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Aktuelles

Weltgesundheit - Soziale Verantwortung global denken

- Nach Wahrheit streben
- Zur Freiheit ermutigen
- Soziale Verantwortung fördern

Diese drei Tugenden schreibt sich unsere Universität auf ihre Fahnen.

Eine Wahrheit ist, dass die Wahrnehmung und das Verständnis verschiedener Menschenbilder und Weltanschauungen anderer Kulturkreise uns bereichern können. Auch vermag uns die Integration unterschiedlicher therapeutischer Vorgehensweisen Perspektiven zu eröffnen, die größer sind als unsere westlich geprägte Schulweisheit allein es sich zu träumen vermag – denn sie schenkt ein glo­bales Bild des Menschen; ein Verständnis, das über die Summe von messbaren Werten hinaus Be­stand hat.

Eine andere Wahrheit ist, dass nur ein Bruchteil der Weltbevölkerung freien Zugang zu der Art von medizinischer und psychologischer Versorgung hat, die bei uns für selbstverständlich erachtet und gelehrt wird.

-     Warum ist das so?

-     Was macht Wohlstand mit der Gesundheit und umgekehrt? Was Armut?

-     Wieso beschäftigen wir uns in unserem eigenen Gesundheitswesen alltäglich mit Krankheiten, wie Übergewicht, Diabetes, Herzerkrankungen und anderen Zivilisationskrankheiten, die in vie­len Fällen "selbst gemacht" sind?

-     Wie ist die medizinische Situation in anderen Teilen der Welt?

-     Wie begegne ich als Student, Arzt, Therapeut eigentlich völlig anderen Auffassungen von Medi­zin, Gesundheit, Krankheit und Menschlichkeit?

-     Welche Möglichkeiten der Begegnung und des Von-Einander-Lernens und welche Wege zum Ausgleich mit Menschen in anderen Kulturkreisen und Lebenssituationen gibt es?

-     Wie weit geht soziale Verantwortung und wie viel soziale Verantwortung geht aus der Freiheit hervor, in einem der wohlhabendsten und einflussreichsten Länder der Welt studieren zu dürfen?

Die Initiative Weltgesundheit, eine Kooperation zwischen dem Integrierten Begleitstudium Anthro­posophische Medizin und dem gemeinnützigen Verein L’appel Deutschland e.V., will zusammen mit ihrem Schirmherren Dr med. Tankred Stöbe Studierende der Universität Witten/Herdecke an das Thema Weltgesundheit heranführen und die Möglichkeit dazu schaffen, eigene Antworten auf diese Fragen zu finden.

Arbeitsfelder werden vornehmlich die vorklinischen Semester der Humanmedizin, die Bachelor-semester im Studienfach Psychologie und Psychotherapie und das Studium Fundamentale sein. In dessen Rahmen ist eine Vortrags- und Seminarreihe geplant, die fakultätsübergreifend die Themen humanitäre Hilfe, Global Health, globale Aspekte der mentalen Gesundheit und die Reflektion der eigenen Geisteshaltung (Privilegienbewusstsein, Rassismuskritik) behandeln wird.

Dr. med. Tankred Stöbe:

21.10.2016, 19.00h; FEZ, Kl. Saal: Filmvorstellung “Living in Emerency“ und anschl. Diskussion

22.10.2016, 8.00–16.00h; FEZ:  Die Rolle humanitärer Hilfe weltweit - Workshop*

22.10.16, 20.00h; FEZ: Lybien – Bürgerkrieg in einem unbekannten Land - Vortrag

Austen P. Brandt für Phönix e.V.:

08.12.2016, 19.00h; FEZ: Vortrag z. Rassismuskritik und Privilegienbewusstsein

07.01.2017, 10.00h; E109: Workshop* u. Rassismuskritik und Privilegienbewusstsein

Dr. Ha Vinh Tho:

14.01.2017, 16.00h; FEZ, Gr. Saal: Mentale Gesundheit weltweit  - Vortrag

Dr. Olaf Horstick:

