Silhouette Universität Witten/Herdecke
Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

    Profil

    Gebäude ZBZ
    Wir kooperieren mit folgenden Abteilungen des Klinikums Dortmund sowie dem Helios-Klinikum Holthausen:
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    Die Zahnmedizin an der Universität Witten/Herdecke wurde im Jahre 1985 als eigenständige Fakultät für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde ins Leben gerufen. Um eine bessere Vernetzung aller Gesundheitsbereiche der Universität zu ermöglichen, haben wir im Jahr 2010 eine Fakultät für Gesundheit gegründet. Seither hat die Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde den Status eines Departments. Gemeinsam mit den Departments für Humanmedizin, Pflegewissenschaft sowie Psychologie und Psychotherapie bildet es die Fakultät für Gesundheit.

    Struktur

    Ein gewählter Departmentrat und der von ihm bestimmte Departmentleiter vertreten die Belange der Zahnmedizin. Mitglieder im Departmentrat sind alle Lehrstuhlinhaber, der kaufmännische Klinikleiter, die Beauftragte für die Lehre sowie Vertreterinnen und Vertreter der wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Studierenden.

    Organisatorisch unterteilt sich das Department in einen klinischen und einen nicht-klinischen Bereich. Klinische studentische Lehre, die Weiterbildung zu den Fachzahnärztinnen und Fachzahnärzten für Kieferorthopädie, Oralchirurgie und Parodontologie sowie die klinische Forschung finden in der Zahnklinik der Universität Witten/Herdecke statt. Sie ist im Zahnmedizinisch Biowissenschaftlichen Forschungs- und Entwicklungszentrum (ZBZ) der Stadt Witten ansässig. In diesem Gebäude befinden sich auch Labors, in denen zahnmedizinische Grundlagenforschung betrieben wird: Labors für Kausimulation und Oberflächenmorphologie, die unter anderem mit einem Rasterelektronenmikroskop mit EDX für Elementanalysen, einem berührungslosen 3-D-Profilometer und diversen Mikroskopen ausgestattet sind.
     
    Weitere Labors verteilen sich auf das Hauptgebäude der Universität (Histologie und Element-Analyse in Flüssigkeiten), das Forschungs- und Entwicklungszentrum Witten (FEZ) sowie das Zentrum für Biomedizinische Ausbildung und Forschung der Universität Witten/Herdecke (ZBAF). Im FEZ befinden sich ein Werkstoffprüflabor, ein akkreditiertes Labor für die In-vivo-Messung von Plaque-pH-Werten (intraorale pH-Telemetrie) sowie ein Labor für die Untersuchung von Zahnbürsten und -pasten, dessen Kernstück eine automatisierte Maschine zur Zahnputz-Simulation ist. Im ZBAF befindet sich ein S1 Labor mit einem Luminex Multiplex Analyse-Gerät.

    Vorlesungen und präklinische Lehrveranstaltungen finden überwiegend im Hauptgebäude der Universität Witten/Herdecke statt. Dort befinden sich auch drei Räume mit 42 Simulationseinheiten sowie Technikarbeitsplätzen, an denen wir die Studierenden durch die Simulation von Behandlungssituationen auf das klinische Studium vorbereiten.

    Das Department verfügt über acht Lehrstühle. Bis auf die Lehrstühle für Biologische und Materialkundliche Grundlagen der Zahnmedizin sowie Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sind alle mit einer klinischen Abteilungsleitung am Standort der Universität Witten/Herdecke verbunden.

    Unter den Lehrstühlen ist besonders der Stiftungslehrstuhl für Behindertenorientierte Zahnmedizin hervorzuheben, der einzigartig in Deutschland ist. Die Software AG Stiftung, Darmstadt, sowie die Mahle Stiftung, Stuttgart, finanzieren ihn bis 2020. Weitere Informationen

    Die Zahnklink der Universität Witten/Herdecke
    Die Zahnklink der Universität Witten/Herdecke
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    Die Zahnklinik befindet sich im Zahnmedizinisch-Biowissenschaftlichen Forschungs- und Entwicklungszentrum Witten (ZBZ). Sie verfügt über 32 Behandlungsräume und deckt das gesamte zahnmedizinische Spektrum ab: von chirurgischen Leistungen über die Zahnerhaltung, Prothetik, Parodontologie und Kinderzahnheilkunde bis hin zur Kieferorthopädie. Eine Besonderheit ist auch hier die Abteilung für Behindertenorientierte Zahnmedizin, die insbesondere Menschen mit schweren geistigen oder Mehrfachbehinderungen behandelt, gegebenenfalls unter Vollnarkose. Weitere Informationen zur Zahnklinik