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Nachricht vom 09.10.2018
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Universität Witten/Herdecke vernetzt sich weiter in Asien

Von links nach rechts: Teesono Liaonan (Reisebegleiter), Prof. Amamura Yuiji (Fukuoka International Universität, Vorsitzender Isei-Institut), Prof. Martin Woesler (UW/H), Prof. Xu Shiyi (Schanghai Normal Universität), Prof. Amamura Kai (Nishinihon Short-term Universität,Forscherin an der Huadong Normal Universität, Direktorin Isei-Institut), Chang Ting-Ya (Chinesisch-Dozentin UW/H)

Von links nach rechts: Teesono Liaonan (Reisebegleiter), Prof. Amamura Yuiji (Fukuoka International Universität, Vorsitzender Isei-Institut), Prof. Martin Woesler (UW/H), Prof. Xu Shiyi (Schanghai Normal Universität), Prof. Amamura Kai (Nishinihon Short-term Universität,Forscherin an der Huadong Normal Universität, Direktorin Isei-Institut), Chang Ting-Ya (Chinesisch-Dozentin UW/H)

Universität Witten/Herdecke vernetzt sich weiter in Asien

Gemeinsame Forschungsanträge, Workshops und Studenten-Austausch wurden vereinbart.

Eine Delegation mit japanischen und chinesischen Wissenschaftlern kam am 5. Oktober an die Universität Witten/Herdecke (UW/H) und hatte zahlreiche Vorschläge für gemeinsame Forschungs-Projekte und Workshops im Gepäck. Prof. Amamura Yuiji (Fukuoka International University, Direktor Isei Institute, Japan) führt alle zwei Jahre Konferenzen zur Ästhetik von chinesischen Schriftzeichen durch, zuletzt mit der UNESCO in Frankreich. Auf diesem Gebiet möchte er mit der UW/H zusammen arbeiten.

Prof. Xu Shiyi von der Shanghai Normal University möchte die Erforschung klassischer chinesischer Literatur auf internationaler Ebene voranbringen. UW/H-Forscher Woesler erhält nun bei Forschungs-Anträgen an japanische Stiftungen, die auf Englisch und Japanisch eingereicht werden müssen, Unterstützung durch die japanischen Kolleginnen und Kollegen, unter anderem durch Prof. Amamura Kai (Nishinihon Short-term University, Forscherin an der Huadong Normal University, Isei-Institutsleiterin). Für die kommenden Jahre wurden Themen für Workshops erörtert.

Das Interessante: Die Gespräche an der Universität Witten/Herdecke wurden auf Chinesisch geführt, da China gemeinsamer Forschungsgegenstand aller Wissenschaftler ist. Die Wissenschaftler wurden auf die Universität Witten/Herdecke aufmerksam, da die hier angesiedelte Professur für Literatur und Kommunikation in China schon zwei Mal die Jahrestagung des Weltverbandes Chinawissenschaften ausgerichtet hat. Prof. Yuiji ist lebenslanges Mitglied des Weltverbandes.

Die Delegations-Teilnehmer wollen ihren japanischen und chinesischen Studierenden von den Studienmöglichkeiten an der Universität Witten/Herdecke berichten. Prof. Yuiji zeigte sich von den Leistungen der Universität Witten/Herdecke insbesondere in Medizin, Wirtschaft und bei den Studiengängen Politik-Philosophie-Ethik sowie Ethik und Organisation sehr angetan und erklärte, die verdienstvolle Übersetzungsleistung der Professur Literatur und Kommunikation habe sich bis nach Japan herumgesprochen. UWH-Forscher Woesler hatte den sechsbändigen, 250-Jahre alten chinesischen Roman "Traum der Roten Kammer" mit einem Kollegen ins Deutsche übersetzt.

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