Silhouette Universität Witten/Herdecke
Fakultät für Gesundheit

    Lehrstuhl für Urologie

    Der Lehrstuhl für Urologie der Universität Witten/Herdecke ist am Helios Universitätsklinikum Wuppertal, Klinik für Urologie und Kinderurologie angesiedelt. Inhaber des Lehrstuhls ist Professor Dr. med. Stephan Roth.

    Was macht den Lehrstuhl aus?

    Das urologische Fachgebiet umfasst ein großes und umfassendes Spektrum. In der Klinik für Urologie und Kinderurologie stehen die Uro-Onkologie, Steintherapie, Kinderurologie und die Urogynäkologie im Fokus. Das Behandlungsspektrum reicht von konservativer über Chemo-, Palliativ- und Schmerztherapie bis hin zu Operationen, die offen, endoskopisch oder transurethral (Passage durch die Harnröhre) durchgeführt werden.
    Mit der praxisnahen Ausbildung von Studierenden an unserem Lehrstuhl wollen wir die Vielfalt des urologischen Faches vermitteln und Interesse wecken. Das Erlernen sowie Erkennen wichtiger und häufiger urologischer Krankheitsbilder und deren alltägliche Relevanz stehen im Vordergrund, zum Beispiel bei der Tumorvorsorge, Steinerkrankung oder Inkontinenz. Wichtige Themen sind für uns ebenso der Erhalt der Lebensqualität, Komplikationen und Schnittstellen zu anderen Disziplinen.

    Ziele des Lehrstuhls für Urologie sind eine patienten- sowie versorgungsorientierte Lehre und Forschung.

    Mit welchen Fragen beschäftigt sich der Lehrstuhl?

    Die Klinik für Urologie und Kinderurologie am Helios Universitätsklinikum Wuppertal ist mit mehr als 3.600 stationären Behandlungsfällen pro Jahr eine der größten urologischen Kliniken im gesamten Bundesgebiet. Neben der Stadt Wuppertal versorgt sie große Teile des Bergischen Landes sowie die Stadt Remscheid. Sie ist nationale und internationale Referenzklinik bei komplexen urologischen Erkrankungen.

    Die Klinik verfügt über hochmoderne Arbeitsbedingungen. Neben vier Operationssälen zur endoskopischen Chirurgie, beispielsweise der Entfernung von Harnleitersteinen, der minimal invasiven Entfernung von Blasentumoren und der Prostata, verfügt sie über eine Einheit zur berührungsfreien Zertrümmerung von Nieren- und Harnleitersteinen (so genannte ESWL).

    Weiterhin gibt es in unserer Klinik eine eigene Röntgenabteilung und mehrere offen chirurgische Operationssäle. In ihnen führen wir offene und minimal-invasive Operationen von Nieren- und Nebennierentumoren durch, ebenso die Entfernung der Prostata bei Prostatakrebs und die Entfernung der krebsbefallenen Harnblase mit anschließender Bildung einer Darmersatzblase. Weitere Schwerpunkte sind komplexe kinderurologische Operationen und alle Formen der Inkontinenz- sowie Prolabs-Chirurgie bei der Frau.

    Weitere Informationen zur Lehrstuhlklinik finden Sie auf den entsprechenden Internetseiten.

    Die Lehre im Fach Urologie ist über das gesamte Curriculum des Modellstudiengangs Medizin im Sinne einer Lernspirale geordnet. So greifen wir Themen wie zum Beispiel urologische Tumorerkrankungen immer wieder auf jeweils höherem Niveau auf.

    Im Rahmen des „Problemorientierten Lernens“ (POL) in den ersten beiden Studienjahren werden anhand von Patientinnen- und Patientengeschichten unter anderem mit urologischen Erkrankungen Anatomie und Physiologie als Lernziele formuliert und durch klinisch-urologisch orientierte „Sprechstunden“ ergänzt.

    Es folgt der klinische Ausbildungsabschnitt bei uns über eine Dauer von zwei Wochen in Kleingruppen mit vier bis sechs Studierenden. Ziele sind hierbei das Erlernen praktischer Fähigkeiten, zum Beispiel das Anlegen eines transurethralen Blasenkatheters oder die digital-rektale Untersuchung, das Erlernen urologischer Krankheitsbilder und deren Verläufe. Die praktische Ausbildung wird durch tägliche Seminare unterstützt.

    Im fünften Jahr greifen wir die unterschiedlichen Krankheitsbilder im Rahmen von „Differentialdiagnose-Wochen“ nochmals auf. Der Schwerpunkt liegt dann auf Therapiekonzepten.

    Der Lehrstuhlinhaber, Oberärztinnen und Oberärzte sowie erfahrene Assistenzärztinnen und -ärzte lehren in Seminaren, im Rahmen von patientennaher Ausbildung am Krankenbett und im OP.

    Als erstes Zentrum in Deutschland haben wir das Else Kröner-Fresenius-Register zur Retroperitonealen Fibrose etabliert. Ziel ist die Erforschung dieser seltenen Erkrankung, deren Ursachen bislang weitgehend unbekannt sind. Des Weiteren liegt unser Fokus auf der klinischen Forschung vor allem des oberflächlichen wie muskelinvasiven Blasenkarzinoms und dessen konservativen wie operativen Therapien.

    Forschungsbereiche

    • Retroperitoneale Fibrose / deutschlandweites Register hier etabliert
    • Blasenkarzinom oberflächlich / Untersuchung von Rezidiven / Cis
    • Blasenkarzinom muskelinvasiv, Harnableitung/ Prognose
    • Inkontinenz im Alter/ Versorgungsforschung

    Die Forschung im Bereich des Lehrstuhls für Urologie ist der klinischen und der Versorgungsforschung zuzuordnen. Angaben zu den Projekten des Lehrstuhls entnehmen Sie bitte der Datenbank der Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke.

    Lehrstuhlinhaber
    Prof. Dr. Stephan Roth:
    Lehrstuhlinhaber

    Prof. Dr. STEPHAN ROTH

    Lehrstuhlinhaber
    Fakultät für Gesundheit (Department für Humanmedizin) (Lehrstuhl für Urologie)

    Externe Lehrbeauftragte

    Priv. Doz. Dr. David A. Lazica
    Priv. Doz. Dr. Michael J. Mathers
    Priv. Doz. Dr. Burkhard Ubrig
    Priv. Doz. Dr. Michael Waldner

    Kontakt

    Dr. med. Stephan Degener

    Fakultät für Gesundheit (Department für Humanmedizin) 
    Lehrstuhl für Urologie 
    Lehr- und PJ-Koordinator

    Telefon: +49 (0)202/ 896 3426
    Telefax: +49 (0)202/ 896 3408
    E-Mail: stephan.degener@uni-wh.de

     

    Frau Roswitha Dicken

    Fakultät für Gesundheit (Department für Humanmedizin) 
    Lehrstuhl für Urologie 
    Chefsekretariat

    Telefon: +49 (0)202/ 896 3407
    Telefax: +49 (0)202/ 896 3408
    E-Mail: roswitha.dicken@helios-kliniken.de