Silhouette Universität Witten/Herdecke
Aktuelles
Nachricht vom 20.12.2018
UniversitätGesundheit

Update Forschung für Ärzte in Nepal

Update Forschung für Ärzte in Nepal

Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke und München zeigten Medizinern in Nepal Wege in die Forschung

Prof. Dr. Rolf Lefering von der Universität Witten/Herdecke hat zusammen mit zwei Unfallchirurgen aus München Ärzten in Nepal das Thema Forschung vermittelt. Als Experte für Statistik war der kommissarische Leiter des Instituts für Forschung in der Operativen Medizin (IFOM) eingeladen worden, Ende November zusammen mit einem emeritierten Ordinarius (Prof. Dr. Dr. Ernst Mutschler) und einem Notfallmediziner (Dr. Heiko Trentzsch) aus München diese Fortbildung zu organisieren. Drei nepalesische Professoren waren ebenfalls als Dozenten eingebunden. Vom 23. bis zum 25. November 2018 fand dieser Kurs dann im Dhulikhel Hospital in der Nähe von Kathmandu in Nepal statt. „Wir haben den 25 nepalesischen Ärzten zeigen können, wie man von der ersten Forschungsskizze über ein Protokoll, die Mitteleinwerbung und Organisation bis zur Auswertung, Publikation und Vortrag so ein Forschungsprojekt auf die Beine stellt“, beschreibt Lefering die Mission. Über die Theorie ging es aber für ihn auch gleich um ganz konkrete statistische Beratung für drei bereits laufende Projekte.

Dieses Format des dreitägigen Intensivkurses mit Kleingruppenarbeit wurde früher in Deutschland sehr erfolgreich für junge akademische Chirurgen etabliert („Von der Idee zur Publikation“) und nun erfolgreich exportiert. Die klinische Forschung in Nepal steckt noch in den Kinderschuhen und es existieren aktuell nur wenige internationale Publikationen. Dies soll sich nun ändern, wie die Gastgeber betonten.

Die deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie und Orthopädie (DGOU), die den Aufenthalt finanziert hat, hat mit der nepalesischen Schwesterorganisation ein Abkommen unterzeichnet, das für fünf Jahre diese Kontakte und gegenseitigen Besuche nachhaltig möglich macht.

 

Übersicht

Bereich:
UniversitätGesundheit