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Nachricht vom 18.06.2019
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Gespräch beim Evangelischen Kirchentag

 Dr. Eckart von Hirschhausen und Prof. Dr. Tobias Esch. Foto: Camillo-Wiz

Dr. Eckart von Hirschhausen (r.) und Prof. Dr. Tobias Esch. Foto: Camillo-Wiz

Gespräch beim Evangelischen Kirchentag

Warum die zweite Lebenshälfte die bessere ist: Dr. Eckart von Hirschhausen und Prof. Tobias Esch diskutieren darüber, worauf wir uns mitten im Leben freuen können.

Wenn in der Mitte des Lebens die Zufriedenheit leidet, hat das oft mehrere Gründe: man soll Karriere machen, Haus bauen, Eltern pflegen, Kinder erziehen und das alles zur gleichen Zeit. Körperlich war man auch schon mal fitter. Tja – wenn man doch für immer 17 bleiben könnte. Wäre man da glücklicher?

Die beiden Freunde Dr. Eckart von Hirschhausen und Prof. Tobias Esch haben diese Frage für sich in ihrem gemeinsamen Buch „Die bessere Hälfte“ mit einem klaren Nein beantwortet. Warum sie das so sehen, diskutieren der Mediziner, Neuro- und Gesundheitswissenschaftler Tobias Esch und der Arzt, Komiker, Autor und Gründer der Stiftung HUMOR HILFT HEILEN Eckart von Hirschhausen am Samstag, 22. Juni 2019 ab 11 Uhr auf dem Evangelischen Kirchentag in Dortmund (C Bühne auf der Kleppingstraße, Innenstadt-West, 144 | a2). Die Moderation übernimmt Ute Dornbach-Nensel (Referentin Diakonie und Öffentlichkeitsarbeit Kirchenkreis Gladbach-Neuss). Musikalisch untermalt wird das Programm vom Young Hope Chor und Band aus Eitorf.

Sprechen werden Esch und von Hirschhausen an diesem Tag über das gemeinsame Buch, über das Alter und Älterwerden. Vorgesehen ist ein „freundlicher Blick durch die Gleitsichtbrille auf die Dinge des Lebens“. Wie in ihrem Buch möchten die beiden die vorherrschende Meinung über das Älterwerden auf den Kopf stellen. Könnte es sein, dass die Zufriedenheit nach der Jugend und der stressigen Phase in der Mitte des Lebens nicht schwindet, sondern wächst? Von Hirschhausen: „Wie in unserem gemeinsamen Buch werden wir im Gespräch nichts beschönigen. Natürlich sprechen wir auch über die Tücken – von Schmerzen, Einsamkeit bis Depressionen – aber das überraschende Fazit der aktuellen Forschung bleibt: wir dürfen neu über uns nachdenken. Wenn wir Menschen dazu geboren und bestimmt sind, innerlich zu reifen und loszulassen, dann ist unser Jugendwahn mehr als hinderlich für die Entfaltung unseres Potentials. Man kann nicht immer 17 sein – muss man auch nicht, um Freude am Leben zu haben!“

Tobias Esch ist Leiter der Universitätsambulanz für Integrative Gesundheitsversorgung und Naturheilkunde sowie des Instituts für Integrative Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung an der Universität Witten/Herdecke, Allgemeinmediziner, Spezialist für die Neurobiologie des Glücks und zugleich seit Jahren mit Hirschhausen befreundet. Hirschhausen ist Deutschlands bekanntester Arzt, Sachbuchautor, Komiker und Moderator.  Seine Spezialität: medizinische Inhalte auf humorvolle Art und Weise zu vermitteln und gesundes Lachen mit nachhaltigen Botschaften zu verbinden.

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