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Wissenschaftsrat stellt Department für Pflegewissenschaft sehr gutes Zeugnis aus

Wissenschaftsrat stellt Department für Pflegewissenschaft sehr gutes Zeugnis aus

Im Rahmen der Reakkreditierung der UW/H im Juli begutachtete das Gremium auch die Leistungen des Departments. Das Fazit fällt überdurchschnittlich gut aus. Lesen Sie hier die wichtigsten Passagen im Wortlaut.

Stellungnahme des Wissenschaftsrates zur Arbeit des Departments für Pflegewissenschaft im Rahmen der Reakkreditierung der Universität Witten/Herdecke vom 06.07.2018 (in Auszügen)

Department für Pflegewissenschaft
Das Department für Pflegewissenschaft verfügt über eine insgesamt gute Personalausstattung. Die fünf Professuren im Umfang von 4,3 VZÄ ermöglichen eine gute Betreuung der Studierenden und ein hohes Engagement in der Forschung. Erfreulich sind auch die hohe Zahl der Stellen beim wissenschaftlichen Mittelbau (13,2 VZÄ) sowie der geplante Aufwuchs auf 19 VZÄ, was wesentlich zu den guten Forschungsleistungen des Departments beitragen dürfte.

Das Department für Pflegewissenschaft kann auch im deutschlandweiten Vergleich als forschungsstark und wettbewerbsfähig bewertet werden. Die Leistungsfähigkeit des Departments wird nicht zuletzt durch die Ansiedlung des Deutschen Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) der Helmholtz Gemeinschaft in Witten unterstrichen, das gemeinsame Berufungen mit der UW/H durchführt und dessen Forschungsschwerpunkt die Versorgung von Menschen mit Demenz ist. Daneben kann das kooperative Forschungskolleg „FamiLe“ (Familiengesundheit im Lebensverlauf) als besonders forschungsstark und sichtbar positiv hervorgehoben werden.

Das Department für Pflegewissenschaft leistet im Rahmen der Versorgungsforschung Beiträge zu Bereichen wie Krankheitserleben und Krankheitsbewältigung der Patienten, Interventionsentwicklung und -implementierung, dem Versorgungskontext, Kindern als spezifischer Zielgruppe, Multiprofessionalität und Kompetenzentwicklung von Pflegenden. Das kooperative Forschungskolleg „FamiLe“ (Familiengesundheit im Lebensverlauf), das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, erforscht verschiedene Problemlagen von Individuen und Familien unter Berücksichtigung sozialer und kultureller Faktoren. Außerdem befindet sich in Witten ein Standort des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) mit dem Forschungsschwerpunkt „Versorgungsstrategien für Menschen mit Demenz“.
Die wichtigsten Kooperationen des Departments für Pflegewissenschaft in Lehre und Forschung sind nach Angaben der Universität der Europäische Hochschulverband ENNA (European Network Nursing Academies), das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) am Partnerstandort Witten und die Hochschule für Gesundheit, Bochum.

Positiv zu erwähnen ist zudem die thematische Bündelung von Forschungsfragen u. a. in der gemeinsamen Doktorandenausbildung mit der Hochschule Osnabrück und mit der Hochschule für Gesundheit Bochum. Die Höhe der verausgabten Drittmittel betrug im Jahr 2017 ca. 1,6 Mio. Euro, die v. a. von Bund und Ländern stammten, und ist als überdurchschnittlich zu bewerten.
Die Forschungsstärke des Departments spiegelt sich auch in seinen Publikationsleistungen wider. Die Professorinnen und Professoren veröffentlichen überwiegend in renommierten und zumeist internationalen Zeitschriften. Ihre Veröffentlichungen sind damit weithin sichtbar und als überdurchschnittlich zu bewerten.

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