17.03.2017, 18.00h; FEZ: Global Health und dem aktueller Stand der internationalen Entwicklungszusammenarbeit - Vortrag

18.03.2017, 9.00-16.00h; FEZ: Workshop*

*Anmeldung zu den Workshops erforderlich

8. Fall-Tag Integrative Medizin mit Real-Patienten-Vorstellung

Zeit: Do. 18.05.2017, 09.00-17.30h
Ort: Universität Witten/Herdecke, Richtersaal, Stockumer Str. 10, Witten

Der deutschlandweit erste universitäre Fall-Tag für Integrative Medizin im Dezember 2008 setzte die Anstrengungen des „Dialogforum für Pluralismus in der Medizin“ unter der Leitung und Schirmherrschaft des Bundesärztekammerpräsidenten fort.

Am Fall-Tag Integrative Medizin wird ein anwesender Patient von Vertretern verschiedener medizinischer Richtungen befragt. Je ein Vertreter der Schulmedizin, der Homöopathie, der Anthroposophischen Medizin und erstmals Osteopathie demonstrieren ihr praktisches Vorgehen und erläutern den Weg der Diagnosestellung und Therapiefindung. In mehreren Kleingruppen erarbeiten Studierende mit einem der obigen Dozenten Näheres zu den Methoden der jeweiligen Medizinrichtung. Abschließend diskutieren die Dozenten mit dem Auditorium Möglichkeiten und Grenzen der integrativ-medizinischen Zusammenarbeit.

Die Veranstaltung wird vom Ausschuss „Integrative Medizin und Perspektivenpluralismus“ der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung in Deutschland (GMA) in Kooperation mit dem Integrierten Begleitstudium Anthroposophische Medizin (IBAM) durchgeführt.

Für Kooperationen zur Entwicklung und Durchführung von Fall-Tagen in Integrativer Medizin mit realen Patienten sprechen Sie uns gerne an => email

Podcast zum Vortrag "Gerhard Kienle und die Universität Witten/Herdecke"

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Am 26. April 2016 hat Prof. Dr. Peter Selg anlässlich des 33. Geburtstages der UW/H einen Vortrag zum Thema “Gerhard Kienle und die Universität Witten/Herdecke” gehalten. Der Vortrag wurde im Rahmen der Podcast-Reihe „das kleine g“ der UWH aufgezeichnet.

PD Dr. med. Gerhard Kienle (1923-1983), Gründer der Universität Witten/Herdecke und des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke, starb vor 33 Jahren am 2. Juni 1983. Die Freie Universität Witten/Herdecke war sein Lebenswerk. Als sie eröffnet wurde - intern am 29. April 1983 in Herdecke und öffentlich am 30. April 1983 mit einer Feier im Wittener Saalbau - lag Gerhard Kienle auf der Intensivstation des Gemeinschaftskrankenhauses.

Die Vorüberlegungen zur Gründung und wesentliche Leitideen reichen in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts zurück. Gerhard Kienle stellte bereits in den 1950er Jahren “ein merkwürdiges Verhältnis zwischen Wissenschaft, Technik und Zerstörungspotenz” fest. Und er sah, wie Peter Selg es formulierte, “was passiert, wenn Unis Erfüllungsgehilfen von staatlichen oder ökonomischen Interessen werden und sich nicht ihre Curricula selber geben können”.

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Dr. Christian Scheffer (2.v.r), Leiter der Ausbildungsstation gemeinsam mit Dr. Gabriele Lutz (Leiterin Klinisches Reflexionstraining, 2.v.l) sowie mit Maria Paula Valk-Draad (Koordination, 3.v.r.), Dr. Marzellus Hofmann (Prodekan Lehre UWH, 1.v.r.), Stephanie Frank (Stationsleitung, 1.v.l) und den PJ-Studierenden der Ausbildungsstation

NRW-Lehrpreis 2015 geht an die Ausbildungsstation der Uni Witten/Herdecke im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke

