zu künstlerischen Therapien

Prof. Dr. Thomas Ostermann

Prof. Dr. Thomas Ostermann

Forschungskooperation zu künstlerischen Therapien

Die Uni Witten/Herdecke und die Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg erforschen künftig gemeinsam künstlerische Interventionen in Gesundheitsförderung und Prävention.

Der Aufbau eines interdisziplinären Forschungsschwerpunktes „Künstlerische Interventionen in Gesundheitsförderung und Prävention“ wird an der Hochschule für Künste im Sozialen (HKS), Ottersberg vom Land Niedersachsen bereits seit 2016 gefördert (Laufzeit  bis 2020). Künftig arbeitet die HKS mit der Universität Witten/Herdecke (UW/H) in der Förderung von Studierenden und in der Forschung zusammen. Die UW/H ist dafür mit dem Schwerpunkt „Integrative und personalisierte/personenzentrierte Gesundheitsversorgung“ (IPGV) aus dem Department für Psychologie und Psychotherapie der Fakultät für Gesundheit der ideale Partner. „Es bieten sich für Forschungsvorhaben optimale Ergänzungen“, freut sich Prof. Dr. Constanze Schulze der HKS Ottersberg und Leiterin des dortigen Instituts für Kunsttherapie und Forschung. Für Prof. Dr. Thomas Ostermann, der mit seinem Lehrstuhl an der UW/H die methodische Expertise beisteuert, ist vor allem „das gemeinsame Arbeiten an Projekten und der Perspektivenwechsel für die Studierenden“ ein zentrales Element. Hier sind u.a. Tandemprogramme für die Zusammenarbeit von Studierenden beider Institutionen mit Blick auf eine gezielte Nachwuchsförderung geplant. „So können bereits in der Ausbildung die Studierenden voneinander lernen und in späteren Forschungsprojekten im Bereich der Künstlerischen Therapien davon profitieren“, betont Prof. Dr. Constanze Schulze.

Um diese Kooperation zu etablieren, streben UW/H und HKS Ottersberg an, in ausgewählten Forschungsfeldern der Künstlerischen Therapien zusammenzuarbeiten. „Die HKS Ottersberg ist mit ihren innovativen Studiengängen ein idealer Partner, um gemeinsame Forschungsprojekte zu entwickeln. Insbesondere der Bereich der digitalen Medien kann dabei ein zukünftiges Forschungsfeld darstellen“, betont Prof. Dr. Thomas Ostermann.

Ebenso freut sich Prof. Dr. Constanze Schulze über die Chancen der Zusammenarbeit: „Eine grundlegende Annahme der Kunsttherapie ist, dass das Gestaltete etwas mit dem Gestaltenden zu tun hat.“ Daher wird in ersten gemeinsamen Promotionsprojekten ein quantitatives Ratinginstrument zur Analyse des bildnerischen Ausdrucks entwickelt bzw. der Prozess der künstlerischen Gestaltung von Gärten im Hinblick auf seine diagnostische Validität für mentale Gesundheit untersucht.

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