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Nachricht vom 26.02.2019
UniversitätWirtschaft und Gesellschaft

UW/H-Studentin Marla Hinkenhuis mit JMK-Award ausgezeichnet

Dr. Saskia Möckel (Jane M. Klausman Komitee), Prof. Joachim Zweynert, Marla Hinkenhuis, Andrea Onnebrink (Präsidentin Zonta Club Dortmund) (v.l.)

Dr. Saskia Möckel (Jane M. Klausman Komitee), Prof. Joachim Zweynert, Marla Hinkenhuis, Andrea Onnebrink (Präsidentin Zonta Club Dortmund) (v.l.)

UW/H-Studentin Marla Hinkenhuis mit JMK-Award ausgezeichnet

Zonta setzt sich für die Verbesserung von Bedingungen für Frauen in sozialer, gesundheitlicher, rechtlicher, politischer und beruflicher Hinsicht ein.

Marla Hinkenhuis, die an der Uni Witten/Herdecke „Philosophie, Politik und Ökonomik“ (PPÖ) studiert, erhält den Jane M. Klausman Award 2018 des Zonta Club Dortmund. Verliehen wurde der Preis im Rahmen einer Feier am 21. Februar 2019 im Mercure Hotel Dortmund.

„Empowering women through service and advocacy” – unter diesem Motto setzt sich Zonta International für die Verbesserung von Bedingungen für Frauen in sozialer, gesundheitlicher, rechtlicher, politischer und beruflicher Hinsicht ein. Hierzu zählen lokale und internationale soziale Projekte, genauso wie die Würdigung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements und der Karriere junger Frauen. Die Organisation berufstätiger Frauen, die in diesem Jahr ihr hundertjähriges Jubiläum feiert, umfasst gegenwärtig 29.000 Mitglieder in 63 Nationen. Eine dieser Frauen war Jane M. Klausman, eine erfolgreiche Unternehmerin und Politikerin, die Mitglied des Zonta Clubs Syracuse/New York war. Sie setzte sich zeitlebens für engagierte junge Frauen und deren Berufschancen im Wirtschaftsleben ein. Nach ihrem Tod hinterließ Klausman Zonta International einen Teil ihres Vermögens, aus dessen Ertrag seit 1998 das „Jane M. Klausman Women in Business Scholarship Programm“ finanziert wird, in dessen Rahmen die einzelnen Zonta Clubs herausragende Studentinnen auszeichnen.

Der JMK-Award des Zonta Club Dortmund richtet sich dabei an herausragende Studentinnen mit Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften (oder eines Studienganges mit Wirtschaftsbezug), die sich mindestens im zweiten Jahr eines Bachelor- und höchstens im letzten Jahr eines Masterstudienganges einer Dortmunder Hochschule (TU, FH, ISM und FOM) oder der Universität Witten/Herdecke befinden. Mit dem Preis möchte der Zonta Club Dortmund diese Studentinnen auf ihrem Weg zu einem erfolgreichen Studienabschluss unterstützen. Den Award 2018 erhielt Marla Hinkenhuis für ihre sehr guten Leistungen im PPÖ-Bachelorstudiengang an der UW/H.

Joachim Zweynert, Professor für International Political Economy an der UW/H, hielt die Laudatio. Er ging sowohl auf das vielfältige Engagement, als auch auf die sehr guten Studienleistungen der Preisträgerin ein und charakterisierte sie als eine Studentin, die „einerseits wissenschaftlich-analytisch viel zu leisten vermag, dies aber nicht mit einer grüblerischen Ader verbindet, sondern im Gegenteil mit einem ausgeprägten Gestaltungswillen. Und da sie dabei noch eine ausgeprägte Teamfähigkeit und Grundgelassenheit mitbringt, kann man ihr tatsächlich in ganz besonderem Maße zutrauen, nicht nur eine wie auch immer geartete Karriere zu machen, sondern in dem, was sie tut, auch einen Unterschied zu machen“.

Einen Unterschied machen – dies stellt auch eines der Anliegen des PPÖ-Studiengangs an der UW/H dar. In seiner Rede beschrieb Prof. Zweynert, dass die Wissenschaft weitgehend disziplinär organisiert ist, während die großen Herausforderungen der Gegenwart – Klimawandel, Migration, digitale Transformation – ganz unterschiedliche Bereiche betreffen. Er stellte fest, dass „wir als Unis Menschen ausbilden, von denen wir hoffen, dass sie in der Lage sein werden, die realen Probleme der realen Welt zu lösen. Und wenn wir diesen Menschen ein Tunneldenken beibringen, dann erfüllen wir diese Aufgabe schlecht oder gar nicht. Worum es uns also geht ist, Zusammen-Denker auszubilden, die in der Lage sind, komplexe Probleme aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten, diese Perspektiven zusammenzuführen und dadurch zur Lösung dieser Probleme beizutragen. Das klingt nicht nur anspruchsvoll, das ist es auch.“

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