Medizinstudierende im praktischen Jahr (PJ) lernen eigenständiges Arbeiten und reflektieren ihre Behandlungsmethoden

Die Ausbildungsstation der Universität Witten/Herdecke im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke ist mit dem NRW-Lehrpreis 2015 ausgezeichnet worden. Beim landesweiten Treffen der medizinischen Fakultäten in Nordrhein-Westfalen am Freitag, den 13.11.2015, wurde der mit 5.000 Euro dotierte Preis gleich zwei Mal vergeben: Die aus Medizinstudierenden verschiedener Universitäten bestehende Jury verlieh ihn drei Studierenden der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn für ein rein studentisch geleitetes Sonographie-Projekt und eben der Universität Witten/Herdecke.

Weitere Informationen bei Dr. med. Christian Scheffer, 02330-623468,  email  und unter www.ausbildungsstation.de

 

 

 

Gastprofessor Aviad Haramati an der UWH

direkt zum Interview (podcast)

Wir freuen uns, dass wir Prof. Aviad Haramati im Rahmen seiner Gastprofessur an der UWH empfangen konnten! Prof. Haramati ist  Professor für Physiologie an der Georgetown University School of Medicine. Seit vielen Jahren engagiert er sich für eine Weiterentwicklung des Medizinstudiums und ist gefragter Redner auf internationalen Kongressen. Die Entwicklung von Empathie und Professionalität sowie die Relevanz von Komplementärmedizin im Medizinstudium sind zentrale Arbeits- und Forschungsschwerpunkte von ihm. Darüber hinaus ist Prof. Haramati eine der prägenden Persönlichkeiten der US-amerikanischen Bewegung für Integrative Medizin; im Consortium of Academic Health Centers for Integrative Medicine (www.imconsortium.org) sind über 60 akademisch-medizinische Zentren der USA zusammengeschlossen.

In der Podcast-Reihe „das kleine g“ der UWH spricht Prof. Aviad Haramati mit dessen Begründer Martin Rützler, cand.med. Maya Cosentino und Diethard Tauschel. Themen sind dabei eine Medizin, die den ganzen Menschen im Blick hat, die Besonderheiten der Ausbildung der Humanmedizin-Studierenden an der UWH und am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke sowie über Achtsamkeit und Meditation und ihre Relevanz für Patienten, Ärzte und Studenten.

direkt zum Interview (podcast)

(c) Bilder: Marlyn Koop / Kristin Frommann

Aktuelle Dokumentation zur Exkursion

„Ärzte in Auschwitz. Über die Beziehungen des Nationalsozialismus zur Medizin.“

Innerhalb der 10-jährigen Kooperation des Integrierten Begleitstudium Anthroposophische Medizin (IBAM) mit dem Studium fundamentale haben sich Fragen nach dem Ethos des Handelns insb. in der Medizin als ein Schwerpunkt herausgebildet. Zu den Veranstaltungen mit Prof. Dr. Peter Selg zu diesem Thema zählen insbesondere auch die Exkursionen nach Auschwitz. Sie finden vor Ort zusammen mit den dortigen Historikern unter Leitung von Dr. Krzysztof Antończyk statt und konnten 2015 nun zum dritten Mal nach 2008 und 2012 durchgeführt werden. Eingebettet in die Entwicklungsdimensionen und zeitgeschichtlichen Kontexte sind als Hauptelemente die Besichtigung der Lager in Auschwitz und Birkenau, die Begegnung mit einem Zeitzeugen und Seminare zur Lagerwirklichkeit anhand von Biografien und Situationen, welche sich konkret ereigneten. Die Teilnehmer haben ihre Bewusstwerdung, Reflexion und Verarbeitung des äußerlich und insb. innerlich Erlebten in einer Dokumentation nieder gelegt und der Öffentlichkeit im Rahmen einer Ausstellung zugänglich gemacht.

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Zusätzliche Information

Kontakt

Barbara Pfrengle-Längler
Sekretariat
Tel.: +49 (0)2302 / 926-733

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