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Wittener Wassersparprojekt in Indien wurde von Asiatischer Entwicklungshilfe-Bank ausgezeichnet

Wittener Wassersparprojekt in Indien wurde von Asiatischer Entwicklungshilfe-Bank ausgezeichnet

Als einziges Wasserforschungsprojekt bei hochrangiger Jahrestagung der Asiatischen Entwicklungsbank vorgestellt

Die Bundesrepublik Deutschland ist in diesem Jahr erstmals Gastgeber der Jahrestagung der Asiatischen Entwicklungsbank. Hochrangige Akteure aus Politik, Wirtschaft und Finanzwelt, Wissenschaft sowie Zivilgesellschaft, kommen vom 2. bis 5. Mai 2016 in Frankfurt am Main zusammen. Unter dem Motto "Kooperation für nachhaltige Entwicklung" diskutieren die Experten aktuelle Fragen der Entwicklungsfinanzierung.

Das Wittener Projekt zur Einsparung von Trinkwasser in Südindien "WaLUE" (www.walue-india.de) wurde als best practice case und einziges Wasserforschungsprojekt ausgewählt. Diese erfolgreiche Kooperation von angewandter Forschung und Entwicklungszusammenarbeit wurde in Frankfurt am 3. Mai präsentiert.

Das Projekt leitet Prof. Dr. Karl-Ulrich Rudolph am Institut für Umwelttechnik und Management der Universität Witten / Herdecke. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert in Kooperation mit der KfW Bank die Bemühungen für eine nachhaltige Wasserwirtschaft. Ganz konkret will WaLUE die riesigen Verluste an Wasser durch Lecks und Diebstahl beseitigen. Ein Konzept das einerseits den lokalen Gegebenheiten entspricht und gleichzeitig ein bankenfähiges und nachhaltiges Geschäfts- und Betriebsmodell entwickelt bildet die Grundlage, um vor Ort einen ressourcenschonenden Einsatz von Wasser zu organisieren.

Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie wurde das Projekt im Rahmen der IGAWE Session "Solutions for urban water efficiency" vorgestellt und diskutiert. IGAWE steht für Indo German Alliance for Water Efficiency - ein Firmenverbund von WaLUE-Partnern und anderen  führenden deutschen Unternehmen. Sie alle haben gemeinsam  auf Basis der WaLUE-Ergebnisse und Erfahrungen  in Indien wassertechnische Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten. Diese Verbindung von Forschung und Praxis während der Projektlaufzeit von WaLUE – etwas, das nicht nur in Deutschland oft die Barriere für eine Verbreitung und Implementierung der geleisteten Forschungsarbeit darstellt und in Ländern wie Indien als eine der größten Herausforderungen gilt – ist einer der Hauptgründe für die erfolgreiche Umsetzung und internationale Anerkennung des WaLUE Projektes.


Weitere Informationen IEEM gGmbH - Institut für Umwelttechnik und Management an der Universität Witten/Herdecke
Tel.: 02302 / 91401-0
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www.uni-wh-ieem.de
Ansprechpartner: Keno Strömer

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Das Institut für Umwelttechnik und Management an der Universität Witten/Herdecke (Institute of Environmental Engineering and Management, IEEM) verbindet die Bereiche Ingenieurwesen und Umwelt-Ökonomie zu einem anwendungsbezogenen, wissenschaftlichen Ansatz im weiten Feld der klassischen Siedlungswasserwirtschaft (Wasser, Abwasser, Abfall).
Ziel des Instituts ist es, innovative technische und ökonomische Lösungen zu erarbeiten und international umzusetzen, um ein nachhaltiges Wirtschaften und den Schutz von Umweltressourcen zu ermöglichen. Dies umfasst auch die Entwicklung moderner Managementmethoden und Organisationsstrukturen, mit denen technische und institutionelle Konzepte optimal gestaltet und effizienzorientiert umgesetzt werden.

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