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Neues Lehrformat „Wittener ManagementWerkstatt“ gestartet

Neues Lehrformat „Wittener ManagementWerkstatt“ gestartet

Die Managementwerkstatt ermöglicht vom ersten Tag an eine Vernetzung von Theorie und Praxis.

Ostermann ist dabei, die Sparkasse Witten, das Evangelische Krankenhaus, Ardex und Kaufhof machen mit – sie alle beteiligen sich an der Wittener Managementwerkstatt, einem neuen Lehrformat im Studiengang Management B.Sc., und fördern junge Studierende schon beim Einstieg in das Studium. Die Managementwerkstatt ermöglicht vom ersten Tag an eine Vernetzung von Theorie und Praxis. So werden am Montag im universitären Seminar Managementtheorien und -konzepte diskutiert, am Dienstag dann gehen die Studierenden mit Leitfragen in ihre Partnerunternehmen und lernen von der gelebten Unternehmenspraxis.

Die Partnerunternehmen bilden verschiedene Branchen und Unternehmensgrößen ab, sie unterscheiden sich in Struktur und Prozessen. Durch die Rückkopplung ins Seminar gewinnen die Studierenden ein erstes Bild von der Vielfalt wirtschaftlicher Tätigkeit in einem regionalen Kontext. „Die Verknüpfung von theoretischen Konzepten und praktischer Erfahrung fördert die Wahrnehmung von betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen und beschleunigt den Wissensaufbau“, erklärt Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko. Sie hat das innovative Lehrformat entwickelt, um den immer jüngeren Abiturienten einen guten Start in ihr wirtschaftswissenschaftliches Studium zu geben. „Die Studierenden waren begeistert und haben im ersten Semester außerordentlich viel gelernt“, freut sie sich. „Und die kooperierenden Unternehmen hatten Freude an der Förderung junger Talente, dafür muss man ihnen danken.“ Sie weiß, dass die Kooperation für die Unternehmen auch mit Aufwand verbunden ist.

Neun Unternehmen haben sich im Wintersemester an der Managementwerkstatt beteiligt. Dr. Sina Küper, Geschäftsführerin beim Einrichtungshaus Ostermann, sagt dazu: „Die Studierenden sind wissbegierig, der Austausch hat mir Spaß gemacht. Wir freuen uns auf das nächste Team.“ Ulrich Heinemann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse und auch engagiert als Vorsitzender der Wittener Universitätsgesellschaft e.V., unterstützt ausdrücklich diesen Weg, Studenten frühzeitig „Praxisluft schnüffeln zu lassen“. Und Stephan Kohorst, Geschäftsführender Gesellschafter des Spezialisten für Wundauflagen Dr. Ausbüttel formuliert es so: „Das sind aufgeweckte junge Leute, denen der Kontakt zur Praxis gut tut. Das fördern wir gern.“

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