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Schnuppertage an der Universität Witten/Herdecke

Schnuppertage an der Universität Witten/Herdecke

Im Januar und Februar 2019 können Interessierte Lehrveranstaltungen des Masterstudiengangs „Multiprofessionelle Versorgung von Menschen mit Demenz und chronischen Einschränkungen“ besuchen.

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) öffnet ihren Studiengang „Multiprofessionelle Versorgung von Menschen mit Demenz und chronischen Einschränkungen“ an zwei Schnuppertagen für alle Studieninteressierten. Am 19. Januar sowie am 26. Februar 2019 werden die Teilnehmenden reguläre Lehrveranstaltungen des deutschlandweit ersten Studiengangs zum Schwerpunktthema „multiprofessionelle innovative Konzepte zur Versorgungsgestaltung von Menschen mit Demenz und chronischen Einschränkungen“ besuchen können.

Immer mehr Menschen werden immer älter. Vor dem Hintergrund dieser demographischen Entwicklung verändert sich die Versorgungsgestaltung für Menschen mit Demenz und anderen chronischen Einschränkungen erheblich. Neue Berufsfelder entstehen. So benötigen zum Beispiel Akutkliniken, Kommunen, Gesundheits-, Sozial- und Pflegeeinrichtungen, Trägerorganisationen, Wohnungsbauunternehmen und Wohlfahrtsverbände Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die multiprofessionell aufeinander abgestimmte Problemlösungen entwickeln können. Ähnliches gilt für die Bereiche der städtischen Infrastrukturentwicklung, der Architektur und Psychologie sowie für Therapieberufe und die Sonderpädagogik.

Die Chancen für Absolventinnen und Absolventen des multiprofessionellen Studiengangs, ihre beruflichen Tätigkeiten zu erweitern, sind bereits aktuell sehr gut und werden zukünftig weiter wachsen. Denn schon heute haben Versorgungsfragen eine zunehmende soziale, politische, ökonomische und kulturelle Bedeutung, und der Bedarf an umfassend qualifizierten Expertinnen und Experten, Beraterinnen und Beratern sowie Leitungskräften steigt.

„Wir sind der Meinung, dass die gesundheits- und sozialpolitischen, ökonomischen, humanitären und zivilgesellschaftlichen Aufgaben, die die zukünftige Versorgungslandschaft an uns stellt, am besten in multiprofessionellen Teams gelöst werden können“, sagt Prof. Dr. Ulrike Höhmann. „Hier setzt unser Masterstudiengang an. Er widmet sich wissensbasierten, multiprofessionellen Lösungen für diese Herausforderungen. Die Lerninhalte sind interdisziplinär zusammengesetzt und werden von erfahrenen Lehrenden unterschiedlicher Professionen vermittelt. Ausgehend von einem großen Bedarf an Expertinnen und Experten zielt der Studiengang auf die Aneignung fundierter wissenschaftlicher Erkenntnisse, methodischer Kompetenz und berufspraktischer Qualifikationen. Sie sollen zum fachübergreifenden Handeln in Tätigkeitsfeldern der direkten und indirekten Versorgungsgestaltung befähigen.“

Schnuppertag Multiprofessionelle Versorgung von Menschen mit Demenz und chronischen Einschränkungen

  • Samstag, 19. Januar 2019 (9 bis 14:30 Uhr): „Gerechtigkeit und Hilfelogik“ bei Dr. Helen Güther
  • Samstag, 16. Februar 2019 (11 bis 14:30 Uhr): „Quantitative Forschung“ bei Dr. Rebecca Palm
  • Samstag, 16. Februar 2019 (11 bis 14:30 Uhr): „Pflegemix“ bei Dr. Helen Güther


Anmeldung: www.uni-wh.de/demenz

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