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Nachricht vom 07.10.2021
UniversitätWirtschaft und Gesellschaft

Neue Studie: Wie die Unternehmerfamilie die Digitalisierung im Familienunternehmen beeinflusst

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Die Autoren: Tom Rüsen, Anne K. Heider, Marcel Hülsbeck, Ruth Orestrat
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Titelbild: Der Einfluss der Unternehmerfamilie auf den Digitalisierungsprozess des Familienunternehmens – Determinanten und Wirkung des „digitalen Reifegrades“ einer Unternehmerfamilie
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Neue Studie: Wie die Unternehmerfamilie die Digitalisierung im Familienunternehmen beeinflusst

Praxisstudie des WIFU untersucht den Einfluss der Unternehmerfamilie auf betriebliche Digitalisierungsprozesse und gibt klare Handlungsempfehlungen.

Inwieweit entscheidet die Familie des Familienunternehmens über Wohl und Wehe betrieblicher Digitalisierungsprozesse? Was können Familienunternehmen konkret tun, damit ihre Digitalisierungsbemühungen „fruchten“ und Herausforderungen gemeistert werden? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die aktuelle WIFU-Studie „Der Einfluss der Unternehmerfamilie auf den Digitalisierungsprozess des Familienunternehmens – Determinanten und Wirkung des ‚digitalen Reifegrades‘ einer Unternehmerfamilie“.

Den Kern der Studie bildet eine Online-Befragung, an der sich über 300 VertreterInnen von Familienunternehmen und Unternehmerfamilien beteiligten. Die Teilnehmenden waren häufig (Mit-)GesellschafterInnen oder hatten eine aktive Rolle im Familienunternehmen inne. Das Autorenteam des WIFU kommt zu dem Schluss, dass etwa die Offenheit gegenüber dem Thema Digitalisierung sowie das Ausmaß an Digitalisierungs-Know-how von entscheidender Bedeutung sind. Auch wird deutlich, dass die verschiedenen Digitalisierungsdimensionen wie Produktdigitalisierung und Prozessdigitalisierung bei den Befragten einen unterschiedlichen Stellenwert haben. Und auch nicht-finanzielle Unternehmensziele wie die emotionale Bindung an das Familienunternehmen und die Langfrist-Orientierung sind relevant. Aus den Untersuchungsergebnissen leiten die AutorInnen zehn Handlungsempfehlungen ab, die Mitgliedern von Unternehmerfamilien und Familienunternehmen dabei helfen sollen, die im Digitalisierungskontext auftretenden Herausforderungen effektiv zu bewältigen.

„Es zeigt sich einmal mehr, wie wichtig der Familien-Faktor des Familienunternehmens für eine zukunftsorientierte Ausrichtung ist“, erläutert Prof. Dr. Tom Rüsen, Erstautor der Studie. „Wir halten den digitalen Reifegrad der Unternehmerfamilie für einen entscheidenden Stellhebel für unseren Wirtschaftsstandort. Hier gibt es einigen Nachholbedarf.“

Die komplette Studie steht auf der Homepage des WIFU (www.wifu.de) zum kostenlosen Download bereit.

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