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Nachricht vom 30.06.2022
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Wo liegen die Wurzeln des Konflikts in der Ukraine?

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Welche Grenzen gelten in Zukunft? | Foto: iStock/omersukrugoksu

Wo liegen die Wurzeln des Konflikts in der Ukraine?

Studierende der UW/H ermitteln kollektive Traumata durch systemische Aufstellungen.

Mit systemischen Aufstellungen wollen Prof. Dr. Kazuma Matoba und sein studentisches Team von der Universität Witten/Herdecke (UW/H) den Ost-West-Konflikt ergründen und kollektive Traumata offenlegen. Für das Wochenendseminar vom 9. bis 10. Juli 2022 im Unikat Witten können sich auch interessierte Bürger:innen anmelden.

„Der Krieg in der Ukraine kann als Teil eines größeren Konflikts zwischen Osten und Westen gesehen werden. Inwiefern hat dieser Konflikt seine Wurzeln in tiefliegenden kollektiven Traumata und wie lassen sich diese erkennen oder gar lösen? Dieser Frage wollen wir mit systemischen Aufstellungen gemeinsam nachgehen“, erklärt Prof. Dr. Kazuma Matoba das Konzept.

Die aktiven Teilnehmer:innen repräsentieren dabei als so genannte Stellvertreter:innen bestimmte Personen(gruppen), die miteinander räumlich in Beziehung gesetzt werden. Auf diese Weise können Konflikte, Zusammenhänge und Tabus, aber auch vorhandene Ressourcen und Lösungsansätze aufgezeigt werden.

Die verwendete Methode des Trauma-Integrationsprozess (CTIP) zur Bearbeitung und Integration von individuellen, historischen und kollektiven Traumata wurde von Thomas Hübl entwickelt, der sich an dem Wochenende voraussichtlich zeitweise online zuschalten wird. Begleitet wird der gesamte Prozess durch den systemischen Coach und Moderator Roland Remus.

Das Seminar findet an folgenden Tagen statt:

  • Samstag, 9. Juli, von 13 Uhr bis 19 Uhr (wahlweise mit anschließendem Abendessen und Online-Gespräch mit Thomas Hübl)
  • Sonntag 10. Juli von 10 Uhr bis 16 Uhr.

Interessierte können sich noch bis zum 8. Juli 2022 per E-Mail bei ctip@uni-wh.de anmelden.

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